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Diagnose Bandscheibenvorfall: Was der Arzt untersucht

Diagnose Bandscheibenvorfall: Was der Arzt untersucht

16.03.2012, 12:47 Uhr | po (CF)

Diagnose Bandscheibenvorfall: Was der Arzt untersucht. Röntgenbilder sind wichtig für die Diagnose (Quelle: imago images)

Röntgenbilder sind wichtig für die Diagnose (Quelle: imago images)

Wenn der Arzt die Diagnose Bandscheibenvorfall stellt, müssen die Ursachen abgeklärt werden. Von der Befragung des Patienten über die Prüfung der Reflexe bis zur Magnetresonanztomographie gibt es eine Reihe von Untersuchungsmöglichkeiten.

Wie stark sind die Nerven geschädigt?

Bei einem ersten Gespräch klärt der behandelnde Arzt zunächst ab, ob es sich tatsächlich um einen Bandscheibenvorfall beziehungsweise Bandscheibenprolaps handelt. Dazu stellt er dem Patienten zunächst Fragen wie „Strahlt der Schmerz in Arme oder Beine?” oder „Spüren Sie ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Beinen?”.

Vermutet der Mediziner daraufhin einen Bandscheibenvorfall, prüft er, wie stark die Nerven durch den Druck geschädigt wurden. Mit Nadeln kann der Mediziner gezielt einzelne Muskeln und Nerven ansteuern. Deren elektrische Aktivität gibt Aufschlüsse über den Grad der Quetschung. Diese neurologische Untersuchung ist bei der Diagnose eines Bandscheibenvorfalls von großer Bedeutung. (Wie ist der Verlauf bei einem Bandscheibenvorfall?)

Bandscheibenvorfall lokalisieren

Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist zudem die möglichst exakte Lokalisierung des Bandscheibenvorfalls. Der Arzt muss also herausfinden, welcher Bereich der Wirbelsäule betroffen ist. Häufig gelingt das durch einen Test der Reflexe. Er ermöglicht eine genaue Diagnose und verrät, ob zum Beispiel die Halswirbel oder die Lendenwirbel vom Bandscheibenvorfall betroffen sind. Die Rückenmuskulatur nimmt der Mediziner ebenfalls genau unter die Lupe. Um eine Durchblutungsstörung auszuschließen - die teilweise ähnliche Symptome zeigen kann wie ein Bandscheibenvorfall - nimmt der Arzt auch eine Pulsmessung an den Beinen vor. (Erste Hilfe bei einem Bandscheibenvorfall: Was Sie tun können)

Röntgen oder Magnetresonanztomographie

Bei der Frage, ob eine Röntgenaufnahme bei der Diagnose eines Bandscheibenvorfalls angebracht ist, gehen die Meinungen in Medizinerkreisen auseinander. Manche Ärzte röntgen grundsätzlich, andere halten die Magnetresonanztomographie, kurz MRT, für besser geeignet. Sie liefert Schichtaufnahmen und stellt auch weiches Gewebe. wie die Bandscheiben sehr exakt dar. Auch das Rückenmark und die Nervenwurzeln werden mit MRT und Computertomographie genau abgebildet. Röntgenbilder liefern vor allem Aufschluss über mögliche Veränderungen der Wirbelsäule. (Die Physiotherapie als Hilfe für Bandscheibenpatienten)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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