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Seborrhoisches Ekzem – was gegen Hautausschlag und Schuppen hilft


Seborrhoisches Ekzem: Was gegen den Hautausschlag hilft

Von Nicole Sagener

Aktualisiert am 25.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Seborrhoisches Ekzem: Der entzündliche Hautauschlag tritt häufig auf der Kopfhaut auf.
Seborrhoisches Ekzem: Der entzündliche Hautauschlag tritt häufig auf der Kopfhaut auf. (Quelle: triocean/getty-images-bilder)
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Entzündete Haut, fettige Schuppen am Kopf oder im Gesicht: Ein seborrhoisches Ekzem ist unangenehm und kann zu starkem Juckreiz führen. Diese Therapien helfen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Seborrhoisches Ekzem: Was ist das?
  • Anzeichen für ein seborrhoisches Ekzem
  • Symptome im Überblick
  • Diagnose und Abgrenzung zu anderen Hauterkrankungen
  • Ursachen für Gneis
  • Behandlung des Ekzems
  • Selbsthilfe und Vorbeugung

Seborrhoisches Ekzem: Was ist das?

Das seborrhoische Ekzem, auch als seborrhoische Dermatitis oder umgangssprachlich als Gneis bezeichnet, ist eine chronische Entzündung der Haut. Betroffen sind in der Regel Hautbereiche mit vielen Talgdrüsen, wie die Kopfhaut, der Haaransatz und das Gesicht. Männer leiden häufiger unter der Erkrankung, da ihre Haut fettiger ist. Der meist mit großen, fettigen Schuppen und geröteten, entzündeten Stellen einhergehende Hautausschlag ist nicht ansteckend und kann behandelt werden. Die Intensität der Symptome schwankt.

Eine spezielle Form des Ekzems – auch Kopfgneis genannt – kann Säuglinge betreffen. Bei ihnen entwickelt sich der schuppige Ausschlag meist in den ersten Lebensmonaten und verschwindet in der Regel innerhalb eines Jahres von allein. Anders als der stark juckende und entzündliche Milchschorf verursacht Gneis bei den betroffenen Babys in der Regel keine Beschwerden.


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Anzeichen für ein seborrhoisches Ekzem

Oft geht der Ausschlag mit einer vermehrten Schuppenbildung einher. Die Schuppen sind groß, weiß bis gelblich und fettig. Manche Betroffene leiden unter stark juckender Kopfhaut. Aber auch kleinere, vermeintlich harmlose Schuppen können auf ein seborrhoisches Ekzem hinweisen. Betroffene, bei denen es zum ersten Mal in der Jugend oder im Erwachsenenalter aufgetreten ist, leiden im Laufe ihres Lebens oft immer wieder unter dem Ausschlag.

Bei Säuglingen äußert sich Gneis vorrangig durch gelblich-fettige Schuppen, die fest an der Kopfhaut haften. Allerdings können auch bei Babys andere Körperzonen betroffen sein, etwa das Gesicht, der Windelbereich oder Hautfalten.

Symptome im Überblick

Diese Symptome können bei Gneis auftreten:

  • Weißlich-gelbliche, meist fettige Schuppen an Kopfhaut, Haargrenze, Augenbrauen oder im Bartbereich,
  • Entzündete und gerötete Haut
  • Zum Teil starker Juckreiz, vor allem auf der Kopfhaut
  • Oft verstärken sich die Symptome im Winter oder bei Stress
Auch die Gesichtshaut kann sich beim seborrhoischen Ekzem entzünden.
Auch die Gesichtshaut kann sich beim seborrhoischen Ekzem entzünden. (Quelle: doble-d/getty-images-bilder)

Diagnose und Abgrenzung zu anderen Hauterkrankungen

Der Hautarzt kann mit einer eingehenden Untersuchung der Haut und weiteren Tests feststellen, ob es sich tatsächlich um ein seborrhoisches Ekzem oder um eine andere Hauterkrankung wie etwa Neurodermitis oder eine Schuppenflechte handelt. Schuppende Ausschläge können auch bei Allergien entstehen. Im Zweifel bringt ein Allergietest Klarheit.

Ursachen für Gneis

Als Auslöser dieser Hautkrankheit gilt der Hefepilz Malassezia furfur. In geringen Mengen findet er sich auf der Haut jedes Menschen – auch auf der Kopfhaut, wo er sich von Fetten aus den Talgdrüsen ernährt. Produziert die Kopfhaut zu viel Talg, beispielsweise bei einer Stoffwechselstörung, kann sich der Pilz stark vermehren. Die Haut stößt dann verstärkt abgestorbene Zellen ab, die verklumpen. Die Folge: große Schuppen und zum Teil stark juckende Kopfhaut.

Bei vielen Betroffenen verschlechtert sich der Hautausschlag durch Stress. Experten vermuten zudem, dass auch andere Hautkeime, eine verstärkte Talgbildung (Seborrhoe) sowie ein geschwächtes Immunsystem die Entstehung begünstigen. Patienten mit HIV und Morbus Parkinson leiden besonders häufig unter dem Ekzem.

Behandlung des Ekzems

Das Ekzem ist optisch störend, aber keine ernstzunehmende Erkrankung. Oft hilft es, die betroffenen Hautpartien mit Schwefelcreme, einer Kortisonsalbe einzureiben. Präparate mit Kortison kommen besonders dann zum Einsatz, wenn die Haut stark entzündet ist. Ergänzend werden oft Antimykotika, also Antipilzmittel, auf die Haut aufgetragen.

Sind Schuppen auf der Kopfhaut oder im Bart das einzige Symptom eines seborrhoischen Ekzems, genügt es in der Regel, mehrmals wöchentlich ein medizinisches Shampoo anzuwenden. Entsprechende Produkte enthalten Wirkstoffe wie Selendisulfid, die die Vermehrung der Hefepilze eindämmen. Wie auch bei der Schuppenflechte kann zudem die Bestrahlung mit UV-Licht helfen.

Selbsthilfe und Vorbeugung

Regelmäßige Hautpflege mit einer milden Pflegelotion kann die Symptome lindern, heilen kann man das Ekzem damit jedoch nicht. Menschen, bei denen die Hauterkrankung besonders ausgeprägt ist und immer wiederkehrt, sollten ihre Kopfhaut vorsorglich regelmäßig mit einem entsprechenden Shampoo behandeln. Das kann einer Ausbreitung des Ausschlags auf das Gesicht vorbeugen. Eine Besserung oder gar Heilung durch eine bestimmte Art der Ernährung ist nicht hinreichend belegt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Der Hautarzt – Zeitschrift für Dermatologie, Venerologie und verwandte Gebiete
  • Altmeyers Enzyklopädie
  • Eigene Recherche
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