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Ernährung bei Hitze: Was Sie essen sollten, um weniger zu schwitzen

Geheimtipps, die helfen  

Was Sie essen sollten, um weniger zu schwitzen

25.07.2019, 16:16 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel, GRO, t-online.de

 (Quelle: dpa)
Hitzerekord in Deutschland? So behalten Sie einen kühlen Kopf

Die Hitze kehrt zurück mit all ihren Nebenwirkungen: Schweiß, Schlafprobleme, Sonnenbrand. Wie man das Beste aus heißen Tagen macht und sie gesund übersteht. (Quelle: dpa)

Hitze in Deutschland: So zeigt sie sich und so behalten Sie einen kühlen Kopf. (Quelle: dpa)


Wärme, Bewegung oder Veranlagung: Schweiß kann Flecken bilden und schlecht riechen. Dann braucht es nicht nur ein gutes Deo. Auch über die Ernährung lässt sich die Schweißbildung beeinflussen.

Um Schwitzattacken erfolgreich zu lindern, ist es wichtig herauszufinden, was der Auslöser ist. Sind Stress und Anspannung die Ursache, helfen Gewürze, Kräuter und Lebensmittel, die entspannen. Sind hingegen hohe Temperaturen die Ursache, können kühlende Lebensmittel helfen.

Salbei hemmt die Schweiß- und Geruchsbildung

So sind Salbei-, Pfefferminz- und Melissentee für heiße Tage eine gute Wahl. Salbei hat eine adstringierende und desinfizierende Wirkung. Das heißt, er hemmt sowohl die Schweißbildung als auch das Wachstum von geruchsfördernden Bakterien. Unangenehmem Geruch kann so vorgebeugt werden.

Pfefferminztee kühlt den Körper

Pfefferminztee und Melissentee wirken angenehm kühlend. Dabei ist Pfefferminz laut Experten effektiver als Melisse: Minzöl sei eines der am stärksten kühlenden ätherischen Öle. Sobald man es auf die Haut gebe, spüre man den Effekt. Und genauso wirke Minze auch von innen.

Geheimtipp Ingwer bei Stressschweiß 

Ein echter Geheimtipp für Stressschwitzer ist nach Meinung von Experten Ingwer. Er entspanne und wärme angenehm von innen – ohne dabei schweißtreibend zu sein. Im Gegenteil: Ingwer hemme das Schwitzen. Denn wärmend heißt nicht automatisch schweißfördernd, sondern kann sogar für weniger Schweißfluss bei Angst- beziehungsweise Anspannungsschweiß sorgen.

Ähnlich ist es bei Zimt. Er wärmt und entspannt, treibt die Schweißproduktion aber nicht an. Ebenfalls entspannend wirken zudem die Gewürze Fenchel, Kardamom, Koriander, Kurkuma, Safran und Kreuzkümmel.

Joghurt kühlt den Körper

Besonders wirkungsvoll ist Kreuzkümmel in Kombination mit Joghurt und etwas Minze: Joghurt und gesäuerte Milchprodukte zählen zu den kühlenden Lebensmitteln. Eine Portion Joghurt kann durchaus helfen, besser mit der Hitze und dem Schwitzen klarzukommen. Ergänzt man das dann noch mit der kühlenden Wirkung der Minze und dem entspannenden Effekt des Kreuzkümmels, erhält man eine gute Mischung.

Zitronenwasser für heiße Tage

Ein idealer Durstlöscher an heißen Tagen ist übrigens Zitronenwasser. Nicht nur, dass regelmäßiges Trinken die Flüssigkeitsspeicher wieder füllt und den Körper vor Überhitzung schützt. Zitronen liefern kühlende Zitronensäure und versorgen den Körper zudem mit Mineralstoffen, die durch das Schwitzen verloren gehen. Zu ihnen zählen beispielsweise Kalium, Magnesium und Kalzium.

Und noch einen Vorteil hat eine reichliche Flüssigkeitszufuhr: Der ausgeschiedene Schweiß ist weniger konzentriert und riecht weniger streng – was der Fall sein kann, wenn man etwa Zwiebeln, Knoblauch oder andere intensive Gewürze gegessen hat. 

 


Doch auch wenn es Lebensmittel gibt, die den Körper kühlen und entspannen und so das Schwitzen reduzieren können: Zum Feind sollte der eigene Schweiß nicht werden. Denn Schwitzen hat eine sehr wesentliche Funktion. Auch er kühlt den Körper und schützt ihn vor Überhitzung. Deshalb ist es durchaus wichtig, bei Hitze zu schwitzen – auch wenn es manchmal peinlich ist.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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