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Geldanlage für die Altersvorsorge: Wie Sie privat für den Ruhestand vorsorgen

Altersvorsorge  

Geldanlage – Wie Sie privat fürs Alter vorsorgen

Von Sabrina Manthey

27.06.2018, 17:30 Uhr
Geldanlage für die Altersvorsorge: Wie Sie privat für den Ruhestand vorsorgen. Paar sitzend auf einem Steg: Um den Ruhestand wirklich in Ruhe genießen zu können, bedarf es der zusätzlichen privaten Altersvorsorge. (Quelle: Getty Images/Shapecharge)

Paar sitzend auf einem Steg: Um den Ruhestand wirklich in Ruhe genießen zu können, bedarf es der zusätzlichen privaten Altersvorsorge. (Quelle: Shapecharge/Getty Images)

Ob Rente oder Pension, für einen auskömmlichen Ruhestand muss auch privat vorgesorgt werden. Wir geben Ihnen einen Überblick über die Anlagemöglichkeiten zur privaten Altersvorsorge. Der richtige Mix macht's!

Ob Arbeitnehmer, Selbstständiger, Freiberufler, Beamter – ob Mann oder Frau … alle stehen vor der Frage: Wie für den Lebensabend vorsorgen? Ruheständler brauchen im Durchschnitt 80 Prozent ihres letzten Einkommens, um keine Einbußen beim gewohnten Lebensstandard befürchten zu müssen. Das ist mit den gesetzlichen und betrieblichen Vorsorgemaßnahmen kaum zu schaffen. Auch, wenn zusätzlich über die Jahre der Berufstätigkeit Rücklagen gebildet wurden, bedeutet das nicht, sich in Ruhe zurücklehnen zu können.

Rentenschätzer: Wie hoch Ihre persönliche Rentenlücke ausfällt, können Sie anhand des Rentenschätzers auf t-online.de ermitteln.

Risikokalkulation: Das Risikoprofil sollte immer an die individuellen Lebens- und Finanzumstände angepasst sein. Je näher der Ruhestand rückt, desto weniger Risiken sollten eingegangen und risikoreiche Produkte nach und nach zurückgefahren und in sicherer Anlageformen umgeschichtet werden.

Diese Fragen sollten Anleger vorab klären

  • Welche finanziellen Mittel stehen mir aktuell und auch in naher Zukunft zur Verfügung?
  • Welchen zeitlichen Rahmen habe ich für die Investition?
  • Wie viel Geld möchte ich erwirtschaften?
  • Wie viel Risiko bin ich dafür bereit einzugehen?
  • Kann sich meine finanzielle Situation ändern?
  • Wie viel Zeit bleibt mir bis zum Ruhestand?

Wichtig: Lassen Sie sich nichts aufschwatzen. Sie müssen verstehen, wovon die Rede ist – die Art der Investition, die Chancen aber auch die Risiken sollten Sie einschätzen können. Investieren Sie kein Geld, das Sie nicht haben. Und: Streuen Sie die Geldanlage über mehrere Anlageklassen – zum Beispiel Aktien, ETFs, Sparplan, Immobilien, um mögliche Verluste leichter abfedern zu können. 

Dieser Artikel gehört zu unserem Altersvorsorge-Special. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bank- und Versicherungsprodukte im Überblick

  • Banksparplan / Fondssparplan
  • Bankrente
  • Sofortrente
  • Tagesgeld und Festgeld
  • Renten- und Lebensversicherung

Wertpapiere

  • Aktien
  • Fonds: Investmentfonds und ETFs

Sachanlagen

  • Rohstoffe: Edelmetalle
  • Immobilien: Betongold

Besprechen der Vorsorgelösungen: Bei der privaten Vermögensplanung für den Ruhestand sollten Anleger breit über Anlageklassen streuen. (Quelle: Getty Images/Sarinyapinngam)Besprechen der Vorsorgelösungen: Bei der privaten Vermögensplanung für den Ruhestand sollten Anleger breit über Anlageklassen streuen. (Quelle: Sarinyapinngam/Getty Images)

Bank- und Versicherungsprodukte

Der Deutschen liebstes Anlageprodukt, das Sparbuch, fristet seit Jahren ein eher trauriges Dasein. Wo früher satte Zinsen lockten, sehen Sparer in der anhaltenden Niedrigzinsphase ihre Ersparnisse dahinschmelzen. Für den Ruhestand vorsorgen lässt sich damit kaum. Auch der Zinseszinseffekt, von dem langfristige Sparer einst zusätzlich profitierten, hat seine Wirkung verloren.

Zinseszinseffekt: Sparer bekommen in der Regel jährliche Zinszahlungen auf ihre Spareinlage. Wir diese Zinszahlung nicht ausgezahlt, sondern der Sparsumme zugerechnet, erhöht sich der Sparbetrag und bildet die um die Zinsen erhöhte Grundlage für die kommende Zinszahlung. Die Zinsen werden verzinst – es kommt zum Zinseszinseffekt.

Banksparplan und Fondsparplan

Anleger mit geringer Risikoneigung können ihr Geld über einen Banksparplan oder einen Fondssparplan eher längerfristig anlegen. Große Sprünge sind aber auch mit diesen Anlageformen derzeit nicht zu erwarten. Wenn Sie nicht mehr lange bis zum Ruhestand haben und beginnen, Ihre Anlagen umzuschichten, können Sparpläne eine Möglichkeit sein, das Geld sicher zu verwahren.

Bei einem Banksparplan wird ein festgelegter Betrag auf ein Sparkonto eingezahlt. Die Zinsen, die mit Banksparplänen erwirtschaftet werden, hängen von Referenzgrößen ab – wie dem Durchschnittszins für langjährige Bundesanleihen. Ein Banksparplan ist eine sichere aber auch wenig renditeträchtige Anlageform.

Eine weitere Möglichkeit, mit monatlichen Beträgen Kapital aufzubauen, sind Fondssparpläne. Sie erwirtschaften in der Regel eine höhere Rendite als Banksparpläne, haben aber auch ein höheres Risiko, da das Geld in Investmentfonds investiert wird. Die Wertentwicklung der Fondsanteile hängt von der erwirtschafteten Rendite ab und ist nicht garantiert.

Fondssparpläne können vom Anleger selbst oder mithilfe eines Bankprodukts umgesetzt werden. Dieser kann frei über die Höhe des Sparbetrags, die Anlagedauer und die Auszahlung entscheiden. Sowohl die steuerpflichtigen Ausschüttungen als auch die Wertzuwächse der Fondsanteile, die ab dem Jahr 2009 erworben wurden, unterliegen der Abgeltungssteuer. Und Achtung: Ein lebenslanger Bezug einer Rente besteht bei einem Fondssparplan nicht. Das Geld kann irgendwann aufgebraucht sein.

Bankrente

Die Bankrente ist eine Ansparform, die das Eigenkapital des Anlegers und das Fremdkapital der Bank bündelt. Die Bank stellt das Fremdkapital in Form eines Kredits zur Verfügung, den der Anleger über die Laufzeit des Vertrags abbezahlt. Zu Rentenbeginn sollte der Kredit abgezahlt sein und keine Belastungen mehr bestehen. Die Rendite wird während der Laufzeit über den Gesamtbetrag erwirtschaftet. Sie ist somit höher, als wenn der Anleger nur seinen Eigenanteil angelegt hätte.

Die Finanzierungskosten einer Bankrente lassen sich steuerlich absetzen. Bis das Kapital verzehrt ist, kann man sich die angesparte Summe monatlich auszahlen lassen. Der Auszahlungsbetrag ist steuerpflichtig. Jedoch liegt der persönliche Steuersatz während des Rentenbezugs in der Regel unter dem während des Berufslebens. Wie bei jedem Kredit gilt: Anleger sollten sicher sein, diesen auch zurückzahlen zu können.

Sofortrente

Die Sofortrente bietet das, was der Name verspricht: die Rente sofort. Sie eignet sich für Anleger, die über Vermögen verfügen oder zum Beispiel über eine Erbschaft, einen Gewinn oder durch die Auszahlung einer Lebensversicherung zu Geld gekommen sind. Kurz vor Eintritt in den Ruhestand zahlt der Kunde einen größeren Betrag ein und bekommt danach Monat für Monat eine festgelegte Rente überwiesen. Der Clou: Die lebenslange Rente ist auch dann garantiert, wenn die Summe der Auszahlungen die Einzahlung deutlich übersteigt. Zudem: Die Steuer fällt nur auf den geringeren Ertragsteil an.

Wie gut kennen Sie sich mit der Rente aus? Testen Sie Ihr Wissen.

Münzen auf Geldscheinen: In Zeiten niedriger Zinsen schmilzt die Geldanlage auf den Sparbuch oder als Tages- und Festgeldanlage langsam aber sicher dahin. (Quelle: Getty Images/anyaberkut)Münzen auf Geldscheinen: In Zeiten niedriger Zinsen schmilzt die Geldanlage auf den Sparbuch oder als Tages- und Festgeldanlage langsam aber sicher dahin. (Quelle: anyaberkut/Getty Images)

Tagesgeld und Festgeld

Tages- und Festgelder dienen in der gegenwärtigen Niedrigzinsphase eher zum Verwahren von Geldern als zum Ansparen von Vermögen für die Altersvorsorge. Als Geldanlage werden sie erst wieder interessant, wenn die Leitzinsen im Euroraum anziehen. Da diese gegenwärtig auf dem Nullzinsniveau verharren, müssen sowohl beim Tagesgeld als auch beim Festgeld Verluste einkalkuliert werden. Für ein kurzes Parken von Geldern hingegen, die in Kürze und ohne Wartezeit zur Verfügung stehen sollen, eignet sich das Tagesgeldkonto. Langfristig, also über Festgeldanlagen, sollte das Geld aktuell nicht im niedrigen Zinsbereich gebunden sein.

Bei Anlagen in Tagesgeld und Festgeld gilt es zu beachten: Die Zinsen sollten oberhalb der Inflationsrate liegen. Zudem sollten Steuerzahlungen auf Zinseinnahmen mögliche Gewinne nicht nachträglich pulverisieren.

Renten- und Lebensversicherung

Klassische Lebensversicherungen sind aufgrund der sinkenden Garantieverzinsung von 0,9 Prozent (Stand 2018) im Grunde keine sinnvolle Vorsorgemöglichkeit mehr. Zudem ziehen sich immer mehr Anbieter aus dem Geschäft zurück.

Eine Alternative bieten fondsgebundene Lebensversicherungen. Hier werden die Sparbeträge über Fondsprodukte am Kapitalmarkt investiert, mit denen eine höhere Rendite erzielt werden kann. Die Höhe des Auszahlungsbetrages wird bei der fondsgebundenen Lebensversicherung im Vergleich zur klassischen Variante nicht garantiert. Der Kunde kann in der Regel zwischen einer monatlichen Rente oder der einmaligen Kapitalzahlung wählen. Wer sich für die Rentenzahlung entscheidet, bekommt einen festen Betrag ausgezahlt. Damit sind Kunden vor dem Risiko geschützt, dass das Kapital frühzeitig erschöpft ist. 

Anleger sollten jedoch folgendes beachten: Kapitalbildende Renten- und Lebensversicherungen sind oft mit hohen Kosten verbunden. Kosten, die die Rendite, das heißt die erwirtschaftete Überschussbeteiligung schmälern. Zudem sind die Beiträge zur Lebensversicherung nicht von der Steuer absetzbar und der Ertragsanteil muss bei der einmaligen Auszahlung versteuert werden. 

Diese und weitere Informationen zur Altersvorsorge finden Sie in unserer Broschüre "Altersvorsorge für jedermann" zum kostenlosen Download.

Plastik eines Bullen vor Börsenkursen: Für die Altersvorsorge sollten Anleger bei Investitionen an den Kapitalmärkten einen langfristigen Anlagehorizont haben. (Quelle: Getty Images/gopixa)Plastik eines Bullen vor Börsenkursen: Für die Altersvorsorge sollten Anleger bei Investitionen an den Kapitalmärkten einen langfristigen Anlagehorizont haben. (Quelle: gopixa/Getty Images)

Wertpapiere

Je nach individueller Risikoneigung, dem verfügbaren Vermögen und der Zeit bis zum Ruhestand, können Anleger auch direkt am Kapitalmarkt investieren. Dabei bieten in Rallye-Phasen, also Phasen des Börsenaufschwungs, Aktieninvestments eine gute Renditechance – sei es durch ein Direktinvestment in Einzelwerte  oder über ein Investmentfonds oder einen ETF. Dabei sollten Anleger eines im Auge behalten: Je näher der Ruhestand rückt, desto weniger Risiken sollten eingegangen werden.

Aktien

Aktienanlagen bieten eine renditestarke aber risikoreichere Möglichkeit der Vermögensplanung. Doch: Investitionen an der Börse verlangen manchmal starke Nerven. Aktienkurse können stark schwanken und sich ein sicher geglaubter Gewinn in einen Verlust wandeln – und umgekehrt. Für die Altersvorsorge sollten langfristige Strategien die Hauptrolle spielen. Der Investitionshorizont sollte bei zehn bis dreißig Jahren liegen. Kursschwankungen der Wertpapiere können über die Zeit leichter ausgeglichen werden.

Faustformel Aktienanteil im Portfolio: Der Anteil risikoreicher Anlagen sollte mit steigendem Alter reduziert werden. Als Faustformel für den Aktienanteil am Portfolio rechnet man 100 Prozent minus das entsprechende Alter.

Es gibt im Grunde zwei Strategien, sein Vermögen mit Aktienbeteiligungen zu mehren: Erstens die jährliche Gewinnbeteiligung in Form der Dividendenzahlung, bei der die Unternehmen ihre Aktionäre an den erwirtschafteten Überschüssen teilhaben lassen. Und zweitens die Wertsteigerung des Unternehmens, sichtbar am Kursanstieg.

Regeln für ein Investment an den Märkten:

  • Investieren Sie nur ein Teil Ihres verfügbaren Geldes an der Börse
  • Streuen Sie Ihre Investition über Märkte, Länder, Regionen
  • Behalten Sie bei Kursschwankungen die Nerven
  • Halten Sie bei andauernden Verlusten nicht an Ihrer Investition fest
  • Kaufen Sie keine Aktien auf Kredit
  • Lassen Sie sich nicht von hohen Kursversprechen locken
  • Finger weg von Hebeln, die nicht nur die Gewinne, sondern auch Verluste vervielfachen können

Börsenneulinge und jene, die nicht ständig ihr Portfolio umstrukturieren möchten, sollten mit den Standardwerten eher auf die Schwergewichte an der Börse setzen – umsatzstarke Unternehmen, die international aufgestellt sind und über einen hohen Börsenwert verfügen, so genannte Blue Chips. Etwas mehr Spannung ins Depot bringen Papiere mittelständischer Unternehmen, die Mid-Caps, oder auch ausländische Unternehmen größeren Kalibers. Kleine Unternehmen, die Small Caps, unterliegen oft größeren Schwankungen und sind in der Regel für kurzfristige Gewinnchancen aber nicht für den langfristigen Vermögensaufbau geeignet.

Geschäftsmann zeichnet positiven Kursverlauf nach: Anleger können sich für die Altersvorsorge statt einzelnen Aktien auch einen Investmentfonds oder ein ETF in das Portfolio legen. (Quelle: Getty Images/marchmeena29)Geschäftsmann zeichnet positiven Kursverlauf nach: Anleger können sich für die Altersvorsorge statt einzelnen Aktien auch einen Investmentfonds oder ein ETF in das Portfolio legen. (Quelle: marchmeena29/Getty Images)

Fonds: Investmentfonds und ETFs

Wer nicht ständig die Kurse verfolgen und sich nicht mit einzelnen Unternehmen, deren Kennzahlen und den Märkten auseinandersetzen will, der kann auch mit breit streuenden Investmentfonds oder Exchange Traded Funds (ETF) auf Aktien setzen. Vor allem in den letzten Jahren konnten Anleger mit ETF-Produkten sowie vielen Investmentfonds von den steigen Börsenkursen profitieren. Aber auch hier heißt es durchaus: Nerven bewahren. Die Kurse können schwanken. Der Anlagehorizont sollte auch hier langfristig ausgerichtet sein.

Eine Beteiligung an einem Investmentfonds ist bereits mit geringen monatlichen Beträgen möglich. Neben Aktienfonds können Anleger unter anderem in Anleihen, Rohstoffe oder  Immobilien investieren. Für eine breitere Streuung eignen sich Mischfonds, die Anlagenklassen übergreifend investieren oder Dachfonds, die verschiedene Investmentfonds in sich vereinen.

Investmentfonds werden in der Regel von Fondsgesellschaften aufgelegt und können unter anderem bei Banken erworben werden. Da Investmentfonds aktiv gemanagt werden, fallen neben dem Ausgabeaufschlag, der bei dem Kauf des Fonds fällig wird, jährliche Verwaltungsgebühren und Depotkosten an.

ETFs können für alle Anlageklassen erworben werden – neben Aktien zum Beispiel auch Rohstoffe oder Währungen. Am meisten verbreitet sind jedoch Indexfonds, die marktbreite Indizes, wie den deutschen Leitindex DAX, europäischen EuroSTOXX 50, den Dow Jones oder MSCI World, nachbilden.

Anteile an ETFs werden in der Regel nicht über eine Fondsgesellschaft, sondern über die Börse erworben. Sie werden nicht aktiv verwaltet, sondern bilden passiv einen Basiswert ab. Das macht sie zu einer kostengünstigen Alternative zu Investmentfonds. Bei börsengehandelten Indexfonds fallen von den Fixkosten nur die Depotkosten ins Gewicht.

Geschürfte Goldklumpen: Rohstoffe bieten eine interessante Beimischung für das Anlageportfolio, können aber stark im Wert schwanken. (Quelle: Getty Images/Oat_Phawat)Geschürfte Goldklumpen: Rohstoffe bieten eine interessante Beimischung für das Anlageportfolio, können aber stark im Wert schwanken. (Quelle: Oat_Phawat/Getty Images)

Sachanlagen

Rohstoffe: Edelmetalle

Rohstoffe gehören wie Aktien oder Immobilien zu den Sachwerten. Vor allem Edelmetalle, wie Gold, Silber und Platin, gelten nicht selten als sichere Bank in der Vermögensplanung. Aber Vorsicht: Auch ein an sich wertbeständiges Edelmetall wie das Gold kann großen Kursschwankungen unterworfen sein.

Das Gute: Rohstoffe lassen sich nicht beliebig reproduzieren. Die Menge an vorhandenen Rohstoffen kann – trotz möglicher neuer Vorkommen – nicht wesentlich steigen. Das spricht für eine Wertanlage zum Beispiel in Edelmetallen. Die Nachfrage bestimmt auch hier in der Regel den Preis. Flüchten Anleger in Krisenzeiten in den sogenannten "Sicheren Hafen" Gold, zieht der Preis an. Werden andere Anlageformen – wie Aktien oder Anleihen – wieder attraktiver, verlieren Rohstoffe gern auch schnell an Wert.

Aber auch hier gilt: Rohstoffe dienen der Beimischung zum Depot. Investieren Sie also mit Maß und setzen Sie in der Altersvorsorge nicht allein auf die Rohstoffkarte. Für Anleger, die nicht direkt in physisches Gold, Silber oder Platin investieren wollen oder können, bieten Finanzprodukte mit Gold als Basiswert zur Beimischung im Portfolio eine Alternative – zum Beispiel Gold ETFs oder ETFs mit einem Korb an Rohstoffen.

Schlüsselbund mit Haus: Für viele ist das eigene Heim eine wesentliche Form der Altersvorsorge – selbst genutzt oder vermietet. (Quelle: Getty Images/scyther5)Schlüsselbund mit Haus: Für viele ist das eigene Heim eine wesentliche Form der Altersvorsorge – selbst genutzt oder vermietet. (Quelle: scyther5/Getty Images)

Immobilien: Betongold

Immobilien gehören ebenfalls zur Familie der Sachwerte. Sie sind eine bodenständige Investition – sei es als Renditeobjekt oder als Eigenheim. Da die Immobilie, wie es der Name bereits sagt, immobil ist, kommt es beim Wert und möglichen Wertsteigerungen auf eines an: die Lage. Solide gebaut und in einer guten Lage versprechen Immobilien ihren Besitzern eine rentierliche Anlage.

Im Grunde kann eine Immobilie, sei sie selbst genutzt oder vermietet, die Belastungen im Ruhestand verringern. Im ersten Fall müssen keine Mietzahlungen geleistet werden und im zweiten kann durch die Vermietung die eigene Rente aufgepolstert werden. Dabei gilt jedoch zu beachten: Die Immobilie sollte bis zum Ruhestand abgezahlt und Rücklagen für die Nebenkosten sowie Renovierungsmaßnahmen vorhanden sein. Zudem sollte bei der Vermietung das Augenmerk auf solvente und langfristige Mieter gelegt werden.

Sollte es dennoch während der Rente eng werden oder sich ein weiterer Finanzierungsbedarf ergeben, kann die Immobilien verkauft und der Verkaufserlös zum Beispiel in eine Sofortrente umgewandelt werden. Eine Alternative bietet auch die Umkehrhypothek, mit der das Eigenheim bei lebenslangem Wohnrecht in eine Rente umgewandelt werden kann.


Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen

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