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Dermatologin verrÀt Geheimnisse der Hautpflege

Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 25.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Frau
Strahlender Teint: Die Haut mag zu viel an Pflege nicht. (Symbolbild) (Quelle: Denis Komarov/getty-images-bilder)
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Immer wieder befragt t-online.de Dermatologen rund um das Thema Hautpflege. Doch wie intensiv kĂŒmmern sie sich um ihre eigene SchutzhĂŒlle? Wir haben bei einer HautĂ€rztin nachgefragt, worauf es ihr bei der Pflege besonders ankommt und was ihre grĂ¶ĂŸten No-Gos sind.

In vielen Badezimmern stapeln sich Tuben, Flaschen und Tiegel, denn wir möchten sie alle haben: eine schöne, glatte und rosige Haut. Doch muss es wirklich so viel Pflege sein? "Nein", findet Dr. Uta Schlossberger, HautÀrztin aus Köln und Mitglied im Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Bei ihr ist weniger mehr.


FĂŒnf GrĂŒnde, warum Meersalz gut fĂŒr die Haut ist

Man holding salts in salt lake in Aksaray, Turkey
Frau kratzt sich am Arm: Hilfe bei Hautkrankheiten: Ein Salzwasserbad kann bei Neurodermitis oder eine Schuppenflechte Linderung schaffen. Der hohe Mineralstoff- und Salzgehalt wirken EntzĂŒndungen und Juckreiz entgegen, so dass sich die Haut wieder entspannen kann.
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Es muss unkompliziert sein

"Da ich recht viel arbeite und drei Kinder habe, muss es bei mir immer schnell gehen und unkompliziert sein. Also bloß nicht zehn Töpfchen und Tiegelchen, sondern möglichst wenige Produkte", sagt sie. FĂŒr die Körperpflege am Morgen nutzt sie nach dem Duschen eine Lotion mit fĂŒnf Prozent Urea. FĂŒr das Gesicht kommt eine leichte Tagespflege zum Einsatz. Das war's.

Urea versorgt die Haut mit Feuchtigkeit

Der Wirkstoff Urea (Harnstoff) kommt natĂŒrlicherweise in der Haut vor und unterstĂŒtzt die Durchfeuchtung. Er wirkt glĂ€ttend und beugt Trockenheit vor. Zudem hat er leicht antibakterielle Eigenschaften. Bei empfindlicher Haut, etwa bei Neurodermitis kann Urea helfen, Juckreiz und Rötungen zu lindern und die gereizten Partien zu entspannen. Zudem unterstĂŒtzt Urea die Haut dabei, abgestorbene Hautzellen abzustoßen.

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Duft- und Konservierungsstoffe sind tabu

Da die HautĂ€rztin Allergikerin ist und mit leichtem Heuschnupfen zu kĂ€mpfen hat, achtet sie sehr darauf, ihre Haut nicht zusĂ€tzlich zu reizen, um weitere Allergien vorzubeugen. "Ich meide konsequent Duft- und Konservierungsstoffe. FrĂŒher gab es solche Produkte nur in der Apotheke. Heute gibt es als 'gut' getestete Körperpflegeprodukte sogar bei den Discountern."

Gesichtsreinigung nur mit Wasser

Abends reinigt die Dermatologin ihr Gesicht nur mit Wasser – ausgenommen die TV-Drehtage, an denen sie Make-up benutzt. Anschließend trĂ€gt sie eine etwas reichhaltigere Nachtpflege auf. Auch bei der Haarpflege ist sie minimalistisch: "Da ich sehr dicke Haare habe, wasche ich diese nur ein Mal pro Woche mit einem milden Shampoo und pflege sie anschließend mit einer SpĂŒlung. Haarmasken benutze ich nicht."

Das Motto der HautÀrztin: Weniger ist mehr. Das versucht sie auch ihren Patienten zu vermitteln. Denn je mehr Inhaltsstoffen die Haut tagtÀglich ausgesetzt ist, desto eher reagiert sie gestresst. Rötungen, Ekzeme, Juckreiz und Schuppen gehören dann zu ihren Abwehrreaktionen. Auch das Allergierisiko steigt.

StĂ€ndiger Produktwechsel ist Stress fĂŒr die Haut

Die grĂ¶ĂŸte KörperpflegesĂŒnde ist laut der Hautexpertin, der hĂ€ufige Produktwechsel. "Das stĂ€ndige Ausprobieren und die immer anderen Wirk- und Inhaltsstoffe tun der Haut einfach nicht gut", betont sie und rĂ€t. "Wer eine Pflege gefunden hat, die er vertrĂ€gt, sollte dabei bleiben."

Augencreme nicht nötig

Eine Lotion fĂŒr die Körperpflege nach dem Duschen, eine Tagespflege fĂŒr das Gesicht sowie eine Nachtpflege ab dem 35. Lebensjahr – mehr braucht es laut Schlossberger nicht. Wer gerne eine Augencreme benutzen möchte, könne das tun, nötig sei es aber nicht. Die Gesichtscreme reiche fĂŒr eine gute Pflege bereits aus.

Nicht jeder vertrÀgt Wirkstoffe aus der Natur

Und wie steht die Expertin zur Hautpflege aus der Natur, etwa zu Pflanzenölen oder einer HaarspĂŒlung aus Essig? "Das ist ein sehr schwieriges Thema. Als Allergologin sehe ich viele Patienten, die glauben, dass die Stoffe aus der Natur eine vertrĂ€gliche Alternative sind und dann Allergien entwickeln. Hier ist Vorsicht geboten", warnt sie. "Ich selbst probiere aus diesem Grunde so etwas nicht aus – aber meine Teenager-Töchter. Bei den Do-it-Yourself-Rezepten aus dem Internet kann es schnell mal zu Ekzemen kommen." Am besten testet man neue Produkte immer zuerst an einer kleinen Hautstelle aus und schaut, wie diese reagiert.

Sonnenschutz beugt Falten vor

Doch nicht nur auf die richtige Pflege kommt es an. Wer seine Haut lange straff und rosig haben möchte, sollte auf einen gesunden Lebensstil achten. Denn Schönheit kommt auch von innen. Frische Luft, ausreichend Vitamine und der Verzicht auf Zigaretten gehören Schlossberger zufolge zu den wichtigsten Hautschutzmaßnahmen. Und: "Immer vor der Sonne schĂŒtzen. Das UV-Licht macht Falten. Heute bereue ich meine JugendsĂŒnden, wenn ich mein DekolletĂ© und die dortigen Sonnenflecken sehe."

Zudem erhöht zu viel UV-Licht das Hautkrebsrisiko. Sonnenschutz ist daher auch fĂŒr die Gesundheit wichtig. Das gilt ebenso fĂŒr das regelmĂ€ĂŸige Leberfleckenscreening. Ab dem 35. Lebensjahr haben alle gesetzlich Versicherten alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine FrĂŒherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs.

Leberflecken regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒfen

Doch auch zwischendurch sollte man immer wieder einen kritischen Blick auf die eigenen Leberflecken werfen, um mögliche VerĂ€nderungen frĂŒhzeitig zu erkennen. "FrĂŒher habe ich meine Leberflecke alle zwei bis drei Jahre kontrollieren lassen. Ab dem 30. Lebensjahr dann halbjĂ€hrlich bis jĂ€hrlich", sagt Schlossberger.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Wiebke Posmyk
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