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Bericht: MagentaTV soll auch auf Amazon Fire TV kommen

TV-Streaming  

Kommt MagentaTV der Telekom auch auf Amazon Fire TV?

07.11.2018, 18:40 Uhr | dpa, str, t-online.de

Bericht: MagentaTV soll auch auf Amazon Fire TV kommen. Ein Stand der Telekom mit der Aufschrift "Hallo Magenta": Das Unterhaltungsprogramm trägt einen neuen Namen. (Quelle: imago/IPON)

Ein Stand der Telekom mit der Aufschrift "Hallo Magenta": Das Unterhaltungsprogramm trägt einen neuen Namen. (Quelle: IPON/imago)

Die Telekom hat ihr Streaming-Angebot neu aufgestellt: Mit MagentaTV will der Konzern auch Nicht-Kunden erreichen. Künftig könnte der Dienst sogar per Amazon Fire TV empfangbar sein. 

Das frühere "EntertainTV" der Telekom heißt jetzt "MagentaTV" und kann auf verschiedenen Wegen abgerufen werden. Wer keinen Internetanschluss bei der Telekom hat, kann das Angebot beispielsweise im Browser, per App oder über Google Chromecast auf dem Fernseher nutzen. Amazons Fire TV könnte bald folgen. Darüber hatte zuerst "Caschys Blog" berichtet.

"Wir befinden uns zur Zeit mit allen relevanten Anbietern in Verhandlung", bestätigte ein Telekom-Sprecher auf Nachfrage von t-online.de. Er gehe davon aus, dass es im Fall von Amazon zu einer Zusammenarbeit kommen dürfte. Allerdings könne er noch kein konkretes Datum nennen, zu dem MagentaTV auf der Amazon-Plattform verfügbar sein wird. Auch Amazon konnte noch nicht bestätigen, dass Magenta TV in Zukunft auf Fire TV Sticks läuft. Konkurrent Netflix ist hier bereits vorinstalliert und bietet auch hochauflösende 4K-Inhalte.

"MagentaTV" löste zum 24. Oktober das bisherige Angebot "EntertainTV" per Software-Update ab. Für Nicht-Kunden der Telekom kostet das Paket 7,95 Euro im Monat. In dem Abo sind 75 TV-Sender enthalten, davon über die Hälfte (45) in HD. Dazu gibt es Zugriff auf die neue "Megathek" und weiteren Angeboten wie "Telekom Sport".


Amazon Fire TV ist das beliebteste Streaming-Gadget in Deutschland. Über den TV-Adapter können Zuschauer auf verschiedene Streaming-Inhalte zugreifen. Das neueste Modell unterstützt dabei auch 4K-Auflösung. Das Gerät wird über den HDMI-Eingang an den Fernseher angeschlossen. Neben den eigenen Diensten Amazon Prime und Amazon Musik, bietet der Online-Riese darüber auch Zugang zu den Konkurrenten Netflix und YouTube. 

Mit dem neuen MagentaTV will die Telekom eine Art Rundum-Sorglos-Paket für Streamingfans, Krimiliebhaber und  Linear-TV-Gucker bieten. Die Nutzer erwarten laut Telekom neue Funktionen und mehr eigene Inhalte als bisher. 

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Ausprobieren lässt sich "MagentaTV" zum Beispiel per App während eines Gratismonats. Danach können Nutzer per PayPal und Kreditkarte zahlen, diese müssen bereits zum Beginn des Probemonats angegeben werden. Das Abo soll sich jederzeit über das "Kundencenter" kündigen lassen.

"Bei uns können die Kunden alle Inhalte auf einer Plattform gucken und dabei zwischen linearem und nicht linearem Fernsehen wechseln", sagte Wolfgang Elsäßer, TV-Chef bei der Telekom. Zudem gebe es mit dem neuen Paket Zugang zu ARD- und ZDF-Produktionen, die in den jeweiligen Mediatheken zeitlich begrenzt zur Verfügung stehen.

Krimi-Serien und öffentlich-rechtliche Mediatheken

"Bei den öffentlich-rechtlichen Mediatheken verschwinden große Teile der Inhalte nach vier Wochen", sagte Elsäßer. "Hier haben wir Lizenzvereinbarungen mit den Anstalten getroffen, um diese Inhalte auch länger zeigen zu können."

Dazu gehören auch eine Reihe von Krimi-Serien, auf die der Nutzer zugreifen kann. Wie zum Beispiel "Fenix", ein neuer Exklusiv-Titel der Telekom. Sie schildert die düsteren Ereignisse um die beschauliche Provinzstadt Brabant, die Schauplatz eines blutigen Drogenkrieges und seiner Aufarbeitung ist. Etwas für Fans von “Fargo”, “Breaking Bad” und “True Detective”.

Auch US-Serien wie "Chance", "Bones", "Rosewood", "Akte X", "Graceland" und "White Collar" gehören zum TV-Angebot. Dazu kommen Titel wie "Weinberg", "Good Behavior" und mehr als 100 Staffeln aus dem Serienkatalog. Über die Mediatheken von ARD Plus und ZDF Select sind beliebte Krimiserien wie der "Tatort" verfügbar. 

Immer mehr Deutsche sind bereit, für TV zu zahlen

Bis jetzt beliefert die Telekom etwa 3,3 Millionen Internetkunden mit dem Pay-Digitalfernsehen "EntertainTV". Der Umsatz mit Komplettpaketen habe vergangenes Jahr bei etwa 1,4 Milliarden Euro gelegen, so der Konzern.

In Deutschland geht der Trend zum Bezahlfernsehen weiter. Wie der Privatsender-Verband "Vaunet" Ende Juli mitteilte, stieg die Anzahl der Pay-TV-Kunden im vergangenen Jahr von 7,5 auf 7,7 Millionen und dürfte dieses Jahr fast die Marke von 8 Millionen knacken. Die Zahlen schließen nicht die US-Streaminganbieter Netflix und Amazon Prime Video ein, die darüber keine Angaben machen.

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Das neue Streaming-Angebot der Telekom soll neben der jungen Generation auch ältere Kunden ansprechen, die mittlerweile ebenfalls zum nicht-linearen Fernsehen tendierten. Wie hoch das Budget für die Neuerung ist, wurde nicht verraten.

Bei den Eigenproduktionen setzt der Konzern auf Kooperationen. Etwa zwei bis vier Stück soll es demnach im Jahr geben. Der Fokus liege dabei auf Themen, die vornehmlich Deutschland betreffen, gezeigt werden sollen bekannte deutsche Gesichter.


Telekom zeigt "Deutsch-Les Landes" mit Christoph Maria Herbst

Ein Beispiel sei die von TNT Comedy produzierte Mini-Serie "Arthurs Gesetz", mit Jan-Josef Liefers, an der sich die Telekom im März dieses Jahres die Rechte gesichert hat. Zudem wird ab Anfang November die zehnteilige Comedy-Serie "Deutsch-Les-Landes" zu sehen sein.

Diese Serie entstand in Zusammenarbeit mit Amazon Prime Video und erzählt die Geschichte von Manfred (gespielt von Christoph Maria Herbst), der als Abteilungsleiter eines bayerischen Autozulieferers in ein französisches Dorf versetzt wird. Schnell prallen hier zwei Kulturen aufeinander. Die gebürtige Französin und Beschwerdebeauftragte Chloé (Roxane Duran), Manfreds Schwarm Odile (Sylvie Testud), das deutsche Ehepaar Karsten und Marion (Sebastian Schwarz und Jasmin Schwiers) sowie Chloés Eltern Ghyslaine und Guillaume (Sophie Mounicot und Philippe Lelievre) müssen für Ordnung sorgen.

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