Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeGesundheitKrankheiten & SymptomeZahnpflege

Werden die Zähne durch Kaugummikauen gereinigt?


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextVfB-Profi schießt historisches EigentorSymbolbild für einen TextSchockierende Studie aus GroßbritannienSymbolbild für einen TextExplosion in Moschee war RacheaktSymbolbild für einen TextWehrpflicht? Debatte nimmt Fahrt aufSymbolbild für einen TextCathy Hummels: Bikini-Video mit BotschaftSymbolbild für einen TextVermisste 16-Jährige: Neue DetailsSymbolbild für einen TextEurojackpot am Dienstag: Gewinnzahlen
Hertha: Ex-Star kehrt zurück nach Berlin
Symbolbild für ein VideoNaturwunder zum letzten Mal zu sehenSymbolbild für einen TextKinderzimmer: Zoll entdeckt VermögenSymbolbild für einen TextKrasses Tattoo: Polizei lehnt Anwärter abSymbolbild für einen Watson TeaserRTL-Star über plötzliches Show-AusSymbolbild für einen TextJackpot - 500.000 Casino-Chips geschenkt
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Werden die Zähne durch Kaugummikauen gereinigt?

t-online, nm (CF)

Aktualisiert am 07.09.2018Lesedauer: 2 Min.
Frau ist Kaugummi
Zahnpflege: Nach dem Essen ist ein zuckerfreies Kaugummi eine gute Ergänzung zur Zahnpflege. (Symbolbild) (Quelle: Eva-Katalin/getty-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Kaugummihersteller werben häufig mit der reinigenden Wirkung ihrer Produkte, die unsere Zähne vor Karies und Parodontitis bewahren sollen. Ob Kaugummis den Zähnen tatsächlich nutzen oder sogar schaden können und welche Inhaltsstoffe von Vorteil sind.

Kaugummis regen Speichelfluss an

Das Kauen von Kaugummi hat vor allem einen positiven Effekt: Es regt den Speichelfluss an. Wenn Sie Süßigkeiten oder kohlenhydratreichen Speisen essen, entsteht kurz danach ein saurer ph-Wert im Mund. Diese Säuren greifen die Zähne an und begünstigen so die Entstehung von Karies. Durch das Kaugummi-Kauen wird der Speichelfluss angeregt, wodurch die Säure neutralisiert wird. Gleichzeitig werden Nahrungsreste und auch Karies auslösende Bakterien von den Zähnen und aus der Mundhöhle geschwemmt, so Dr. Thomas Wolf, Zahnarzt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitätsmedizin Mainz im Bereich Zahnerhaltungskunde, gegenüber oekotest.de.

Zu diesem Zweck sollten nur zuckerfreie Kaugummis verwendet werden, die am kleinen "Zahnmännchen"-Logo zu erkennen sind. Zahnpflegekaugummis sind also für die Karies-Prophylaxe sinnvoll.


Die richtige Zahnpflege

Um die Zähne dauerhaft gesund zu halten, ist eine konsequente Mundhygiene unerlässlich. Diese beinhaltet neben regelmäßigem Zähneputzen die Wahl einer geeigneten Bürste. Generell sollten Sie keine harten Borsten verwenden. Weiche Zahnbürsten sind bei empfindlichen Zähnen zu empfehlen. Achten Sie zudem auf einen kurzen Bürstenkopf, damit Sie alle Stellen im Mund erreichen können.
So sollte Ihre Zahnbürste auf keinen Fall aussehen. Eine ausgefranste Bürste reinigt nicht mehr optimal und bietet somit keinen Schutz mehr vor Karies. Spätestens alle drei Monate empfehlen Zahnärzte die Zahnbürste zu wechseln.
+5

Kaugummi kauen ist kein Ersatz fürs Zähneputzen

Allerdings kann ein Kaugummi keinesfalls das Zähneputzen oder die Verwendung von Zahnseide ersetzen. Insbesondere bei Zahnpflegekaugummis mit Mikrogranulaten versprechen die Hersteller eine reinigende Wirkung. Dies ist jedoch nur ein Werbeversprechen. Laut Thomas Attin, Professor und Direktor der Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie der Universität Zürich, haben Studien gezeigt, dass Kaugummi-Kauen keinen besonderen Einfluss auf die Entfernung von Plaque und Speiseresten hat.

Kalzium, Fluorid und Xylitol: Diese Stoffe helfen den Zähnen

Manche Kaugummis enthalten zusätzliche Stoffe wie Kalzium und Fluorid. Attin erläutert, dass entsprechende Produkte tatsächlich eine vorbeugende Wirkung gegen Karies haben, da sie die Zähne remineralisieren. Auch Kaugummis mit dem Süßungsmittel Xylitol sind eine sinnvolle Ergänzung zur Zahnpflege, da Bakterien den Stoff nicht gut abbauen können und beim Abbau auch keine Säure entsteht. In einer höheren Dosierung wirkt Xylitol sogar hemmend auf das Bakterienwachstum, da es bestimmte Enzyme blockiert. Ab einer Menge von sechs Gramm pro Tag ist die vorbeugende Wirkung nachweisbar.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • eigene Recherche
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
A
AffenpockenAnalfissurAnalthromboseAtheromAugenzucken

















t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website