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Bluthochdruck-Notfall: Wann hohe Blutwerte gefährlich werden


Drohende Lebensgefahr  

Wann Bluthochdruck plötzlich zum Notfall wird

31.07.2019, 16:55 Uhr | mm, t-online.de, agr

Bluthochdruck-Notfall: Wann hohe Blutwerte gefährlich werden. Ärztin misst den Blutdruck eines Patienten: Plötzlicher Bluthochdruck kann den Organen schaden. (Quelle: Getty Images/Ivan-balvan)

Ärztin misst den Blutdruck eines Patienten: Plötzlicher Bluthochdruck kann den Organen schaden. (Quelle: Ivan-balvan/Getty Images)

Messen Sie einen stark erhöhten Blutdruck und es treten zusätzlich Symptome wie Schwindel auf, kann eine lebensgefährliche Erkrankung dahinterstecken. Dann ist schnelles Handeln gefragt. 

Benommenheit, Atemnot und Druck auf Brust oder Kopf: Kommt zu diesen Symptomen ein starker Blutdruckanstieg, kann es sich um einen Bluthochdrucknotfall handeln. Es drohen Schäden an Herz und Organen – wenn Sie nicht schnell handeln. 

Wann Sie den Notarzt rufen sollten 

Ob der rasante Blutdruckanstieg gefährlich ist oder nicht, ist nicht an einem bestimmten Schwellenwert festzumachen. Vielmehr geht es laut der Deutschen Herzstiftung darum, ob zu einem erhöhten Wert mindestens ein weiteres der folgenden Symptome auftritt: 

  • Schmerzen, Brennen beziehungsweise Druckgefühl auf der Brust
  • Atemnot
  • Schwindel
  • Krampfanfälle
  • Lähmungen 
  • Sprechstörungen
  • Starke Übelkeit mit oder ohne Erbrechen
  • Verschwommenes Sehen
  • Nasenbluten
  • Deutliche Benommenheit

In diesem Fall sollten Sie sofort den Notarzt rufen. Die Ursache für die Beschwerden können nämlich Schäden sein, die der hohe Blutdruck an Herzkammern und Blutgefäßen verursacht hat. In weiterer Folge kann es auch schnell zu lebensgefährlichen Herz-Kreislauf-Problemen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen. 

Auch bei einer Bluthochdruckkrise den Arzt aufsuchen 

Wenn Sie einen erhöhten Blutdruck messen, Sie aber keine der genannten Beschwerden spüren, kann es sich um eine Bluthochdruckkrise handeln. Im Gegensatz zum Bluthochdrucknotfall spüren Betroffene dabei keine Begleitsymptome.

Im Falle einer Bluthochdruckkrise müssen Sie zwar keinen Notarzt rufen. Sie sollten jedoch "zeitnah" einen Arzt aufsuchen. Das rät die Deutsche Herzstiftung. Blutdruckmedikamente sollten Sie hingegen nur dann zusätzlich einnehmen, wenn Sie das bereits im Vorfeld mit Ihrem Arzt abgesprochen haben. 



Um die Werte bei einer Bluthochdruckkrise wieder zu senken, hilft es auch, sich hinzulegen und zu entspannen. Geraten Betroffene nämlich in Panik, lässt das die Werte zusätzlich steigen. Bleiben die Werte nach einer halben Stunde weiterhin hoch, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.  

Verwendete Quellen:
  • Deutsche Herzstiftung
  • Eigene Recherche

Die Themenfelder Cholesterin und Herz-Kreislauf-Gesundheit werden Ihnen in Kooperation mit der Amgen GmbH (Riesstraße 24, 80992 München) präsentiert. Die Amgen GmbH hat keinen Einfluss auf die inhaltliche Ausgestaltung, diese liegt ausschließlich bei der Redaktion von t-online.de.

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