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Schutz vor Aids: Wie Sie einer HIV-Infektion vorbeugen

Aids und HIV  

Schutz vor Aids: Wie Sie einer HIV-Infektion vorbeugen

29.11.2013, 17:35 Uhr | ts (CF)

Kondome gibt es in bunten Farben, mit Geschmack oder mit Noppen. Wichtiger als diese Merkmale ist aber ihre Funktion: Zur Aids-Prävention sind sie das einzig wirksame Mittel. Andere Verhütungsmittel wie die Pille oder eine Sterilisation schützen zwar vor einer Schwangerschaft, jedoch nicht vor einer HIV-Infektion oder anderen Geschlechtskrankheiten.

Übertragung des HI-Virus

Wer sexuell aktiv ist, muss sich nicht nur über das Thema Schwangerschaftsverhütung, sondern auch über die Vorbeugung von Geschlechtskrankheiten Gedanken machen. Denn durch den Kontakt mit Scheidenflüssigkeit, Sperma oder Blut werden Krankheitserreger übertragen.

So kann es unter anderem zu einer lebensbedrohlichen HIV-Infektion kommen. Nur über Speichel, durch bloßen Körperkontakt mit einem HIV- oder Aids-Kranken oder die Nutzung der gleichen sanitären Anlagen ist hingegen keine Ansteckung möglich, betont die "Apotheken Umschau".

Kondome schützen vor HIV-Infektion

Nur durch "Safer Sex", also geschützten Geschlechtsverkehr, können Sie eine Verbreitung des HI-Virus verhindern, sich selbst und ihren Partner schützen. Aus diesem Grund sollten Sie sowohl beim Vaginalverkehr als auch beim Analverkehr Kondome verwenden. 

Weitere Maßnahmen zur Aids-Prävention betreffen den richtigen Umgang mit den Kondomen: Verwenden Sie Qualitätsprodukte und überprüfen Sie vor Gebrauch die Haltbarkeit. Ist das Verfallsdatum überschritten, sollten Sie das Kondom nicht mehr verwenden.

Wichtige Hinweise zur Aids-Prävention

Da Latex-Kondome durch fetthaltige Gleitmittel beschädigt werden können und dann keinen sicheren Schutz mehr bieten, dürfen sie nicht mit Vaseline oder Massageöl in Kontakt kommen. Bei Scheidentrockenheit und beim Analverkehr können Sie alternativ fettfreies Gleitmittel verwenden. Dadurch sinkt das Risiko einer Verletzung und einer HIV-Infektion.

Beim Oralverkehr sollten Sie möglichst kein Sperma, Menstruationsblut oder Scheidensekret aufnehmen. Zur Aids-Prävention helfen auch hier bei Männern Kondome, bei Frauen spezielle Latextücher. Diese sogenannten Dental Dams werden auf die Scheidenöffnung gelegt. Hierzu sollten Sie vor allem während der Menstruation greifen, rät das Gesundheitsprotal "onmeda.de".

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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