• Home
  • Gesundheit
  • Krankheiten & Symptome
  • Gute Zahnpasta muss nicht viel kosten - auf Fluorid achten


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextPapst will nach Moskau und KiewSymbolbild fĂŒr einen TextGasspeicher reichen "ein bis zwei Monate"Symbolbild fĂŒr einen TextTĂŒrkei: Inflation steigt auf 78,6 ProzentSymbolbild fĂŒr einen TextFleisch wird immer teurerSymbolbild fĂŒr einen TextFC Bayern bietet fĂŒr SturmtalentSymbolbild fĂŒr ein Video40 FahrgĂ€ste aus Sessellift gerettetSymbolbild fĂŒr einen Text76-JĂ€hriger masturbiert vor KindernSymbolbild fĂŒr einen TextHier droht ein Mangel von RettungskrĂ€ftenSymbolbild fĂŒr einen TextDeutscher Trainer geht nach RusslandSymbolbild fĂŒr einen TextPeer Kusmagk spricht ĂŒber AlkoholsuchtSymbolbild fĂŒr einen TextAirbus-Notlandung in FrankfurtSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserPocher plaudert intimes Geheimnis ausSymbolbild fĂŒr einen TextSo beugen Sie Geheimratsecken vor

Woran man eine gute Zahnpasta erkennt

Von dpa
19.03.2014Lesedauer: 3 Min.
Weißmacher haben tendenziell einen hohen Abrieb, sensitive Zahnpasten eher einen geringen.
Weißmacher haben tendenziell einen hohen Abrieb, sensitive Zahnpasten eher einen geringen. (Quelle: dpa/Andrea Warnecke)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

FĂŒr eine Zahnpasta, die zuverlĂ€ssig die ZĂ€hne reinigt, mĂŒssen Verbraucher nicht tief in die Tasche greifen. Auch gĂŒnstige Produkte liefern gute QualitĂ€t. Allerdings sollte die Zahncreme Fluorid enthalten, da dies erwiesenermaßen vor Karies schĂŒtzt. Vorsicht ist dagegen bei Produkten mit Putzkörpern geboten: Diese kleinen Partikel, die VerfĂ€rbungen entfernen sollen, können den ZĂ€hnen mehr schaden als nĂŒtzen.

Die wichtigste Aufgabe einer Zahnpasta ist, Karies vorzubeugen. Das kann sie am besten, wenn sie Fluoride enthĂ€lt, lautet die einhellige Meinung von Zahnmedizinern und VerbraucherschĂŒtzern. "Es ist wissenschaftlich belegt, dass Fluorid der wichtigste und wirksamste Inhaltsstoff ist, um die ZĂ€hne vor Karies zu schĂŒtzen", sagt Sara Waldau von der Stiftung Warentest.

Fluoride stÀrken den Zahnschmelz

Die Zahnkrone ist vom hĂ€rtesten Gewebe des menschlichen Körpers, dem Zahnschmelz, ĂŒberzogen. Doch dieser Schutzmantel ist nicht undurchdringlich. Seine Struktur gleicht einem feinen Gitter aus Kristall mit eingelagerten anorganischen Stoffen. Gelangen bestimmte SĂ€uren auf den Zahnschmelz, werden Mineralien herausgelöst. Das Gitter wird porös und damit zum Einfallstor fĂŒr Bakterien. Fluoride sorgen dafĂŒr, dass die Löcher schnell wieder mit Mineralstoffen gefĂŒllt werden. Fachleute sprechen von Remineralisation.

FĂŒr Kinder bis zum Alter von sechs Jahren empfehlen die BundeszahnĂ€rztekammer (BZÄK) und die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) einen Fluoridgehalt von 500 ppm F, fĂŒr Erwachsene bis zu 1500 ppm F. Dieser ist auf der Packung oder Tube angegeben.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Die Lage in Deutschland ist ein Skandal
Obdachloser in DĂŒsseldorf: Immer mehr Menschen leben in Armut.


Putzkörper können den Abrieb verstÀrken

Ebenfalls eine wichtige Rolle bei Zahncremes spielen die Putzkörper. "Das sind kleine Partikel, die die Reinigungswirkung der ZahnbĂŒrste unterstĂŒtzen und helfen, VerfĂ€rbungen zu entfernen", erklĂ€rt Waldau. "Die meisten Zahnpasten enthalten Siliziumdioxid als Putzkörper." GrĂ¶ĂŸe, Form und Anzahl der Putzkörper bestimmen den Grad des Abriebes einer Zahncreme. Das Problem: Er ist fĂŒr Verbraucher nicht erkennbar.

"Das liegt daran, dass der RDA-Wert, der darĂŒber eine Auskunft geben könnte, nicht international genormt ist", erklĂ€rt BZÄK-VizeprĂ€sident Prof. Dietmar Oesterreich. Weißmacher und Produkte, die eine hohe Wirkung gegen BelĂ€ge versprechen, haben tendenziell einen hohen Abrieb, sensitive Zahnpasten eher einen geringen. Doch diese Einordnung ist nur eine grobe Orientierung. "Wir empfehlen grundsĂ€tzlich keine hohen Abriebwerte", sagt Oesterreich. Zum einen reinigten viele Menschen ihre ZĂ€hne mit viel zu hohem Druck, zum anderen beherrschten sie die Putztechnik oft nicht richtig. "HĂ€ufig werden Scheuerbewegungen ausgefĂŒhrt. Beides verletzt die Zahnhartsubstanz."

Sensitive Zahnpasten schĂŒtzen die das Zahnbein

Die Hauptmasse des Zahns macht das Zahnbein (Dentin) aus. Diese lebende, recht weiche Substanz ist in der Zahnkrone durch den harten Schmelz geschĂŒtzt. Der nimmt zum Zahnfleisch hin immer weiter ab. Der im Zahnfleisch sitzende Zahnhals ist von einer dĂŒnnen Lage Zahnzement umschlossen. Zieht sich das Zahnfleisch zurĂŒck, wird der wenig widerstandsfĂ€hige Zahnzement leicht weggebĂŒrstet, so dass das Zahnbein freiliegt. Dann sind auch die feinen Versorgungsbahnen des Zahnbeines, die DentinkanĂ€lchen, ungeschĂŒtzt. Sie leiten jetzt Hitze, KĂ€lte und Druck direkt zum Zahnnerv weiter.

In solchen FĂ€llen sind sensitive Zahnpasten empfehlenswert. "Sie haben meist einen niedrigeren Abrieb und enthalten oft Inhaltsstoffe, die die Schmerzempfindlichkeit reduzieren sollen", erlĂ€utert Waldau. Sylvia Gabel vom Verband medizinischer Fachberufe in Gummersbach ergĂ€nzt: "Eine sensitive Zahnpasta sorgt dafĂŒr, dass offen liegende ZahndentinkanĂ€lchen im Zahnbein verschlossen werden."

Weißmacher nur nach RĂŒcksprache mit dem Zahnarzt nehmen

In punkto Abrieb sind Weißmacher so etwas wie das GegenstĂŒck zu sensitiven Zahnpasten. Mit Hilfe von Putzkörpern oder Sauerstoffbleichsystemen rĂŒcken sie ZahnbelĂ€gen zu Leibe. "Bevor ein solches Produkt benutzt wird, sollte man immer fachlichen Rat suchen", sagt Prof. Christian Splieth von der DGZMK. "Einige Produkte sind sehr aggressiv und schĂ€digen die ZahnoberflĂ€che bei lĂ€ngerer Anwendung." Geschmack und Farbe spielen fĂŒr die Wirksamkeit einer Zahnpasta ĂŒbrigens keine Rolle.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Astrid Clasen
Stiftung Warentest

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website