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137 Millionen Dollar für immer verloren: Kryptobörsen-Chef nimmt Passwort mit ins Grab

137 Millionen Dollar verloren  

Kryptobörsen-Chef nimmt Passwort mit ins Grab

05.02.2019, 12:15 Uhr | avr, t-online.de

137 Millionen Dollar für immer verloren: Kryptobörsen-Chef nimmt Passwort mit ins Grab. Darstellung verschiedener Kryptowährungen: Nach dem Tod des Gründers einer kanadischen Kryptobörse soll das Vermögen verloren sein.  (Quelle: Getty Images)

Darstellung verschiedener Kryptowährungen: Nach dem Tod des Gründers einer kanadischen Kryptobörse soll das Vermögen verloren sein. (Quelle: Getty Images)

Gerald Cotten verwaltete Kryptowährungen im Wert von 137 Millionen Dollar. Jetzt scheint das Vermögen verloren. Denn Cotten ist tot – und nur er kannte das Passwort für den virtuellen Tresor.

Die kanadische Kryptobörse QuadrigaCX verwaltet Kryptowährungen wie Bitcoin im Wert von knapp 137 Millionen Dollar. Die Ersparnisse gehören mehr als 100.000 Anlegern weltweit. Doch jetzt scheint das Vermögen für immer verloren. Der Grund: Um es zu schützen, hatte es Firmengründer Gerald Cotten offline in einem sogenannten "Cold Wallet" auf seinem verschlüsselten Laptop gespeichert. Doch Cotten ist verstorben – und das Passwort kennt außer ihm keiner.

Das berichtet "Spiegel Online" mit Berufung auf die Seite "Coindesk". So soll Cotten laut seiner Witwe Jennifer Robertson im Dezember 2018 in Indien verstorben sein. Der Mann war an Morbus Crohn erkrankt. Als Beweis hat Robertson eine Sterbeurkunde einer eidesstattlichen Erklärung beigefügt.

Zweifel am Verlust des Geldes

Da Robertson keinen Zugang zum "Cold Wallet" ihres verstorbenen Mannes hat, musste sie die Firma als insolvent melden. Angeblich habe es ein Sicherheitsexperte bisher nicht geschafft, den Laptop zu knacken.

Manche Experten bezweifeln aber, dass das "Cold Wallet" jemals existiert hat. Das schreibt die Seite "BTC Echo" mit Berufung auf einen Bericht von Analysten. Laut dem Bericht soll QuadrigaCX zudem Auszahlungsschwierigkeiten gehabt haben: Die Seite habe Geld erst an Anleger auszahlen können, wenn andere Kunden vorher Geld eingezahlt hatten. Der Bericht wurde mittlerweile aber offline gestellt. Laut "Golem.de" könnten die Anschuldigungen falsch oder unvollständig sein.

Bis zu 3,79 Millionen Bitcoin verloren

Aufgrund des Berichts vermuten manche Nutzer auf Reddit, dass es sich bei Cotten um einen Betrüger gehandelt habe. Es wird auch spekuliert, dass der Firmengründer seinen eigenen Tod vorgetäuscht habe, schreibt "Spiegel Online". Das liege daran, dass Cottens Witwe zunächst keinen Beweis für Cottens Tod zur Verfügung gestellt hatte.

Bisher sind etwa 17,5 Millionen Bitocin im Umlauf. Bis zu 3,79 Millionen aller jemals geschürften Bitcoin sollen bisher verloren gegangen sein. Das hat eine Untersuchung der Firma "Chainalysis" von 2017 ergeben. Der Grund: Datenverlust oder Löschung der Kryptowährungen.

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