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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Was Krafttraining bei Osteoporose bewirkt

Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 25.03.2021Lesedauer: 4 Min.
Krafttraining: KrĂ€ftige Muskeln und starke Knochen sind fĂŒr MobilitĂ€t und UnabhĂ€ngigkeit im Alter bedeutend.
Krafttraining: KrĂ€ftige Muskeln und starke Knochen sind fĂŒr MobilitĂ€t und UnabhĂ€ngigkeit im Alter bedeutend. (Quelle: nd3000/getty-images-bilder)
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Im Rahmen einer Osteoporose-Therapie ist Krafttraining von großer Bedeutung. Doch dafĂŒr mĂŒssen Sie nicht zwingend ins Fitnessstudio gehen. Neben Übungen zur StĂ€rkung der Muskeln, spielen auch Bewegung, Balance und Gymnastik eine wichtige Rolle.

Das Wichtigste im Überblick


  • Muskeln und Knochen brauchen Belastung
  • Krafttraining bei Osteoporose: Es geht auch ohne GerĂ€te
  • Osteoporose: Sport allein reicht nicht aus
  • Erhöhtes Risiko fĂŒr KnochenbrĂŒche bei Osteoporose

Trainierte Muskeln werden mit zunehmendem Alter immer bedeutsamer. Muskeltraining ist eine der wichtigsten SĂ€ulen der Osteoporose-Behandlung, denn es hilft, Knochen und Muskeln zu stĂ€rken und zu schĂŒtzen. Zudem ist die Muskulatur eine wichtige StĂŒtze fĂŒr das Skelett.


Lebensmittel fĂŒr starke Knochen

Greifen Sie bei Mineralwasser zu Sorten mit einem Kalziumgehalt von mehr als 150 Milligramm pro Liter. So decken Sie mit anderthalb Litern etwa ein Viertel Ihres Tagesbedarfs.
DunkelgrĂŒne GemĂŒsesorten sind nicht nur reich an Kalzium, sondern liefern auch viel Vitamin K. Das Vitamin unterstĂŒtzt die Kalziumeinlagerung in die Knochen. Als bestes KnochengemĂŒse gilt der GrĂŒnkohl mit mehr als 200 mg Kalzium pro 100 Gramm.
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Was ist Osteoporose?
Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen, bei der die Knochendichte schwindet und das Knochengewebe porös wird. Die Betroffenen können im Extremfall pro Jahr bis zu sechs Prozent ihrer ursprĂŒnglichen Knochenmasse verlieren.

In Deutschland leidet etwa jeder Vierte ĂŒber 50-JĂ€hrige an Osteoporose. Vorwiegend betroffen sind Ă€ltere Menschen und Frauen in der Menopause, doch auch MĂ€nner und jĂŒngere Menschen kann es treffen.

Ist Ihr Risiko fĂŒr Osteoporose erhöht? Hier geht es zum Selbsttest.

Man geht zwar davon aus, dass das Training und die Übungen nicht die verlorene Knochenmasse zurĂŒckbringen kann, jedoch ist Krafttraining doch wichtig. Sport schĂŒtzt vor weiteren Verletzungen und senkt das Sturzrisiko durch den Aufbau von Muskeln und die gezielte Belastung der Knochen.

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Muskel- und Krafttraining:

  • baut Muskeln auf und stĂ€rkt die Muskelkraft.
  • verbessert die Muskelausdauer.
  • aktiviert den Knochenstoffwechsel.
  • bremst den Abbau von Knochensubstanz.
  • fördert den Aufbau von Knochensubstanz.
  • unterstĂŒtzt die Beweglichkeit des Körpers.
  • verbessert die KoordinationsfĂ€higkeit.
  • sorgt fĂŒr ein besseres Gleichgewicht.
  • schult die ReaktionsfĂ€higkeit.

Muskeln und Knochen brauchen Belastung

"Muskeln und Knochen sind eine Einheit. Über die Muskulatur werden knochenstĂ€rkende Impulse auf die Knochen ĂŒbertragen und das Knochenwachstum angeregt. Krafttraining stĂ€rkt sowohl die Muskulatur als auch die Knochen", sagt Professor Ulrich Liener, Leiter der Sektion Alterstraumatologie der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Unfallchirurgie (DGU). "Muskeltraining ist zur Vorbeugung von Osteoporose, fĂŒr die Osteoporose-Behandlung sowie fĂŒr die SturzprĂ€vention unverzichtbar."

Muskeln verhalten sich Ă€hnlich wie Knochen: Belastung fĂŒhrt zu einem Aufbau von Knochen und Muskulatur, ein Nichtgebrauch zum Abbau. Daher ist Sport fĂŒr Osteoporose-Patienten besonders wichtig. Denn so werden ihr Muskeln und Knochen ausreichend belastet.

Krafttraining bei Osteoporose: Es geht auch ohne GerÀte

KrĂ€ftige Muskeln und Knochen sind somit bedeutend fĂŒr MobilitĂ€t und UnabhĂ€ngigkeit im Alter. Das Gute: FĂŒr ein effektives Training des Körpers braucht es nicht zwingend ein Fitnessstudio oder bestimmte GerĂ€te. "Muskeln und Knochen lassen sich auch durch andere Sportarten wie Wandern, Walken oder Fahrradfahren aktivieren.

Auch die ganz normale Alltagsbewegung trĂ€gt einen entscheidenden Teil zur Muskelkraft und zu einem gesunden Knochenstoffwechsel bei", erklĂ€rt Liener, der auch als Ă€rztlicher Direktor der Klinik fĂŒr OrthopĂ€die, Unfallchirurgie und Wiederherstellungschirurgie am Marienhospital Stuttgart tĂ€tig ist.

Allein durch eine tĂ€glich hohe körperliche AktivitĂ€t lĂ€sst sich das Risiko fĂŒr KnochenbrĂŒche um bis zu 40 Prozent senken. Das heißt: Je aktiver man ist, desto stabiler sind Muskeln und Knochen. Man baut Knochenmasse auf und beugt damit Knochenmasseverlusten vor.

Welches Krafttraining bei Osteoporose und wie oft?

Die allgemeine Empfehlung lautet, drei Mal pro Woche fĂŒr mindestens 30 Minuten aktiv zu sein. Allerdings muss immer der aktuelle Gesundheits- und Trainingszustand des Osteoporose-Betroffenen berĂŒcksichtigt werden.

Die Empfehlungen fĂŒr das Training werden individuell zusammengestellt. "Das Muskel- und Knochentraining bei Osteoporose setzt sich aus vier Bereichen zusammen, die aufeinander aufbauen: normale Bewegungsförderung, StĂ€rkung von StabilitĂ€t und Koordination, Ausdauertraining und Krafttraining", sagt Liener. "Jeder Patient wird so an das fĂŒr ihn passende Trainingspensum herangefĂŒhrt."

Osteoporose: Sport allein reicht nicht aus

Es gilt, dass die grĂ¶ĂŸten Zunahmen der Knochenmasse durch Gewichts- beziehungsweise Kraftbelastungen entstehen.

Bewegung allein reicht jedoch fĂŒr die Behandlung von Osteoporose nicht aus. Drei weitere Faktoren sind im Rahmen der Osteoporose-Therapie von großer Bedeutung:

  • kalziumreiche und proteinreiche ErnĂ€hrung sowie die Substitution von Vitamin D: Die Knochen brauchen Kalzium, Muskeln benötigen fĂŒr das Wachstum Proteine. Vitamin D unterstĂŒtzt die Aufnahme von Kalzium ĂŒber den DĂŒnndarm sowie den Einbau des Mineralstoffs in die Knochen und ist ebenfalls wichtig fĂŒr die Muskulatur.
  • Einnahme von spezifischen Osteoporose-Medikamenten: Die eingesetzten Wirkstoffe hemmen den Knochenabbau.
  • Anpassung der Umgebung: Zum Beispiel Stolperfallen wie Teppichböden in der Wohnung beseitigen und nachts fĂŒr eine gute Beleuchtung sorgen.

Erhöhtes Risiko fĂŒr KnochenbrĂŒche bei Osteoporose

"Osteoporose ist behandelbar. Der Fokus der Osteoporose-Therapie liegt darauf, die KnochenstabilitĂ€t möglichst lange zu erhalten und StĂŒrzen vorzubeugen. StĂŒrze stellen ein besonders großes Risiko dar, da sie so schwerwiegend sein können, dass Betroffene pflegebedĂŒrftig werden", sagt Liener.

Laut der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Unfallchirurgie (DGU) gehört der Oberschenkelhalsbruch zu den hĂ€ufigsten und kritischsten StĂŒrzen im Alter. Oftmals reichen bereits geringe Krafteinwirkungen wie ein Sturz aus der Standhöhe, etwa in Folge eines Stolperns ĂŒber einen Teppich als Ursache aus.

Nach einem Oberschenkelhalsbruch ist nichts mehr wie zuvor

FĂŒr Betroffene hat der Oberschenkelhalsbruch oft gravierende Folgen: Da die Heilungsprozesse im Alter geschwĂ€cht sind, erholen sich viele nicht mehr vollstĂ€ndig. Nach Angaben des Bundesselbsthilfeverbandes fĂŒr Osteoporose erleiden in Deutschland rund 160.000 Menschen jĂ€hrlich eine Schenkelhalsfraktur. 20 Prozent der Patienten werden nach einem Oberschenkelhalsbruch zum Pflegefall, ĂŒber 50 Prozent erleiden einschneidende EinschrĂ€nkungen in ihrem zuvor selbststĂ€ndig bewĂ€ltigten Alltag.

Spezielle Alters-Trauma-Zentren bieten Ă€lteren Patienten eine gute Versorgung – unabhĂ€ngig von der zugrundeliegenden Erkrankung. Altersmedizinische Fachabteilungen, OrthopĂ€den und Unfallchirurgen arbeiten dort eng zusammen, um eine ganzheitliche Versorgung von geriatrischen Patienten zu gewĂ€hrleisten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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