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Encasing: Was ist das und wie funktioniert es?


Encasing gegen Hausstaubmilben: So funktioniert es

df (CF)

05.07.2013Lesedauer: 2 Min.
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Mit Encasing gegen Hausstaubmilben sind spezielle Matratzenüberzüge gemeint, die Hausstauballergiker gegen den allergieauslösenden Kot der Hausstaubmilben schützen sollen. Die Maßnahme kann die Beschwerden von Allergikern dauerhaft lindern.

Hausstauballergie durch Hausstaubmilben

Hausstaubmilden nisten sich mit Vorliebe in Matratzen, Bettdecken und Kopfkissen ein, denn dort finden die Parasiten, die sich von Pilzen auf Hautschuppen ernähren, reichlich Nahrung. Der Kot der Hausstaubmilben verursacht bei einigen Menschen allergische Reaktionen. Eine Möglichkeit für die Betroffenen Erleichterung zu erfahren, ist das sogenannte Encasing. Übersetzt bedeutet der Begriff so viel wie "einschließen" oder "einkapseln".


Die häufigsten Parasiten beim Menschen

Kopfläuse
Hausstaubmilben
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Encasing gegen Hausstaubmilben: Wie funktioniert das?

Ein Encasing gegen Hausstaubmilben sind spezielle Schutzüberzüge für Matratzen, Bettdecken und Kopfkissen, die so engmaschig sind, dass der Hausstaubmilbenkot nicht hindurchdringt und nicht aufgewirbelt werden kann. "Ein guter Schutzbezug hält Teilchen zurück, die kleiner als 0,5 Mikrometer sind", so Professor Jörg Lindemann, Allergologe und Oberarzt an der HNO-Klinik der Uniklinik Ulm, in einem Bericht der "Apotheken Umschau". Der Milbenkot bleibt so sicher unter dem Bezug. Bei der Anschaffung sollten Hausstauballergie-Betroffene jedoch darauf achten, dass das Encasing auch luftdurchlässig beziehungsweise atmungsaktiv ist, damit es während der Nacht nicht zu unangenehmer Schweißbildung kommt.

Tipps zum Umgang mit einem Encasing gegen Hausstaubmilben

Damit Encasings ihre schützende Wirkung nicht verlieren, sollten sie höchstens drei Mal im Jahr gewaschen werden. „Sonst wirken sie weniger effektiv, wie, wenn Sie eine regendichte Jacke zu häufig reinigen“, so Lindemann. Waschen Sie Encasings bei 60 Grad Celsius. Dabei werden die in dem Stoff enthaltenen Milben abgetötet. Alle drei Jahre sollte ein neuer Schutzbezug angeschafft werden. Die Bettwäsche in den Encasings muss mindestens einmal im Monat ausgetauscht werden.

Das Beziehen mit den Schutzüberzügen sollte möglichst nicht von dem Hausstauballergiker vorgenommen werden, da bei der Prozedur viel von dem krankheitsauslösenden Milbenkot aufgewirbelt wird. Für Hausstauballergie-Betroffene, die mit ihrem Partner in einem Doppelbett schlafen, müssen die Bezüge auf beiden Seiten aufgezogen werden - ansonsten ist die Maßnahme wirkungslos.

Möglicherweise Erstattung von der Krankenkasse

Encasings erhalten Sie in Bettengeschäften und Sanitätshäusern. Wurde bei Ihnen eine Hausstauballergie durch den Arzt festgestellt, besteht die Möglichkeit, dass Ihre Krankenkasse die Anschaffung teilweise oder ganz finanziert. Fragen Sie bei Ihrer Kasse nach, bevor Sie die Encasings anschaffen - eine nachträgliche Kostenerstattung ist in der Regel nicht möglich.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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