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Impotenz: Diese Erkrankungen können dahinter stecken

Bluthochdruck, Diabetes & Co.  

Diese Erkrankungen können hinter Impotenz stecken

08.05.2018, 08:52 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel, t-online.de

Impotenz: Diese Erkrankungen können dahinter stecken. Erektionsstörungen: Neben Viagra gibt es noch andere wirksame Behandlungsmethoden bei Impotenz.  (Quelle: Getty Images/janulla)

Erektionsstörungen: Neben Viagra gibt es noch andere wirksame Behandlungsmethoden bei Impotenz. (Quelle: janulla/Getty Images)

Leiden Männer unter Impotenz, nagt das nicht nur am Selbstwertgefühl – oft können auch ernsthafte Erkrankungen hinter den Erektionsstörungen stecken. 

Mit zunehmendem Alter häufen sich Erektionsstörungen bei Männern. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Urologie haben etwa zwei Prozent der 40-Jährigen und bis zu zwanzig Prozent der 65-Jährigen Probleme mit der Erektion. Häufig sind Durchblutungsstörungen die Ursache.

Oft steckt Bluthochdruck dahinter

Auch zu hoher Blutdruck kann die Erektion beeinträchtigen. Werden die hohen Werte nicht behandelt, belastet das auf Dauer die feinen Gefäße im Penis. Sie verlieren zunehmend an Elastizität und können sich in Folge immer schwerer ausdehnen. Darunter leidet letzten Endes auch die Erektionsfähigkeit, da sich die Blutgefäße in den Schwellkörpern nicht mehr ausreichend mit Blut füllen.

Manchmal bereiten Blutdrucksenker Probleme

Allerdings braucht es für ein steifes Glied auch ein Mindestmaß an Blutdruck. Es kann demnach auch passieren, dass bestimmte Medikamente gegen Bluthochdruck die Potenz schwächen. Haben Männer ihren Blutdrucksenker in Verdacht, sollte sie Ihren Arzt um Rat fragen. Dieser kann herausfinden, ob wirklich das Medikament schuld an den Erektionsproblemen ist. Wenn ja, hilft meist schon der Wechsel zu einem neuen Wirkstoff oder eine Anpassung der Dosierung. Auf keinen Fall sollte das Medikament eigenmächtig abgesetzt werden.  

Verkalkte Gefäße schwächen die Schwellkörper 

Arteriosklerose wirkt sich ebenfalls negativ auf die Erektionsfähigkeit aus. Der Grund: Bilden sich Ablagerungen aus Fett und Kalk in den Arterien, sogenannte Plaques, ist nicht nur der Blutfluss erschwert. Auch die Gefäßwände nehmen Schaden, sie werden dicker und starrer. Dadurch erhöht sich das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Schwellkörper im Penis leiden genauso unter der Verengung.

Da die Ablagerungen lange unbemerkt bleiben, kann Impotenz ein erster Hinweis sein, dass mit der Durchblutung etwas nicht stimmt. Die Symptome sollten daher immer abgeklärt werden. Zu den größten Risikofaktoren einer Arteriosklerose zählen neben Bluthochdruck zu hohe Cholesterinwerte, Übergewicht, Rauchen sowie Diabetes mellitus.

Diabetes stört das Empfinden

Bei Diabetes mellitus kommt hinzu, dass es zu Nervenschädigungen kommen kann. Experten sprechen dann von diabetischer Neuropathie. Sind die sensiblen Empfindungsnerven betroffen, kann das die Erektionsfähigkeit mindern, da Reize nicht mehr so intensiv wahrgenommen werden.

Erektionsstörungen können ein Warnzeichen sein

Männer mit Erektionsstörungen sollten auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Falsche Scham ist in diesem Fall nicht angebracht. Denn die Probleme im Bett sind immer ein Warnzeichen für eine noch nicht erkannte, ernste Erkrankung. Nur mit Hilfe einer gründlichen Untersuchung kann der Mediziner die Ursache finden und eine passende Therapie empfehlen. Davon profitiert die Gesundheit genauso wie das Liebesleben.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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