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Alzheimer: Frühzeitig erkennen mit dem Uhren-Test

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Alzheimer  

Alzheimer erkennen mit dem Uhren-Test

25.09.2016, 09:32 Uhr | akl

Alzheimer: Frühzeitig erkennen mit dem Uhren-Test . Der Uhren-Test kann auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Uhren-Test kann auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Vergesslichkeit, Sprachprobleme sowie räumliche und zeitliche Orientierungsstörungen: Alzheimer ist eine fortschreitende, unheilbare Störung des Gehirns. Nach Angaben der Alzheimer Forschung Initiative e.V. sind rund 1,2 Millionen Deutsche betroffen - Tendenz steigend. Es gibt Tests, die erste Symptome der Erkrankung offenbaren können - der Uhren-Test ist einer davon.

So funktioniert der Uhren-Test

Demenzerkrankungen wie Alzheimer entwickeln sich über mehrere Jahre hinweg. Dabei werden die Symptome häufig als Altersschwäche gedeutet - die Betroffenen zögern den Besuch beim Arzt immer wieder hinaus. Der Uhren-Test liefert erste Hinweise über eine mögliche Erkrankung und deren Verlauf. Hierbei bekommt der Betroffene ein Blatt Papier vorgelegt, auf dem ein leerer Kreis zu sehen ist. In diesen Kreis soll er nun die Ziffern 1-12 eintragen. Anschließend muss der Patient bestimmte Uhrzeiten, beispielsweise 10:30 Uhr oder 14:45 Uhr, eintragen.

Wie verhält sich die getestete Person?

Der Test selbst sollte nicht länger als fünf Minuten dauern. Die Person, die den Test begleitet, sollte die Testperson aufmerksam beobachten und Notizen machen: Wie verhält sich die getestete Person? Wie führt sie die Bewegungen mit den Händen aus? Wirkt es ungelenk? Mit welchen Zahlen fängt sie an? Wo tut sie sich schwer? Wie viele Korrekturen nimmt sie vor? Oder weigert sie sich vielleicht sogar ganz, den Test durchzuführen?

Wenn Zahlen auf dem Kopf stehen

Während im Anfangsstadium die Abweichungen noch relativ gering sind, vergessen die Betroffen im fortgeschrittenen Stadium bereits Zahlen oder ordnen sie falsch an. Oftmals ist die Schrift kaum mehr lesbar oder die Uhr nicht mehr als solche zu erkennen. Auch befinden sich die Zahlen häufig nicht mehr innerhalb des Kreises, stehen auf dem Kopf oder sind ungleich verteilt. Diese Warnzeichen weisen auf eine Orientierungsstörung sowie Schwächen im visuell-räumlichen Vorstellungsvermögen hin.

Bei Verdacht sofort zum Arzt

Bitte beachten Sie, dass der Uhren-Test lediglich einen ersten Hinweis auf eine Alzheimer-Erkrankung geben kann. Eine genaue Diagnose kann er nicht stellen. Hat die Person, die den Test durchgeführt hat, Probleme beim Eintragen der Zahlen und Uhrzeiten, sollte sie für weitere Untersuchungen auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Am besten legt man den Uhren-Test auch beim Erstgespräch vor. Nur ein Arzt kann mit Hilfe weiterer Untersuchungen herausfinden, wie weit die Alzheimer-Erkrankung bereits fortgeschritten ist oder ob vielleicht sogar eine andere Erkrankung dahintersteckt.

Zahlen umwandeln und in Gedanken einkaufen gehen

Doch es gibt auch andere Tests, die man gut zu Hause durchführen kann und die erste Hinweise auf eine Alzheimer-Erkrankung liefern. Beim Zahlenumwandeln beispielsweise müssen die Testpersonen zum Beispiel die Zahl "12" ausschreiben und in "Zwölf umwandeln oder "Zweihundertzweiundzwanzig" in die Zahl "222" umschreiben. Sind bereits Störungen im Gedächtnis vorhanden, tun sich die Betroffenen mit der Umwandlung schwer. Eine weitere Denkübung ist das gedankliche Einkaufen. Hierbei muss die Testperson innerhalb einer Minute alles aufzählen, was sie im Supermarkt kaufen kann. 30 Nennungen sollten es schon sein.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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