Sie sind hier: Home > Auto > Elektromobilität >

EU droht betrügenden Autobauern mit Hammerstrafe

...

Lehre aus dem Dieselskandal  

EU droht betrügenden Autobauern mit Hammerstrafe

19.04.2018, 17:24 Uhr | Markus Abrahamczyk/t-online.de, dpa

EU droht betrügenden Autobauern mit Hammerstrafe. Auspuff eines Schummeldiesels: Damit sich Skandale wie um Volkswagen nicht wiederholen, hat die EU-Kommission neue Regeln auf den Weg gebracht. (Quelle: dpa/Julian Stratenschulte)

Auspuff eines Schummeldiesels: Damit sich Skandale wie um Volkswagen nicht wiederholen, hat die EU-Kommission neue Regeln auf den Weg gebracht. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa)

Dass Manager so skrupellos betrügen wie im Dieselskandal, konnte sich nicht mal die EU-Kommission vorstellen. Jetzt nimmt sie die Hersteller umso härter an die Kandare – mit saftigen Sanktionen.

Nach dem Abgasbetrug beim Dieselskandal greift die EU nun durch: Schärfere Zulassungsregeln für neue Automodelle sehen auch hohe Bußgelder bei Verstößen vor. Das EU-Parlament billigte eine entsprechende neue Verordnung. Zwar ist nun noch der Rat der Mitgliedstaaten gefragt. Aber seine Zustimmung ist eine Formalie. Ab 2020 sollen die neuen Regeln gelten.

Die neuen Regelungen

In der Dieselaffäre war aufgeflogen, dass einige Automodelle durch verbotene Software sauber geschummelt wurden. Sie halten Schadstoffgrenzwerte zwar auf dem Prüfstand ein, aber nicht im Straßenverkehr. Die neuen Regeln sollen solche Schwachstellen im bisherigen Prüfsystem verhindern.

Das sehen sie vor:

  • Die nationalen Zulassungsbehörden, etwa das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), werden unabhängig überwacht.
  • Auch die EU-Kommission kann künftig Rückrufaktionen starten.
  • Bei Verstößen kann sie Bußgelder von bis zu 30.000 Euro verhängen – und zwar pro Auto.

Künftig Stichproben für Typzulassung

Die Kommission krempelt auch die gesamte Typzulassung um. Bislang werden dabei nur Prototypen überprüft, anschließend muss kein einziges vom Band gelaufenes Auto mehr den Test bestehen. Künftig werden auch hier Stichproben gezogen: Mindestens einer von 40.000 Neuwagen muss sich der Prüfung stellen. Das soll sicherstellen, dass die Autos wirklich alle bescheinigten Eigenschaften besitzen.

Außerdem müssen Hersteller die Kosten für bestimmte Reparaturen erstatten. Das gilt, wenn der Hersteller einen Rückruf startet wegen eines Schadens, den der Autofahrer bereits reparieren ließ.

Verwendete Quellen:
  • dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Gebrauchtwagensuche

Anzeige
Mit EntertainTV und Highspeed-Surfen bis zu 225,- € sichern*
hier EntertainTV buchen
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Auto > Elektromobilität

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018