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Pollenallergie: Alkoholische Getränke machen Heuschnupfen schlimmer


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Alkoholische Getränke machen Heuschnupfen schlimmer

Von t-online, lk

Aktualisiert am 09.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Frau lehnt Alkohol ab: Das Trinken alkoholischer Getränke kann Experten zufolge die Symptome eines Heuschnupfens verstärken.
Das Trinken alkoholischer Getränke kann Experten zufolge die Symptome eines Heuschnupfens verstärken. (Quelle: itakdalee/getty-images-bilder)
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Der Frühsommer ist für Allergiker eine schwere Zeit. Viele plagt der Heuschnupfen bis in den Spätsommer. Es gibt allerdings Lebensmittel und Getränke, die alles noch schlimmer machen. Sind Sie trotz Niesen und juckenden Augen draußen unterwegs, sollten Sie auf eines verzichten: auf bestimmte Sorten Alkohol.

Stoffe in Bier und Wein machen Allergie schlimmer

Das Trinken alkoholischer Getränke kann Lungenärzten zufolge Niesen, Juckreiz, Kopfschmerzen und Husten hervorrufen oder verstärken. Dabei sei meist gar nicht der Alkohol an sich das Problem, sondern die Histamine, die bei der Herstellung alkoholischer Getränke von Hefen und Bakterien während der Gärung gebildet werden.

Histamin kommt im menschlichen Körper, aber auch in Pflanzen und Bakterien vor. Bei einer Allergie wird es vermehrt vom Körper gebildet und löst die Heuschnupfen-Symptome aus. Histamine sind in unserem Organismus eigentlich körpereigene Abwehrstoffe. Da das Allergen aber fälschlicherweise vom Organismus als schädlich identifiziert wird, reagiert er mit der Ausschüttung von Histamin. Heuschnupfenmittel sind deshalb auch als Antihistaminika bekannt.


Alles Wissenswerte zum Thema Heuschnupfen

Heuschnupfen ist eine Volkskrankheit:In Deutschland sind 16 Prozent der Bevölkerung betroffen.
Heuschnupfen kann zur Qual werden: Es ist eine Fehlreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Pollen.
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Besonders viel Histamin in Rotwein

Rotwein enthält insgesamt mehr Histamin als Weißwein, Sekt oder Bier. Beim Bier gibt es Unterschiede: Obergäriges Bier enthält mehr Histamin als untergäriges und auch alkoholfreies enthält Histamin.

Beim Genuss von Alkohol nimmt der Körper nicht nur zusätzliches Histamin auf, sondern ihm wird gleichzeitig auch ein erhöhter Bedarf des Abwehrstoffes signalisiert, weshalb er noch mehr davon produziert. Außerdem hemmt Alkohol das Enzym Diaminoxidase. Dieses ist für den Histaminabbau im Körper verantwortlich. Zusammengefasst: Der Körper nimmt mehr Histamin auf, stellt selber mehr her und baut es weniger schnell ab. Heuschnupfen-Symptome werden so weiter verstärkt.

Klarer Alkohol ist verträglicher

Die britische Organisation "Astma UK" hat in einer Untersuchung herausgefunden, dass Heuschnupfengeplagte nicht unbedingt auf Alkohol verzichten müssen. So sollen beispielsweise Wodka und Gin – also klare Spirituosen – die Symptome einer Pollenallergie nicht weiter verschlimmern. Diese Alkoholsorten enthalten keine Hestamine. Ein Wodka-Cocktail oder Gin-Tonic beeinflusst die allergischen Reaktionen also nicht.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Alkohol nun bedenkenlos getrunken werden kann. Zumal der Genuss besonders die Wirkung vieler Antiallergika und Antihistamine stark beeinflusst. Hinweise dazu finden Sie auf dem Beipackzettel.

Bei Allergie auch auf Ernährung achten

Auch bei der Ernährung im Falle einer Pollenallergie sollten Sie aufmerksam vorgehen: Es gibt Lebensmittel, die besonders viel Histamin enthalten oder dieses bei ihrer Verdauung im Körper freisetzen. Dazu gehören unter anderem lange gereifter Hartkäse, hefehaltige Produkte und geräuchertes Fleisch wie Salami. Außerdem können etwa Obst und Nüsse sogenannte Kreuzallergien auslösen. Darin enthaltene Stoffe ähneln manchmal den allergieauslösenden Pollen so sehr, dass der Organismus das nicht unterscheiden kann.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • https://www.lungenaerzte-im-netz.de
    Deutscher Allergie- und Asthmabund
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