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Fetales Alkoholsyndrom durch Alkohol in der Schwangerschaft

Schäden für Kinder  

Fetales Alkoholsyndrom durch Alkohol in der Schwangerschaft

05.08.2014, 16:05 Uhr | rk (CF)

Ein fetales Alkoholsyndrom (FAS) entsteht, wenn Frauen Alkohol in der Schwangerschaft trinken. Die Gifte im Alkohol können dem ungeborenen Kind schwere Schäden zufügen – sowohl körperliche als auch geistige.

Schwere Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft

Den feststehenden Begriff fetales Alkoholsyndrom (FAS) gibt es seit den frühen 1970er Jahren, er benennt ein häufig verdrängtes, aber durchaus häufig auftretendes Phänomen. Forscher, Ärzte und Verbände versuchen zudem, mit einem jährlichen internationalen FAS-Tag, der auf den 9. September terminiert ist, auf das oftmals verharmloste Problem aufmerksam zu machen.

Allein in Deutschland kommen durch den Alkoholkonsum in der Schwangerschaft jedes Jahr schätzungsweise 4.500 Babys mit körperlichen und geistigen Schäden auf die Welt.

Fetales Alkoholsyndrom: Körperliche und geistige Symptome

Liegt ein fetales Alkoholsyndrom vor, ist der Körper des betroffenen Kindes oft unterentwickelt: Das Neugeborene leidet an Minderwuchs und einem damit verbundenen Untergewicht, teilweise sind die verschiedenen Gesichtspartien nur unvollständig ausgebildet.

Die geistige Entwicklung des Kindes wird durch das Trinken von Alkohol in der Schwangerschaft stark verlangsamt. Das Kind kann sich nicht gut konzentrieren, eignet sich alltägliche Fähigkeiten wie Sprechen oder Hören langsamer an. Während sich der Körper von Menschen, die ein fetales Alkoholsyndrom erleiden, langsam erholt, begleiten die geistigen Störungen sie oft ein Leben lang.

Vorbeugende Maßnahmen

Die einzige Option, um ein fetales Alkoholsyndrom zu verhindern, und die Gesundheit Ihres Kindes zu retten, ist, absolut keinen Alkohol in der Schwangerschaft zu trinken. Es gibt hierbei keine unbedenklichen Grenzwerte! Selbst ein Glas Sekt oder ein Feierabendbier kann bereits schädlich sein für ein ungeborenes Kind.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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