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Rheumapatienten: Diese Krankheiten kommen häufig hinzu

Herz bis Lunge  

Rheumapatienten: Diese Krankheiten kommen häufig hinzu

15.09.2020, 11:18 Uhr | dpa-tmn

Rheumapatienten: Diese Krankheiten kommen häufig hinzu. Rheuma: Viele Formen von Rheuma bringen Begleiterkrankungen mit sich. (Quelle: Getty Images/seb_ra)

Rheuma: Viele Formen von Rheuma bringen Begleiterkrankungen mit sich. (Quelle: seb_ra/Getty Images)

Bei Rheuma greift das Immunsystem körpereigenes Gewebe an. Zwar machen sich die chronischen Entzündungen oft zuerst in Muskeln und Gelenken bemerkbar – doch sie können auch zu anderen Beschwerden führen.

Viele Formen von Rheuma bringen Begleiterkrankungen mit sich. Depressionen, Lungenkrankheiten oder Herz-Kreislauf-Beschwerden zählen zum Beispiel dazu, wie die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) erklärt.

Begleiterkrankungen bestimmen Verlauf und Behandlung

Rund 80 Prozent der Patienten mit "klassischem Gelenkrheuma" seien demnach von mindestens einer Begleiterkrankung betroffen. Bei anderen rheumatischen Erkrankungen sind die Zahlen ähnlich hoch, erklärt die Fachgesellschaft unter Verweis auf Daten des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums in Berlin.

Weil diese Erkrankungen den Verlauf und die Behandlung des Rheumas erheblich beeinflussen können, sollten sie bei der Therapie und Medikation berücksichtigt werden.

Frühzeitige Erkennung ist wichtig

Allerdings seien nicht alle möglichen Begleitkrankheiten Ärzten gleichermaßen präsent, so die DGRh. Während das erhöhte Risiko für Infektionen und Osteoporose oft im Bewusstsein der Mediziner sei, gelten das für Depressionen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Lungenveränderungen weniger.

Die Fachgesellschaft plädiert für sorgfältige Vorsorgeuntersuchungen, um Begleiterkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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