• Home
  • Gesundheit
  • Krankheiten & Symptome
  • Zahnschmerzen
  • Kieferschmerzen und Kiefergelenkschmerzen: Ursachen und Behandlung


Nachrichten
Ist dieser Text objektiv?

Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Kieferschmerzen: Mögliche Ursachen und Behandlung

uc (CF)

Aktualisiert am 17.05.2018Lesedauer: 4 Min.
Gegen Kieferschmerzen helfen Übungen zur Entspannung.
Gegen Kieferschmerzen helfen Übungen zur Entspannung. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextTexas: 46 Tote in Lastwagen entdeckt Symbolbild fĂŒr einen TextUS-Schauspielerin in Fluss ertrunkenSymbolbild fĂŒr einen TextLufthansa bringt Mega-Jumbo A380 zurĂŒckSymbolbild fĂŒr einen TextGelbe Giftwolke tötet zwölf MenschenSymbolbild fĂŒr einen TextUSA: Zug entgleist – ToteSymbolbild fĂŒr einen TextKehrt Johnny Depp in Kultrolle zurĂŒck?Symbolbild fĂŒr einen TextOligarchen-Jacht soll versteigert werdenSymbolbild fĂŒr einen TextNĂ€chster Waldbrand in BrandenburgSymbolbild fĂŒr einen TextHut-Panne bei Königin MĂĄximaSymbolbild fĂŒr einen TextARD-Serienstar wird ersetztSymbolbild fĂŒr einen TextDeutsche Tennis-Asse souverĂ€nSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserRoyal-Expertin sorgt sich um KateSymbolbild fĂŒr einen TextJetzt testen: Was fĂŒr ein Herrscher sind Sie?

Anhaltende Kieferschmerzen können sehr unangenehm sein und eine Belastung darstellen. Die Ursachen sind dabei sehr unterschiedlich. Lesen Sie im Folgenden Informatives ĂŒber die Ursachen und die Behandlung von Kieferschmerzen sowie Kieferknacken.

Das Wichtigste im Überblick


  • Kieferschmerzen: Das kann dahinter stecken
  • Behandlung: Das hilft gegen einen schmerzenden Kiefer
  • Kiefer verspannt: So beugen Sie vor
  • Übungen gegen Stress und Verspannungen
  • Kieferknacken: Was sind die Ursachen?

Kieferschmerzen: Das kann dahinter stecken

FĂŒr Kieferschmerzen gibt es zahlreiche mögliche Ursachen, die zum Teil gar nicht direkt mit dem Mundraum zusammenhĂ€ngen. Oft werden Kieferschmerzen von Kopfschmerzen oder Ohrenschmerzen begleitet. Mögliche Ursachen sind beispielsweise:

  • Verspannungen in RĂŒcken und Nacken
  • eine Kieferfehlstellung
  • nĂ€chtliches ZĂ€hneknirschen
  • EntzĂŒndungen im Kiefer
  • Karies

Die richtige Zahnpflege

Um die ZĂ€hne dauerhaft gesund zu halten, ist eine konsequente Mundhygiene unerlĂ€sslich. Diese beinhaltet neben regelmĂ€ĂŸigem ZĂ€hneputzen die Wahl einer geeigneten BĂŒrste. Generell sollten Sie keine harten Borsten verwenden. Weiche ZahnbĂŒrsten sind bei empfindlichen ZĂ€hnen zu empfehlen. Achten Sie zudem auf einen kurzen BĂŒrstenkopf, damit Sie alle Stellen im Mund erreichen können.
So sollte Ihre ZahnbĂŒrste auf keinen Fall aussehen. Eine ausgefranste BĂŒrste reinigt nicht mehr optimal und bietet somit keinen Schutz mehr vor Karies. SpĂ€testens alle drei Monate empfehlen ZahnĂ€rzte die ZahnbĂŒrste zu wechseln.
+5

Wenn Karies ĂŒber lĂ€ngere Zeit nicht behandelt wird, kann auch der Kiefer betroffen werden. Zu hohe Kronen oder ZahnfĂŒllungen können ebenfalls Schmerzen im Kiefer verursachen.

Oft ist die Ursache fĂŒr Kieferschmerzen auch im Kiefergelenk selbst zu finden. Da dieses komplexe Gelenk durch Kauen und Sprechen stark beansprucht wird, kann es dort zu Verschleiß und so zu einer Arthrose kommen. NatĂŒrlich kann aber auch eine Verletzung durch einen Sturz oder Schlag Kieferschmerzen auslösen. Gelegentlich treten sie zudem als Nebeneffekt einer ErkĂ€ltung auf, wenn Schmerzen in den Kiefer ausstrahlen. Sollten Sie nach einer Weisheitszahn-OP unter Schmerzen im Kiefer leiden, die ĂŒber den normalen Heilungsprozess hinausgehen, sollten Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen und prĂŒfen lassen, ob es zu Komplikationen gekommen ist.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Ermitteln Sie Ihr biologisches Alter

Behandlung: Das hilft gegen einen schmerzenden Kiefer

Da die Ursachen vielfĂ€ltig sind, variieren auch die Behandlungsmethoden bei Kieferschmerzen. Relativ einfach ist die Lage, wenn zu hohe ZahnfĂŒllungen oder Kronen die Schmerzen verursachen. Der Zahnarzt kann sie abschleifen oder austauschen und so fĂŒr Linderung sorgen.

Wenn Patienten nachts mit den ZĂ€hnen knirschen – auch als Bruxismus bekannt – hilft eine sogenannte Knirscherschiene oder Aufbissschiene weiter. Sie schĂŒtzt die ZĂ€hne vor Abnutzung durch das Knirschen und trennt Oberkiefer und Unterkiefer voneinander. Die Verspannungen im Kiefer, die hĂ€ufig mit dem Knirschen einhergehen, löst eine solche Schiene aber nicht. Das ist mit einer Funktionsschiene möglich, die dicker ist und die Kiefergelenke entlastet.

Falls eine Zahn- oder Kieferfehlstellung Ursache der Schmerzen ist, steht ein Besuch beim KieferorthopĂ€den an. Dieser kann zum Beispiel mit einer Zahnspange daran arbeiten, die Fehlstellung zu beheben. Sollten die Schmerzen durch Karies ausgelöst werden, erhalten Sie vermutlich eine FĂŒllung vom Zahnarzt. Bei besonders schweren und tief gehenden FĂ€llen kann auch eine Wurzelbehandlung nötig werden. GrundsĂ€tzlich sollte der Zahnarzt Ihre erste Anlaufstelle bei Kieferschmerzen sein. Falls die Behandlung nicht in sein Fachgebiet fĂ€llt, verweist er Sie an einen anderen Arzt.

Kiefer verspannt: So beugen Sie vor

Wenn Sie einen verspannten Kiefer haben, ist hĂ€ufig Stress die Ursache. Die Anspannung Ă€ußert sich dann darin, dass Sie im Schlaf mit den ZĂ€hnen knirschen. Meist treten zusĂ€tzlich Verspannungen im Nackenbereich auf. Diese entstehen neben stressbedingter Anspannung auch aufgrund von Fehlhaltungen, zum Beispiel bei langer Bildschirmarbeit in ungĂŒnstigen Sitzpositionen. Sie können also Kieferschmerzen vorbeugen, indem Sie sich regelmĂ€ĂŸig bewegen, auf eine gesunde Haltung achten und Stress vermeiden. Dabei können auch Meditationen und entspannende Sportarten wie Yoga helfen.

Übungen gegen Stress und Verspannungen

Um Ihre Kiefermuskulatur zu lockern, können Sie diese massieren. So gehen Sie dabei vor:

  1. Waschen Sie sich vorher die HĂ€nde.
  2. FĂŒhren Sie den Daumen auf die Innenseite einer Wange.
  3. Mit dem Zeigefinger drĂŒcken Sie von außen dagegen. Beginnen Sie weit hinten, neben dem Kiefergelenk.
  4. Sie können entweder zehn bis dreißig Sekunden Druck auf eine Stelle ausĂŒben oder mit leichten Kreisbewegungen die Muskulatur massieren.

Außerdem hilft folgende Übung dabei, die Schultermuskulatur zu lockern:

  1. Nehmen Sie eine Papprolle (zum Beispiel von KĂŒchentĂŒchern) oder einen Ă€hnlichen Gegenstand in beide HĂ€nde vor Ihrem Körper.
  2. Schwingen Sie dann die Arme von links nach rechts in waagerechter Richtung hin und her.
  3. Bewegen Sie dabei den Oberkörper leicht mit.

Durch diese schwingenden Bewegungen bringen Sie Ihre Muskulatur in Schwung und lockern Ihre Schultermuskulatur auf. Verspannungen können so gelöst werden und treten auch weniger schnell wieder auf.

Kieferknacken: Was sind die Ursachen?

Ein kurzes Knacken im Kiefer, das beim GÀhnen oder Kauen auftritt, ist in der Regel kein Grund zur Sorge. Es entsteht, wenn im Kiefergelenk bei einer Bewegung des Unterkiefers die Knorpelscheibe ohne den Gelenkkopf nach vorne rutscht. Wenn dieser mit leichter Verzögerung folgt, entsteht ein knackendes GerÀusch.

Wenn Sie hĂ€ufig und besonders morgens ein Kieferknacken wahrnehmen, kann dies ein Anzeichen dafĂŒr sein, dass Sie nachts mit den ZĂ€hnen knirschen. Dadurch verrutscht die Knorpelscheibe und gleitet morgens beim ersten Öffnen des Mundes wieder in ihre Position zurĂŒck. Das ist in der Regel unbedenklich, wie der Zahnarzt Dr. Horst Kares der "Apotheken Umschau" sagt. Allerdings sollten Sie sich bei einem Zahnarzt beraten lassen, da das Knirschen eventuell mit einer Aufbissschiene behandelt werden muss.

Mehr aus dem Ressort
So ist die Corona-Infektionslage in Ihrem Landkreis
MĂŒnchner Innenstadt: Auch, wenn die Inzidenzen weiterhin hoch sind, sind vielerorts alle Corona-Maßnahmen aufgehoben worden.


Wenn die Knorpelscheibe verrutscht ist, kann auch ein reibendes GerĂ€usch zu hören sein. Dann reibt der Gelenkkopf direkt in der Gelenkgrube – also Knochen an Knochen. Auch solche ReibegerĂ€usche sind meist unproblematisch, wenn sie nicht allzu hĂ€ufig auftreten und nicht von Schmerzen begleitet werden.

Wenn zusÀtzlich zum Kieferknacken oder den ReibegerÀuschen auch Kieferschmerzen, BewegungseinschrÀnkungen des Mundes, Schwellungen im Kieferbereich oder Zahnschmerzen auftreten, sollten Sie sich von einem Zahnarzt untersuchen lassen. Auch bei Ohrenschmerzen und OhrgerÀuschen ist ein Besuch beim Zahnarzt zu empfehlen, wenn der HNO-Arzt keine Erkrankung am Ohr feststellen kann.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
A
AnalthromboseAtheromAugenzuckenAffenpocken
















t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website