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Mit dem Laser gegen den Nagelpilz

t-online, Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 09.05.2016Lesedauer: 2 Min.
Eine Laser-Behandlung reduziert die Therapiedauer um die Hälfte.
Eine Laser-Behandlung reduziert die Therapiedauer um die Hälfte. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Ist das Abwehrsystem des Körpers geschwächt, hat der Nagelpilz leichtes Spiel. Ist ein Nagel befallen, sind auch die anderen in Gefahr. Die Behandlung ist langwierig und schwierig. Immer mehr Hautärzte greifen bei der Therapie daher unterstützend zu der Laser-Behandlung.

Nagelpilz (Onychomykose) wird meist durch Fadenpilze, so genannte Dermatophyten verursacht. Die Erkrankung ist ein häufiges Phänomen, doch viele wissen nichts von dem Befall. Der Pilz breitet sich langsam, oft über Monate und Jahre hinweg auf den Nägeln aus. Besonders oft sind der große und der kleine Zeh betroffen. Wird er nicht behandelt, kann der Pilz auch die anderen Nägel befallen.

Schüppchen zwischen den Fußzehen ernst nehmen

"Einem Nagelpilz geht immer ein Fußpilz voraus", erklärt Professor Christian Raulin, Facharzt für Dermatologie und Mitglied im Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). "Da sich der Fußpilz aber meist unauffällig verhält und sich nur durch kleine Schüppchen und leichten Juckreiz in den Zehenzwischenräumen bemerkbar macht, wird er häufig nicht erkannt. So kann er sich über Jahrzehnte hinweg ausbreiten und so im Laufe der Zeit natürlich auch die Nägel besiedeln."

Kombinationstherapie mit Laser

Während der Fußpilz mit einer Therapie aus täglichem Cremen oder der Einnahme von Tabletten meist nach zwei bis vier Wochen bekämpft ist, dauert die Behandlung von Nagelpilz sehr viel länger. Das liegt daran, dass die Wirkstoffe, die zum Einsatz kommen, den Pilz nur schwer erreichen. Denn der Nagel ist nicht durchblutet, sondern besteht aus totem Material, nämlich Horn, von dem sich der Pilz ernährt. In Folge wird der Nagel gelb und splittert. Zusammen mit seinem Team setzt Raulin auf eine Kombinationstherapie aus mehreren Behandlungsmethoden wie etwa Lacke oder Tabletten und hat damit nach eigenen Angaben gute Erfolge erzielt. Die Patienten seien nach zwei Jahren meist beschwerdefrei. "Kommt zusätzlich noch der Laser zum Einsatz, können wir den Zeitraum auf ein Jahr reduzieren", berichtet der Arzt aus seiner Berufserfahrung. Eine Garantie gibt es dafür natürlich nicht.

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Laser-Hitze setzt Nagelpilz zu

Und so funktioniert die Laserbehandlung: Ein Infrarotlaser durchdringt die befallenen Nägel und greift die Pilzstrukturen an. "Der Laser punktet durch die Einwirkung von Hitze. Diese greift nicht nur den Pilz an, sondern hemmt auch dessen Wachstum." Allerdings werde die Hitze von vielen Patienten als etwas unangenehm empfunden. "Dann muss die Sitzung kurz unterbrochen und nach einer kurzen Pause wieder aufgenommen werden. Wirklich leiden muss aber kein Patient", beruhigt Raulin.

Laser-Behandlung ist teuer

Alle sechs Wochen müsse die Laserbehandlung wiederholt werden, um den Nagelpilz Stück für Stück abzutöten. Pro Sitzung kommen allerdings Kosten von 100 bis 500 Euro auf den Patienten zu. Die privaten Krankenversicherungen erstatten zwar meist die Kosten, die gesetzlichen in der Regel allerdings nicht. Das liegt auch an der Studienlage: Die Lasertherapie ist noch nicht so gut erforscht wie althergebrachte Methoden.

Vorbeugen ist daher besser als behandeln. Um Zeit und Kosten zu sparen ist es ratsam, seine Füße regelmäßig auf Veränderungen hin zu untersuchen. Bemerkt man Juckreiz, Bläschen- oder Schuppenbildung auf der Haut, sollte man zeitnah zu einem Hautarzt gehen und ihm den Verdacht auf Fußpilz mitteilen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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