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Stromschlag: Tipps gegen den Funkenflug im Winter

Mini-Stromschläge  

Warum wir im Winter häufig eine gewischt bekommen

21.02.2019, 11:20 Uhr | ag, jb, t-online.de

Stromschlag: Tipps gegen den Funkenflug im Winter. Elektrische Kugel produzieren Plasma mit blauen Funken und Bolzen (Quelle: Getty Images/die-phalanx)

Elektrische Kugel: Wie bei diesem Experiment sind im Winter häufig Blitze sichtbar und spürbar, wenn man etwas berührt. (Quelle: die-phalanx/Getty Images)

Jeder kennt das Phänomen: Beim Begrüßungshandschlag, beim Berühren eines Gegenstandes oder bei einem Kuss springen kleine Funken und es kribbelt unangenehm auf der Haut. Im Winter bekommt man häufig kleine kurze elektrische Schläge. Warum?

Besonders im Winter kommt der kleine Stromschlag im Alltag häufiger vor. Der Grund: Die statische Elektrizität. Der Körper lädt sich den ganzen Tag über auf, kann sich jedoch nicht wirklich entladen. Denn im Winter ist die Luft auch wegen der Heizung besonders trocken. Und trockene Luft ist ein schlechter elektrischer Leiter. Berühren Sie dann einen leitfähigen Gegenstand oder auch ein Lebewesen, springt der Funke und Sie bekommen eine gewischt.

Mit ein paar simplen Tricks lassen sich die unerwarteten Mini-Stromschläge vermeiden.

Luftbefeuchter und Zimmerpflanzen helfen

Um in den eigenen Wänden nicht ständig eine gewischt zu bekommen, sollten Sie darauf achten, dass die Luft nicht zu trocken ist. Das erreichen Sie zum Beispiel mithilfe von Luftbefeuchtern, die Sie mit Wasser füllen und an die Heizung hängen. Mittlerweile gibt es aber auch elektrische Luftbefeuchter, die Sie zusätzlich mit einem gewünschten Duft befüllen können. 

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Weiterhin kann es hilfreich sein, Zimmerpflanzen aufzustellen. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Raum. Sie haben zudem noch weitere Vorteile gegenüber Luftbefeuchtern: Die Pflanzenblätter fangen Staub ein und produzieren zusätzlich Sauerstoff. 

Bei Kleidung und Schuhen Synthetik vermeiden

Synthetikfasern speichern die elektrische Ladung besonders gut. Ziehen Sie sich zum Beispiel einen Pullover mit einem sehr hohen Polyesteranteil an, sind im Dunkeln winzige Blitze sichtbar. Häufig knistert es dabei auch leise. Im Prinzip ist das nichts anderes als ein Mini-Gewitter am Kopf – aber viel kleiner und ungefährlicher. Vermeiden lässt es sich durch Kleidungsstücke aus Naturfasern und Baumwolle.

Ein anderer, manchmal sogar schmerzhafter Fall von elektrostatischer Reibung tritt bei Schuhen mit Gummi- oder Kunststoffsohlen auf. Durch die Reibung der Sohlen auf dem Boden wird im Körper eine Ladung erzeugt, die zum Stromschlag führt, sobald Sie einen metallischen Gegenstand anfassen. Daher sind im Winter Schuhe mit Ledersohle empfehlenswert.

Den Körper regelmäßig elektrisch entladen

Es gibt noch weitere Tricks, die den Körper von der elektrischen Ladung befreien. Es hilft, regelmäßig einen geerdeten Gegenstand anzufassen, zum Beispiel einen Heizkörper. Dadurch entlädt sich die Spannung und Sie bekommen anschließend nicht mehr so schnell eine gewischt.

Oft verbreitet sind auch Stromschläge beim Aussteigen aus dem Auto, da das Metall der Karosserie ein guter elektrischer Leiter ist. Dagegen hilft ein einfacher Trick: Legen Sie die ganze Hand auf ein Blech des Wagens, bis Ihre Füße auf dem Boden stehen. So entlädt sich Ihr Körper. Was auch wirkt: Mit dem Autoschlüssel in der Hand Metall berühren. Der Funken schlägt so am Schlüssel über und kribbelt nicht am Finger.

Wenn die Haare zu Berge stehen

Menschen mit feinem Haar leiden besonders unter der starken elektrostatischen Aufladung im Winter. Wenn Sie die Mütze vom Kopf nehmen, stehen die Haare zu Berge. Um fliegende Haare zu vermeiden, sollten Sie ein Shampoo mit hohem Feuchtigkeitsgehalt und eine reichhaltige Haarkur wählen. Sie verhindern das Austrocknen und reduzieren das Risiko, dass sich das Haar auflädt. Statt mit heißer Fönluft sollten Betroffene ihr Haar besser an der Luft trocknen. Nach dem Waschen reicht es aus, das Haar mit einem Handtuch leicht auszudrücken. Niemals rubbeln oder stark reiben, denn das schädigt langfristig die Haarstruktur und begünstigt, dass sich die Haare elektrisch aufladen.

Verwendete Quellen:
  • eigene Recherche


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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