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Wie sich eine Depression erkennen lÀsst

Von dpa
Aktualisiert am 26.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Eine Depression: Sie ist mehr als eine vorĂŒbergehende Befindlichkeitsstörung.
Eine Depression: Sie ist mehr als eine vorĂŒbergehende Befindlichkeitsstörung. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn-bilder)
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Noch immer werden Depressionen oft unterschĂ€tzt oder als Befindlichkeit abgetan. Dabei handelt es sich hier um eine ernste Erkrankung – die das ganze Leben verĂ€ndert.

Im Herbst und Winter haben viele Menschen einen "Blues". Das heißt, sie sind antriebsloser als sonst. "Man sagt auch saisonal-ausgeprĂ€gte Depression", erklĂ€rt Prof. Ulrich Hegerl von der Deutschen Depressionshilfe. Die sei meist nicht so schwer ausgeprĂ€gt und unterscheide sich auch noch in den Krankheitszeichen etwas von einer richtigen Depression.


Acht Fakten zu Depressionen

Eine Depression Ă€ußert sich meist darin, dass der Patient sich niedergeschlagen fĂŒhlt. Betroffene Personen sind nicht in der Lage, angemessen auf die Bedingungen, unter denen sie leben, zu reagieren. Der ĂŒberwiegende Teil der Depressionen wird durch Ă€ußere EinflĂŒsse auf den Menschen ausgelöst. Diese Einflussfaktoren können alltĂ€glicher Stress, Leistungsdruck, aber auch SchicksalsschlĂ€ge wie eine Trennung oder der Todesfall eines Familienmitglieds oder einer nahestehenden Person sein.
Symptome einer Depression können sich vielfĂ€ltig Ă€ußern: Betroffene berichten ĂŒber Schlafstörungen, innere Unruhe, Magenprobleme, Niedergeschlagenheit und innere Leere. HĂ€ufig fĂŒhlen sich depressive Personen nicht mehr in der Lage, ihren Alltag zu meistern. Sie ziehen sich zurĂŒck und brechen den Kontakt mit ihren Mitmenschen ab.
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Bei der typischen, oft sehr schweren Depression neigten Menschen etwa dazu, Gewicht zu verlieren, weil sie keinen Appetit mehr haben. "Sie können auch nicht einschlafen, sind permanent angespannt."

Bei der Winterdepression sei das etwas anders – da haben Betroffene laut Hegerl eher vermehrt Hunger und wollen mehr schlafen als sonst. "Sie schlafen dann auch lĂ€nger, als es ihnen vielleicht gut tut."

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Depression verÀndert das ganze Leben

Doch wie erkennen Betroffene eine "richtige" Depression? Das ist Hegerl zufolge eine Erkrankung, die das ganze Leben verÀndert. "Man erkennt sich oft selbst nicht mehr wieder", sagt er. HÀufig seien es sehr aktive, verantwortungsvolle und leistungsbereite Menschen, die unter einer Depression litten.

"Und die haben dann nicht einmal mehr die Kraft, aufzustehen und ZĂ€hne zu putzen", beschreibt Hegerl. "Oder jedes Telefonat ist ein Riesenberg." Die Menschen merkten, dass hier was ganz Grundlegendes passiert, so der Psychiater. Oft könnten sie auch keine GefĂŒhle mehr empfinden – Trauer zum Beispiel. "Sie fĂŒhlen sich wie versteinert."

Keine Schuld bei den UmstÀnden suchen

Das Problem: Oft suchen Betroffene die Schuld bei sich oder den UmstĂ€nden. "Sie haben dann hĂ€ufig sehr naheliegende ErklĂ€rungen, die aber meist nicht die wirkliche ErklĂ€rung sind", erlĂ€utert Hegerl. Das Entscheidende sei, dass man fĂŒr diese Erkrankungen eine Veranlagung habe. Dadurch rutschen Betroffene immer wieder in diesen Zustand.

So kommt es zum Beispiel, dass Depressionen bei Arbeitslosen etwas hĂ€ufiger auftreten. "Weil Menschen, die immer wieder in Depressionen rutschen, leichter die Arbeit verlieren", sagt Hegerl und fĂŒgt an: "Arbeitslosigkeit an sich macht nicht depressiv."

"Es kann jeden treffen"

Der Experte betont auch: "Es kann jeden treffen." Frauen seien etwa doppelt so hÀufig betroffen wie MÀnner. Das habe etwas mit der Biologie und dem Hormonhaushalt zu tun.

Das Wichtigste sei, dass sich Menschen mit einer Depression professionelle Hilfe holen – hier seien auch die Angehörigen gefragt, dazu zu motivieren. "Man muss wissen", betont Hegerl: "Depression ist eine schwere Erkrankung. Wenn man diese Diagnose hat, lebt man im Schnitt zehn Jahre weniger." Es sei keine Befindlichkeitsstörung.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Wiebke Posmyk
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