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Osteoporose kann auch MĂ€nner treffen

Von dpa-afx, t-online
Aktualisiert am 22.09.2020Lesedauer: 2 Min.
Knochenschwund: Osteoporose ist ein schleichender Prozess. Viele bemerken die Krankheit erst, wenn es zum Knochenbruch kommt.
Knochenschwund: Osteoporose ist ein schleichender Prozess. Viele bemerken die Krankheit erst, wenn es zum Knochenbruch kommt. (Quelle: yodiyim/getty-images-bilder)
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Dass Osteoporose zu KnochenbrĂŒchen fĂŒhren kann, wissen Frauen seit langem. Was MĂ€nner nicht wissen: sie haben mit 70 ein genauso hohes Risiko wie Frauen mit 60.

Osteoporose als Krankheit von Frauen abzutun, kann fĂŒr viele MĂ€nner fatale Folgen haben. Ärzte warnen Ă€ltere MĂ€nner, den Abbau der Knochensubstanz ernstzunehmen. Nach Angaben der Internationalen Osteoporose-Stiftung (IOF) ist das Risiko fĂŒr MĂ€nner höher, an Osteoporose zu erkranken als an Prostatakrebs. Ein Drittel der HĂŒftbrĂŒche passiere bei MĂ€nnern. Prominente Osteroporosekranke waren der ermordete US-PrĂ€sident John F. Kennedy und der 2007 gestorbene Ex-Tatort-Kommissar Hansjörg Felmy.


Osteoporose: FĂŒnf Mythen ĂŒber die Knochenkrankheit

Mythos Nr. 1: "Bei Osteoporose am besten schonen". Nach der Diagnose Osteoporose neigen Betroffene aus Angst vor Verletzungen oftmals zu weniger Bewegung und Schonung. Dabei wirkt sich AktivitÀt sowohl auf das körperliche als auch auf das psychische Bewegung und gezielter Muskelaufbau tragen dazu bei, dass sich Knochensubstanz automatisch verdichtet und verfestigt.
Mythos Nr. 2: "Fetthaltige Lebensmittel schaden". NatĂŒrlich fĂŒhrt ĂŒbermĂ€ĂŸige Kalorienzufuhr zu Übergewicht und damit auch zu Stoffwechselstörungen. Jedoch basieren osteoporotische Erkrankungen nicht auf zu viel Körpermasse an sich, sondern gehen einher mit falschem Essverhalten. Daher sind kalziumreiche Kost mit Milch, Sojaprodukten oder GemĂŒse ratsam.
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"Osteoporose tut erst weh, wenn man sich etwas bricht"

"2010 gab es in Deutschland 725.000 osteoporotisch bedingte Frakturen. Darunter waren gut 95.000 HĂŒftbrĂŒche bei Frauen und 34.000 HĂŒftbrĂŒche bei MĂ€nnern", sagt der OrthopĂ€de und Unfallchirurg Andreas Kurth, Vorsitzender des Dachverbands Osteologie. Nach einer IOF-Studie waren in dem Jahr in Deutschland eine Million MĂ€nner und vier Millionen Frauen von Osteoporose betroffen. "MĂ€nner trifft es lediglich ein bisschen spĂ€ter. MĂ€nner mit 70 haben etwa ein so großes Osteoporoserisiko wie Frauen mit 60", sagt Kurth.

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"Osteoporose tut erst weh, wenn man sich etwas bricht", sagt Christian Hinz, Chefarzt der Klinik FĂŒrstenhof in Bad Pyrmont mit Behandlungsschwerpunkt Osteoporose. Viele Menschen glaubten, der Bruch sei auf den Sturz zurĂŒckzufĂŒhren. "Aber bei geringer Fallhöhe brechen Knochen in der Regel nicht." Wenn man etwa beim Hinsetzen auf einen Stuhl abrutsche, zu Boden falle und sich dabei einen Wirbel breche, könne Osteoporose der Grund fĂŒr die Fraktur sein. Nach IOF-SchĂ€tzungen bricht sich weltweit jeder fĂŒnfte Mann ĂŒber 50 einen Knochen wegen Osteoporose. "Bei den meisten von ihnen wird diese stille Erkrankung weder erkannt noch behandelt, nicht einmal nachdem sie eine Fraktur hatten", schreibt die Stiftung.

Richtige ErnÀhrung kann Osteoporoserisiko senken

Risikofaktoren bei MÀnnern seien beispielsweise bestimmte Behandlungen wegen Rheuma, Prostatakrebs oder chronischen Darmerkrankungen. Gerade anti-hormonelle Therapien hemmten die Testosteronproduktion, was die Knochen schwÀcher mache.

Hinz verweist auch auf höhere Risiken durch den verĂ€nderten Lebensstil: "Eigentlich bietet die Natur zu allen Jahreszeiten, was wir brauchen: zum Beispiel im Herbst Kohl und Obst mit viel Spurenelementen, Vitaminen und Kalzium, und im Winter fettes Fleisch und fetten Fisch mit gespeichertem Vitamin D. Aber das isst man heute nicht mehr. Deshalb ist auch ernĂ€hrungsbedingt die Wahrscheinlichkeit grĂ¶ĂŸer, einen Mangel und Osteoporose zu entwickeln."

Die Ärzte empfehlen MĂ€nnern wie Frauen zur Vorbeugung gesundes Essen und Bewegung. "In schweren FĂ€llen gibt es auch Medikamente, mit denen man den Großteil der Frakturen verhindern kann", sagt Kurth. Nur 20 Prozent der Patienten, die Medikamente haben mĂŒssten, wĂŒrden jedoch tatsĂ€chlich behandelt, sagt Hinz. Die Ärzte nehmen auch Haus- und UnfallĂ€rzte sowie Urologen in die Pflicht. Sie wĂŒrden bei MĂ€nnern viel zu selten abklĂ€ren, ob eine Osteoporose vorliege. MĂ€nner sollten ab 60, spĂ€testens 70 ihr Osteoporoserisiko abklĂ€ren, sagt Hinz. Das geht mit einem Fragebogen zu Krankheiten, Medikamenteneinnahme, SturzhĂ€ufigkeit, genetischer Veranlagung und Lebensstil.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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