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Google und Apple gehen gegen Social-Media-App Parler vor

Von dpa, rtr
Aktualisiert am 10.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Parler-Seite auf einem Laptop: Das alternative soziale Netzwerk ist bei Trump-Anhängern beliebt.
Parler-Seite auf einem Laptop: Das alternative soziale Netzwerk ist bei Trump-Anhängern beliebt. (Quelle: Jacopo Landi/imago-images-bilder)
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Auf Parler können Extremisten bislang ungehindert hetzen. Die Social-Media-Plattform ist bekannt für ihre Zügellosigkeit und Anziehungskraft für gewaltbereite Trump-Fans. Doch nach den Unruhen in Washington wollen Google und Apple dem Treiben nicht mehr länger zusehen.

Die in rechten Kreisen verbreitete Social-Media-App Parler ist bis auf Weiteres nicht mehr im Google Play Store erhältlich. Die Richtlinien von Google verlangen, dass Apps mit nutzergenerierten Inhalten über eigene Richtlinien verfügen, um "ungeheuerliche Inhalte wie Beiträge, die zu Gewalt aufrufen, (zu) entfernen", teilte ein Sprecher von Google am Freitagabend (Ortszeit) auf Anfrage mit.


Sturm aufs Kapitol: Bilder aus Washington

Es erinnert an einen Staatsstreich: Unterstützer von Donald Trump sind ins Kapitol eingedrungen, wo gerade das Wahlergebnis bestätigt werden sollte. Mit Baseballschlägern und Gewehren standen Demonstranten vor dem Gebäude. Der US-Präsident hatte sie zuvor zu dem Ansturm ermutigt. Sehen Sie hier die schockierenden Bilder der Unruhen.
Anhänger Trumps vor dem Sitzungssaal des US-Senats: In einer beispiellosen Attacke auf das Zentrum der US-Demokratie haben wütende Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump am Mittwoch das Kapitol in Washington gestürmt.
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Auf Parler würden weiterhin Beiträge gepostet, die darauf abzielten, zu Gewalt in den USA anzustacheln. Angesichts der anhaltenden und akuten Bedrohung der öffentlichen Sicherheit werde Parler nicht mehr bei Google Play verfügbar sein, bis diese Probleme behoben seien.

Parler ist ein soziales Netzwerk, zu dem viele Trump-Befürworter gewechselt sind, nachdem sie von Diensten wie Twitter ausgeschlossen wurden. Mehr dazu hier.

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Apple verbannt Parler ebenfalls

Einen Tag nach Google hat auch Apple die Social-Media-App Parler bis auf Weiteres aus seinem App-Store verbannt. Die Plattform habe gegen die App-Store-Bedingungen verstoßen, hieß es in einer Nachricht von Apple an Parler, über die der Sender CNN am Samstagabend (Ortszeit) berichtete.

"Die Prozesse, die Parler eingerichtet hat, um die Verbreitung von gefährlichen und illegalen Inhalten zu moderieren oder zu verhindern, haben sich als unzureichend erwiesen", bemängelte Apple.

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Symbolbild für eingebettete Inhalte

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Insbesondere habe man weiterhin direkte Gewaltandrohungen und Aufrufe zur Anstiftung zu gesetzwidrigen Handlungen gefunden, die gegen die Richtlinien verstießen. Parler sei aus dem App Store entfernt worden, bis die Probleme gelöst seien.

Trump-Vertraute ist ein Fan von Parler

Parler beschreibt sich selbst als "unvoreingenommenes" Medium, das die Redefreiheit unterstützt und sich auf den Schutz der Rechte der Nutzer konzentriert. Es ist unter Unterstützern des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump verbreitet und gewann im Zuge der US-Wahl an Popularität. US-Medienberichten zufolge wurden die gewalttätigen Proteste von Trump-Anhängern am Mittwoch, die in der Erstürmung des Kapitols in Washington gipfelten, maßgeblich über Apps wie Parler organisiert.

Personen in Trumps Umfeld hatten Parler immer wieder als Alternative zu Twitter oder Facebook beworben, die angeblich konservative Ansichten unterdrücken. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, erklärte Ende Juni auf Twitter, sie habe sich ein Konto bei Parler eingerichtet, weil sie die Nase voll davon gehabt habe, dass Konservative auf diesen Plattformen "zensiert" würden.

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Am Freitagabend verlor selbst der scheidende US-Präsident sein privates Twitter-Konto mit mehr als 80 Millionen Followern. Zuvor hatte Facebook angekündigt, Trumps Profil mindestens bis zum Ende seiner Amtszeit zu sperren. Am 21. Januar wird der neu gewählte Präsident Joe Biden offiziell vereidigt.

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