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Laktoseintoleranz: Wirklich eine Gefahr fĂŒr die Knochen?

Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 29.03.2017Lesedauer: 2 Min.
Ein Röntgenbild mit Osteoporose in beiden Knien
Gibt es eine Verbindung von Laktoseintoleranz und Osteoporose? (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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"Du vertrĂ€gst keine Milchprodukte? Deine armen Knochen!" – ein Satz den Menschen mit einer Laktoseintoleranz hĂ€ufig hören. Doch stimmt das? Erhöht die MilchzuckerunvertrĂ€glichkeit wirklich das Risiko fĂŒr Osteoporose? t-online.de hat mit einer Expertin gesprochen.

SchÀtzungen zufolge leidet jeder siebte Deutsche unter einer MilchzuckerunvertrÀglichkeit, Laktoseintoleranz genannt. Nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten reagiert ihr Magen-Darm-Trakt mit Bauchschmerzen, BlÀhungen, KrÀmpfen und DurchfÀllen.

Fehlt im DĂŒnndarm Laktase, bilden sich im Dickdarm Gase

Dem DĂŒnndarm fehlt das Enzym Laktase, das den Milchzucker (Laktose) in die beiden Einfachzucker Glukose und Galaktose aufspaltet. Im Dickdarm machen sich dann Bakterien ĂŒber die unverdaute Laktose her. Im Zuge der GĂ€rungsprozesse entstehen Gase, darunter Methan, Wasserstoff und Kohlendioxid, die zu den Beschwerden fĂŒhren.

Ausreichende Kalziumversorgung auch mit Laktoseintoleranz möglich

Aus Angst vor den schmerzhaften und unangenehmen Symptomen verzichten viele Betroffene weitestgehend auf Milchprodukte. Zugleich beschleicht sie die Angst vor Mangelerscheinungen, vor allem bei Kalzium. Doch sind die Knochen wirklich in Gefahr?

"Laktoseintoleranz und Osteoporose kann man nicht so einfach in Verbindung setzen", sagt Kristin Mayr, Vorstandsvorsitzende des Vereins fĂŒr Lactoseintoleranz e.V. (VLI). "Zum einen, weil die Betroffenen trotz der UnvertrĂ€glichkeit nicht komplett auf Milchprodukte verzichten mĂŒssen, da sie vieles noch vertragen, zum Beispiel laktosefreie und kalziumreiche HartkĂ€se wie Emmentaler, Gouda und Parmesan. Zum anderen, weil eine ausgewogene ErnĂ€hrung einem Mangel vorbeugt."

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Bei Laktoseintoleranz viel grĂŒnes GemĂŒse essen

Selbst wer komplett auf Milchprodukte verzichte, könne den von der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung (DGE) empfohlenen Tagesbedarf von einem Gramm Kalzium mit reichlich grĂŒnem GemĂŒse wie Brokkoli, Spinat oder GrĂŒnkohl, NĂŒssen wie Hasel- und ParanĂŒssen, kalziumreichem Mineralwasser (ĂŒber 150 Milligramm pro Liter) und HĂŒlsenfrĂŒchten gut decken. Man mĂŒsse seine ErnĂ€hrung allerdings dementsprechend anpassend.

Laktoseintoleranz: Angst vor Osteoporose unbegrĂŒndet

"Der grĂ¶ĂŸte Risikofaktor fĂŒr Osteoporose ist mit 60 Prozent die erbliche Veranlagung. Dann folgen Alkohol, Rauchen und Bewegungsmangel. Die ErnĂ€hrung und somit auch die Laktoseintoleranz stellen ein sehr geringes Risiko dar. Die Angst vor kaputten Knochen aufgrund einer reinen Laktoseintoleranz ist daher unbegrĂŒndet", erklĂ€rt Mayr. Von den Mitgliedern des Vereins sei ihr kein Fall mit Osteoporose bekannt.

Phosphate stören die Kalziumaufnahme

Damit der Körper ausreichend mit Kalzium versorgt ist, kommt es allerdings nicht nur auf eine ausreichende Zufuhr an. So sollte man zudem darauf achten, möglichst phosphatarm zu essen, da Phosphate die Kalziumaufnahme stören. Phosphate finden sich etwa in Cola, Backwaren, Konserven sowie Fleisch- und Wurstwaren.

Unter anderem weisen die AbkĂŒrzungen E338 bis E341, E343, E450 bis E452, E1410 sowie E1412 bis E1414 in der Zutatenliste auf ihren Einsatz hin. "Auch die Sonne ist wichtig, fĂŒr die Verwertung von Kalzium. Denn durch die Sonneneinstrahlung bildet der Körper Vitamin D, das wichtig ist, um das Kalzium in die Knochen zu schleusen", erklĂ€rt die ErnĂ€hrungswissenschaftlerin.

NahrungsergÀnzungsmittel nur bei einem Mangel sinnvoll

NahrungsergĂ€nzungsmittel sind laut der Expertin nur dann sinnvoll, wenn der Arzt einen Kalziummangel festgestellt hat. "Wer Kalzium supplementiert, sollte darauf achten, zu Kalziumzitrat statt zu Kalziumkarbonat zu greifen, das kann der Körper besser verwerten“, rĂ€t Mayr.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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