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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Bluthochdruck – die schleichende Gefahr

cme, ag

Aktualisiert am 17.05.2019Lesedauer: 5 Min.
Bluthochdruck: Die Ursachen fĂŒr Hyptertonie unterscheiden sich in zwei Formen.
Bluthochdruck: Die Ursachen fĂŒr Hyptertonie unterscheiden sich in zwei Formen. (Quelle: AlexRaths/getty-images-bilder)
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Ein hoher Blutdruck (Hypertonie) verursacht oft keine Beschwerden und gehört dennoch zu den grĂ¶ĂŸten Gefahren fĂŒrs Herz. Unbehandelt drohen Herzinfarkt, Schlaganfall oder NierenschĂ€den. Alles ĂŒber typische Risikofaktoren und die hĂ€ufigsten Ursachen von Bluthochdruck.

Das Wichtigste im Überblick


Bluthochdruck verkĂŒrzt das Leben

Statistisch gesehen sinkt die Lebenserwartung bei einer unbehandelter Hypertonie um ganze elf Jahre. Da die Symptome oft fehlen oder unspezifisch sind, weiß nur etwa jeder zweite Betroffene von seiner Krankheit. Nur jeder Vierte wird richtig behandelt. "Jeder sollte seinen Blutdruck kontrollieren lassen", sagt Prof. Hermann Haller, Vorsitzender der Deutschen Hochdruckliga e.V. Besonders wichtig seien die Messungen bei Menschen ĂŒber 45 Jahren, Übergewichtigen und Patienten mit anderen Risikofaktoren wie Diabetes oder Fettstoffwechsel-Erkrankungen.

Bei Bluthochdruck drohen Schlaganfall oder Herzinfarkt

Damit unsere Organe und Muskeln mit Sauerstoff und NĂ€hrstoffen versorgt werden, pumpt unser Herz pausenlos Blut durch den Körper. Bei Anstrengung oder Stress wird der Druck in den GefĂ€ĂŸen erhöht, um so die Leistung zu steigern. Dies tut nicht weh und verursacht in der Regel auch keine spĂŒrbaren Beschwerden. Ist der Druck allerdings dauerhaft zu hoch, schadet dies den GefĂ€ĂŸwĂ€nden. Vor allem wenn weitere Risikofaktoren vorliegen, können sich die GefĂ€ĂŸe verengen. Es drohen Schlaganfall oder Herzinfarkt.

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PrimÀre und sekundÀre Hypertonie

Um die GrĂŒnde fĂŒr einen hohen Blutdruck zu differenzieren, unterscheiden Mediziner die sogenannte primĂ€re Hypertonie (auch essentielle Hypertonie genannt) und die sekundĂ€re Hypertonie. Neben diesen beiden gibt es Sonderformen, die in der Regel nur von temporĂ€rer Dauer sind. Hier ist beispielsweise die Schwangerschaftshypertonie zu nennen.

Zu fast 90 Prozent ist die primĂ€re Hypertonie die hĂ€ufigste Form des Bluthochdrucks. Bei ihr ist keine organische Ursache fĂŒr den Bluthochdruck auszumachen. Forscher vermuten, dass erbliche Faktoren die ElastizitĂ€t der GefĂ€ĂŸe sinken lassen. Als Konsequenz daraus muss der Herzmuskel mehr Pumpleistung erbringen. Erreicht wird dies durch einen höheren Druck. Neben der genetischen Disposition sind zu viel Alkohol, Rauchen, Stress, falsche ErnĂ€hrung und Diabetes Ursachen einer primĂ€ren Hypertonie.

Die Ursache einer sekundĂ€ren Hypertonie sind Störungen oder Erkrankungen von Organen. Mögliche GrĂŒnde sind zum Beispiel Anomalien im Herz-Kreislaufsystem oder Erkrankungen der Nieren. Auch Über- oder Unterfunktionen im Hormonsystem kommen als Ursachen in Betracht.

Ursachen fĂŒr Bluthochdruck

Wie der Körper den Blutdruck regelt, ist noch nicht vollstĂ€ndig erforscht. Er nutzt dazu biochemische Botenstoffe, Organe, BlutgefĂ€ĂŸe und das Nervensystem. An welchen Stellen dieser Mechanismus so gestört wird, dass Bluthochdruck entsteht, ist noch unklar.

Allerdings gibt es einige Faktoren, die Bluthochdruck begĂŒnstigen:

  • zu wenig Bewegung
  • ungesunde ErnĂ€hrung
  • Übergewicht (Bauchumfang ab 102 cm bei MĂ€nnern, bei Frauen ab 88 cm)
  • erhöhter Blutzucker (Diabetes mellitus)
  • Rauchen
  • Alkohol
  • Stress

GrundsÀtzlich steigt bei MÀnnern ab 55 Jahren das Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken, bei Frauen durch hormonelle VerÀnderungen meistens ab der Menopause.

Bluthochdruck durch Stress

Bluthochdruck wird auch durch seelische Belastungen verursacht. Hohe Anforderungen im Job, Konflikte mit Vorgesetzten, aber auch Probleme in der Beziehung können den Blutdruck in die Höhe treiben.

Betroffene nehmen solchen Stress allerdings nicht immer bewusst wahr. In jedem Fall ist es bei Bluthochdruck sinnvoll, sich zu fragen, ob unbewusster Stress dem Körper zu schaffen macht. Auch Entspannungsmethoden wie Progressive Muskelrelaxation oder Autogenes Training können sich positiv auswirken.

Bluthochdruck durch Alkohol

Der Konsum von Alkohol erhöht den Blutdruck: Bei MÀnnern ist das ab etwa 30 Gramm Alkohol der Fall (etwa 0,25 Liter Wein oder 0,5 Liter Bier), bei Frauen bereits ab etwa 20 Gramm. Der Blutdruck kann bis zu 7 mmHg beim oberen Wert und 5 mmHg beim unteren Wert steigen, das ist individuell unterschiedlich. Bei MÀnnern ist der Anstieg stÀrker als bei Frauen und Raucher sind stÀrker betroffen als Nichtraucher.

Warum Alkohol den Blutdruck steigen lĂ€sst, ist noch nicht abschließend erforscht. So soll möglicherweise das Zwischenhirn infolge des Alkoholkonsums Hormone ausschĂŒtten, die den Blutdruck steigern und somit auch die Herzfrequenz erhöhen.

Bluthochdruck in der Schwangerschaft

Der Blutdruck verĂ€ndert sich wĂ€hrend der ganzen Schwangerschaft. Viele Frauen leiden anfangs unter sehr niedrigem Blutdruck; zu hohen Blutdruck haben fĂŒnf bis zehn Prozent der Frauen. Dabei unterscheidet man zwischen einem Bluthochdruck, der bereits vor Beginn der Schwangerschaft bestand oder bis zur 20. Schwangerschaftswoche auftritt (schwangerschaftsunabhĂ€ngige Hypertonie) und Bluthochdruck, der sich nach der 20. Schwangerschaftswoche entwickelt.

FĂŒr eine Schwangerschaft bedeutet Bluthochdruck ein erhöhtes Risiko fĂŒr Komplikationen. Meist verlĂ€uft Schwangerschaftshochdruck jedoch unkompliziert und wird zurĂŒckhaltend behandelt. Er normalisiert sich in der Regel innerhalb von zwölf Wochen nach der Geburt. WĂ€hrend der Schwangerschaft muss er allerdings engmaschig ĂŒberwacht und gegebenenfalls mit Medikamenten behandelt werden. Dabei greifen die meisten Ärzte erst ab einem Blutdruck von 170/110 mmHg ein.

Tritt der Bluthochdruck in Kombination mit verstĂ€rkter EiweißausschĂŒttung im Urin auf, kann es fĂŒr Mutter und Kind gefĂ€hrlich bis lebensbedrohlich werden. Man spricht dann von einer Schwangerschaftsvergiftung, der sogenannten PrĂ€eklampsie, die bei zwei bis drei Prozent der Schwangeren vorkommt.

Bluthochdruck in den Wechseljahren

Bis zu den Wechseljahren haben Frauen seltener Bluthochdruck als MĂ€nner – danach kehrt sich dieses VerhĂ€ltnis jedoch um. Mehr als die HĂ€lfte der Frauen bekommt dann Bluthochdruck, weil der Östrogengehalt sinkt und dadurch die Schutzfunktion vor Herz-Kreislauf-Störungen und erhöhtem Blutdruck nachlĂ€sst.

Das Problem dabei: Da Bluthochdruck keine Beschwerden auslöst, wird er zum Teil erst im höherem Alter zufĂ€llig entdeckt, wenn Organe wie Herz und Nieren oft bereits geschĂ€digt sind. Die Deutsche Hochdruckliga rĂ€t daher Frauen mittleren Alters, den Blutdruck regelmĂ€ĂŸig zu kontrollieren. Außerdem empfiehlt sie ihnen, körperlich aktiv zu sein, sich gesund und salzarm zu ernĂ€hren.

Bluthochdruck im Alter

Bei vielen Menschen steigt der Blutdruck im Alter immer weiter an. Die BlutgefĂ€ĂŸe, die in jĂŒngeren Jahren elastisch sind, werden immer starrer und so wird der Druckausgleich zwischen Systole und Diastole, also Anspannung und Entspannung des Herzmuskels, immer mehr erschwert. Kommen eine fett- und salzreiche ErnĂ€hrung, zu wenig Bewegung und Rauchen hinzu, ist Bluthochdruck um so wahrscheinlicher.

SpĂ€testens ab einem Alter von 60 Jahren sollte der Blutdruck deshalb regelmĂ€ĂŸig kontrolliert werden. Als Richtwert gilt fĂŒr aktive Menschen zwischen 65 und 80 Jahren ein oberer Blutdruckwert unterhalb von 140 mmHg. Danach ist ein Aufschlag von 10 mmHg pro Lebensjahrzehnt vertretbar.

Wann liegt Bluthochdruck vor?

Ab wann gilt der Blutdruck als zu hoch? Eine einmalige Messung gibt hier wenig Aufschluss. „Falls Ihr Arzt erhöhte Werte feststellt, sollten drei standardisierte Messungen in Ruhe erfolgen“, so Prof. Haller. Erst wenn alle drei Messungen Werte ĂŒber 140/90 mmHg (Millimeter QuecksilbersĂ€ule) ergeben, liegt ein behandlungsbedĂŒrftiger Bluthochdruck vor.

Die komplette Bluthochdruck-Tabelle mit der Einteilung von Hypertonie Grad 1 bis Grad 3 finden Sie in unserem Ratgeber Bluthochdruck: Ab diesen Werten wird es kritisch.

Bluthochdruck natĂŒrlich senken

Nicht immer mĂŒssen gleich Medikamente verordnet werden. Vor allem ĂŒbergewichtige Patienten können durch eine Änderung ihres Lebensstils viel bewirken. So zeigt eine aktuelle Studie: Bei jedem zweiten Hypertoniker mit Übergewicht sinken die Blutdruckwerte, sobald das Gewicht reduziert wird. Auch moderater Ausdauersport, ausreichend Schlaf (6 bis 8 Stunden) und eine gesunde ErnĂ€hrung wirken sich positiv auf den Blutdruck aus.

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Salzarme ErnÀhrung bei Bluthochdruck?

Von salzarmer ErnĂ€hrung darf man sich nicht zu viel erhoffen. "Manche Menschen sind salzsensitiv und profitieren von einer salzarmen ErnĂ€hrung", so Prof. Haller. Bei anderen hingegen beeinflusse die aufgenommene Salzmenge den Blutdruck ĂŒberhaupt nicht. In der Praxis wĂŒrden jedoch selten Tests auf SalzsensitivitĂ€t durchgefĂŒhrt. Daher gelte die Empfehlung, sich salzarm zu ernĂ€hren, fĂŒr alle Hypertoniker. Mehr als sechs Gramm Kochsalz sollten tĂ€glich nicht verzehrt werden. Viel weniger sollte es aber auch nicht sein, denn zu wenig Salz ist genau so ungesund wie zu viel.

Rund 80 Prozent der tĂ€glich aufgenommenen Salzmenge ist in verarbeiteten Lebensmitteln und Essen außer Haus enthalten. Ein Wurst- und ein KĂ€sebrot enthalten bereits 2,5 Gramm Salz. Eine TiefkĂŒhlpizza schlĂ€gt mit 5 Gramm Salz zu Buche, ein Fertig-Nudelgericht im Schnitt mit 3,6 Gramm.

Medikamente gegen Bluthochdruck – ja oder nein?

Wenn es mit der Umstellung zu einem gesunden Lebensstil nicht ausreicht, wird der Arzt Medikamente verordnen, die den Blutdruck in Schach halten. Etwa jeder dritte Patient benötigt sogar mehrere verschiedene Medikamente, bis sich der Blutdruck normalisiert. Wichtig sind sowohl die zuverlĂ€ssige Einnahme als auch die regelmĂ€ĂŸigen Kontrollen des Blutdrucks beim Arzt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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