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Alkoholiker-Typen: Gamma-, Delta- und Epsilon-Trinker

Von t-online, AM

Aktualisiert am 27.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Alkoholismus wird in vier Stufen eingeteilt.
Alkoholismus wird in vier Stufen eingeteilt. (Quelle: aaron007/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Vom Alpha-Trinker über den Gamma-Trinker bis zum Epsilon-Trinker: Die Wissenschaft unterteilt die Gewohnheiten und den Antrieb von alkoholkranken Menschen zumeist in vier Alkoholiker-Typen. Der Erfinder der Klassifikation, der Physiologe Elvin Morton Jellinek, benannte diese Typen nach dem griechischen Alphabet.

Das Wichtigste im Überblick


  • Alpha- und Beta-Trinker
  • Gamma-Trinker
  • Delta-Trinker
  • Epsilon-Trinker
  • Wege aus der Sucht

Alpha- und Beta-Trinker

Der Alpha-Trinker wird auch als Konflikttrinker bezeichnet. Er versucht, Stress und Probleme durch den Konsum von Alkohol kurzzeitig zu verdrängen. Beta-Trinker dagegen sind Gelegenheits- und Gewohnheitstrinker: Bei sozialen Anlässen oder auch abends zum Entspannen trinken sie Alkohol.


Fakten rund ums Thema Alkohol

Alkohol ist ein Teil unserer Gesellschaft und in geringen Mengen ist er nicht schädlich für gesunde, erwachsene Menschen. In höheren Mengen wiederum, kann er zahlreiche gesundheitliche Schäden anrichten.
Eine Alkoholsucht beginnt meist schleichend und beeinflusst immer mehr den Alltag des Betroffenen. Erste Anzeichen sind regelmäßiger übermäßiger Konsum und das heimliche Trinken von Alkohol beispielsweise am Arbeitsplatz. Beschaffung und Konsum werden dabei immer mehr zum Lebensinhalt.
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Alpha- und Beta-Trinker können ihr Trinkverhalten kontrollieren, gelten daher im Gegensatz zu Gamma-, Delta- und Epsilon-Trinkern nicht als krank, aber als gefährdet.

Gamma-Trinker

Gamma-Trinker, auch Rauschtrinker genannt, haben ihren Alkoholkonsum nicht mehr unter Kontrolle und werden daher als suchtkrank eingestuft. Haben Gamma-Trinker einmal angefangen zu trinken, können sie nicht mehr aufhören – selbst wenn sie das Gefühl haben, genug getrunken zu haben. Da Gamma-Trinker oftmals über einen längeren Zeitraum abstinent bleiben können, reden sich viele Betroffene ein, nicht süchtig nach Alkohol zu sein.

Delta-Trinker

Bei der Gruppe des Alkoholiker-Typs Delta-Trinker handelt es sich um sogenannte Spiegeltrinker. Betroffene müssen permanent einen gewissen Alkoholspiegel im Blut haben, andernfalls treten Entzugserscheinungen auf. Weil der Delta-Trinker keinen Rausch anstrebt, sondern stetig Alkohol im Körper braucht, fällt seine Krankheit bei Menschen oft über längere Zeit nicht auf.

Epsilon-Trinker

Epsilon-Trinker führen auch den Beinamen Quartalstrinker. In unregelmäßigen Abständen entsteht bei dieser Gruppe alkoholkranker Menschen ein starker Drang nach Alkohol, was ein klares Anzeichen für eine Alkoholsucht ist.

Nach einer Phase der Reizbarkeit und Unruhe entlädt sich diese Anspannung in tagelangen Alkoholexzessen, bei denen die Epsilon-Trinker die Kontrolle über sich selbst verlieren. In den Ruhephasen zwischen solchen Ausbrüchen verspüren Epsilon-Trinker häufig gar kein Bedürfnis nach Alkohol.

Wege aus der Sucht

Wer erkennt und befürchtet, dass er alkoholsüchtig ist, sollte sich nicht scheuen, nach Hilfe zu suchen. Online finden Sie Hilfestellungen, um sich selbst zu helfen. Wenn das nicht ausreicht, gibt es verschiedene Angebote, beispielsweise Therapieformen und Selbsthilfegruppen. In jedem Fall empfiehlt sich im ersten Schritt ein Gespräch mit dem Hausarzt. Außerdem finden sich auch Hilfsangebote für die Angehörigen von Suchtkranken.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • https://www.kenn-dein-limit.de/alkohol/schaedlicher-konsum/beratung-und-unterstuetzung/
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