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Schwerhörigkeit kommt schleichend: Diese Warnzeichen ernst nehmen

Betroffene sind häufig eitel  

Schwerhörigkeit kommt schleichend: Diese Warnzeichen ernst nehmen

31.05.2019, 08:21 Uhr | dpa-tmn

Schwerhörigkeit kommt schleichend: Diese Warnzeichen ernst nehmen. Senior hält sich die Hand ans Ohr: Erste Anzeichen für Schwerhörigkeit können Betroffene zum Beispiel auf Familienfesten bemerken. (Quelle: imago images/Panthermedia)

Senior hält sich die Hand ans Ohr: Erste Anzeichen für Schwerhörigkeit können Betroffene zum Beispiel auf Familienfesten bemerken. (Quelle: Panthermedia/imago images)

Eine beginnende Schwerhörigkeit ist für die Betroffenen selbst nicht immer leicht zu erkennen. Denn Hörverlust ist oft ein schleichender Prozess.

Schwerhörigkeit tritt meist nicht von einem Tag auf den anderen auf. Stattdessen schleicht sie sich in den Alltag ein. Erste Anzeichen können Betroffene zum Beispiel auf Familienfesten bemerken: Wer hier oder auf anderen Veranstaltungen mit vielen Hintergrundgeräuschen plötzlich nichts mehr versteht, sollte zum Arzt gehen. Gleiches gilt, wenn man in Gesprächen plötzlich viel öfter nachfragen muss.

Eitelkeit ist dabei fehl am Platze, warnt Hals-Nasen-Ohren-Arzt Michael Deeg in der Zeitschrift "Neue Apotheken Illustrierte". Denn wer bei Schwerhörigkeit frühzeitig gegensteuert, in der Regel mit einem Hörgerät, kann oft Schlimmeres verhindern. Unbehandelt kann es bei dagegen passieren, dass die fürs Hören zuständigen Teile des Nervensystems verkümmern – einfach deshalb, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Das Hörvermögen nimmt dann immer weiter ab.



Hörgeräte sind heute weniger störanfällig als früher, erklärt der Experte. Das gefürchtete Pfeifen kommt zum Beispiel nicht mehr vor, weil selbst die von der Krankenkasse bezahlten Standardgeräte mit Digitaltechnik arbeiten und Störgeräusche unterdrücken können. Je nach Modell und verwendeter Technik sind manche Hörgeräte inzwischen kaum noch sichtbar. Das Verschlussgefühl auf den Ohren braucht aber weiter etwas Gewöhnungszeit, sagt Deeg.


Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • "Neue Apotheken Illustrierte" (Ausgabe 1. Juni 2019)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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