Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > News und Tipps >

Handelsblatt-Interview: ARD-Chef wünscht sich ein "europäisches YouTube"

Gemeinsame Sender-Plattform  

ARD-Chef wünscht sich ein "europäisches YouTube"

24.09.2018, 12:46 Uhr | str, t-online.de

Handelsblatt-Interview: ARD-Chef wünscht sich ein "europäisches YouTube". Ulrich Wilhelm: Der ARD-Chef will, dass sich die europäischen Sender zusammentun, um ein Konkurrenzangebot zu YouTube aufzubauen. (Quelle: imago/Reiner Zensen)

Ulrich Wilhelm: Der ARD-Chef will, dass sich die europäischen Sender zusammentun, um ein Konkurrenzangebot zu YouTube aufzubauen. (Quelle: Reiner Zensen/imago)

Im Wettbewerb mit US-amerikanischen Internetkonzernen macht der ARD-Chef Ulrich Wilhelm einen ehrgeizigen Vorstoß: Sender, Verlage und Institutionen sollen sich europaweit zusammentun, um eine gemeinsame Videoplattform aufzubauen. Das Projekt steht aber noch am Anfang. 

Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm wünscht sich ein europäisches Konkurrenzangebot zu US-amerikanischen Videoplattformen wie YouTube. Im Interview mit dem Handelsblatt sprach der Senderchef über seinen ehrgeizigen Plan, eine Internetplattform für europäische Inhalteanbieter nach dem Vorbild von Konzernen wie Google und Facebook ins Leben zu rufen.

"Was wir brauchen, ist eine europäische digitale Infrastruktur, eine Plattform von Qualitätsangeboten im Netz, an der sich die öffentlich-rechtlichen, die privaten Rundfunkanbieter, die Verlage, aber auch Institutionen aus Wissenschaft und Kultur und viele andere beteiligen können", sagte Wilhelm im Interview mit dem "Handelsblatt". 

Das "europäische YouTube" soll mithilfe von Facebook-ähnlichen Elementen einen direkten Austausch mit den Nutzern ermöglichen sowie eine Suchfunktion bieten. "Es geht nicht darum, die amerikanische Präsenz auszuschalten. Das wäre auch gar nicht leistbar. Es geht darum, eine weitere Option am Markt zu schaffen", sagte Wilhelm der Zeitung. 

Keine Digital-News mehr verpassen: Folgen Sie t-online.de Digital auf Facebook oder Twitter

Deutschland und Frankreich sollen beim Aufbau der Plattform eine federführende Rolle übernehmen. Erste aussichtsreiche Gespräche hätten bereits in Berlin, Paris und Brüssel stattgefunden. Die Entwicklung des Prototyps soll nach Schätzungen des Bayerischen Rundfunks rund 50 Millionen Euro kosten. Es sollen aber keine Rundfunkgebühren dafür aufgewendet werden. 

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Neuheiten von Top-Marken wie JETTE, DIESEL u.v.m.
jetzt entdecken auf christ.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > News und Tipps

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018