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Auto – Minus bei E-Fahrzeugen: Darum brechen die Verkäufe selbst in China ein

Sattes Minus  

Elektroautos: Warum die Verkäufe einbrechen

03.11.2019, 17:32 Uhr
 (Quelle: CHROMORANGE/imago images)
Elektroautos: Die Suche nach der richtigen Ladezeit

Während Anbieter von Elektroautos nach Lösungen suchen, die Fahrzeuge schneller zu laden, beschäftigen sich aktuelle Studien genau mit dem Gegenteil. (Quelle: Reuters)

Weltweite Nachfrage gesunken: Wie versucht wird, Elektroautos attraktiver zu machen. (Quelle: Reuters)


Auf einmal ist die Nachfrage im Keller: Selbst in China – dem weltweit größten Markt für E-Autos – brechen die Absatzzahlen ein. Diese Gründe stecken dahinter.

In Deutschland verzeichnet die E-Mobilität deutliche Zuwächse – wenn auch auf einem sehr geringen Level. Das bestätigen die Zulassungsstatistiken des Kraftfahrt-Bundesamts jeden Monat aufs Neue.

Die großen Märkte für das E-Auto sind aber woanders – etwa in China, Norwegen oder den USA. Und dort hat sich der Wind gedreht, wie aus einem Bericht der Unternehmensberater von PricewaterhouseCoopers (PwC) hervorgeht.

Demnach wurden im dritten Quartal 2019 weltweit 321.573 batteriebetriebene Elektroautos verkauft. Das ist ein Rückgang von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei Plug-in-Hybriden ging der Absatz sogar um ein Viertel (23,8 Prozent) auf 102.097 verkaufte Einheiten zurück. Das hat verschiedene Gründe.

Förderung eingestellt, Angebot fehlt

"E-Mobilität ist bisher ein urbanes Phänomen, das vermehrt in der Peripherie von US-Großstädten oder in Deutschland im Speckgürtel von Großstädten wie München oder Hamburg auftritt", sagt PwC-Experte Felix Kuhnert. Und in einigen Regionen und Ländern gehe die Entwicklung eben schneller voran als in anderen.

Außerdem würden die neuen Elektroautos auf ein extrem schwieriges wirtschaftliches Umfeld treffen.

Das zeigt sich derzeit besonders in einem Land, das bisher ein großer Antreiber der Elektroauto-Entwicklung war: China. Der weltweit größte Markt für E-Autos brach zwischen Juli und September 2019 drastisch ein. Der Absatz von Elektroautos ging um 15,7 Prozent zurück, von Hybridautos um 20 Prozent und von Plug-in-Hybriden sogar um 27,3 Prozent.

Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung: Zum Juli 2019 stellte die Regierung in Peking die bisherige Förderung für Käufer ein.
 

 
Auch in den USA gingen die Verkäufe stark zurück. Hier liegt das Minus bei 15,5 Prozent. Der Grund sei aber ein anderer, sagt der PwC-Experte, nämlich "eklatant der Mangel am richtigen Produkt". Damit meint er: Es gibt viel zu wenige Elektro-SUV.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur mid

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