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Corona Impftermin Hessen: Anmeldung, Hotline, wichtige Infos

Infos, Anmeldung und Durchführung  

Impftermin Hessen: Wann und wo kann ich mich impfen lassen?

26.03.2021, 10:35 Uhr | ag, t-online

Corona Impftermin Hessen: Anmeldung, Hotline, wichtige Infos. Ampullen mit Covid-19-Impfstoff: Die Corona-Impfungen finden in regionalen Impfzentren statt. Die Terminvergabe erfolgt nach einem vom Gesundheitsministerium festgelegten Prioritätenprinzip. (Quelle: Getty Images/style-photography)

Ampullen mit Covid-19-Impfstoff: Die Corona-Impfungen finden in regionalen Impfzentren statt. Die Terminvergabe erfolgt nach einem vom Gesundheitsministerium festgelegten Prioritätenprinzip. (Quelle: style-photography/Getty Images)

Die Impfzentren in Hessen haben am 19. Januar ihre Arbeit aufgenommen. Wie in allen Bundesländern erhielten zunächst Menschen, die nach der Einstufung der Bundesregierung zur Personengruppe mit "höchster Priorität" zählen, eine Impfung gegen das Coronavirus. 

Hier erhalten Sie einen Überblick, wer zur Prioritätengruppe gehört, wie die Terminvergabe in Hessen erfolgt und wie die Impfung abläuft.

Prioritäten beim Impftermin: Wer wird wann geimpft?

Wer wann geimpft wird, ist in Hessen wie in allen Bundesländern nach einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums (Corona-Impfverordnung; CoronaImpfV) festgelegt, die auf einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StIKo) beim Robert Koch-Institut basiert.

Wer kann sich zuerst impfen lassen?

Diese Reihenfolge gilt bei der Impfung

Solange die Corona-Impfstoffe noch knapp sind, werden zuerst die Menschen geimpft, die besonders gefährdet sind. Dazu wurden verschiedene Priorisierungsgruppen gebildet. Wann von einer Gruppe zur nächsten gewechselt werden kann, richtet sich nach der Verfügbarkeit der Impfstoffe und wird von den Bundesländern entschieden. Der folgende Überblick zeigt die Reihenfolge bei der Impfung.

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchführen
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
  • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

Alle, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.

 

Seit dem 23. Februar können sich in Hessen Angehörige der zweiten Priorisierungsgruppe für eine Corona-Impfung anmelden. 

 
Wie werde ich benachrichtigt?

Alle hessischen Bürgerinnen und Bürger, die über 80 Jahre und älter sind, haben eine schriftliche Benachrichtigung erhalten. Mit dem Schreiben informiert die Landesregierung darüber, wie sie ihren persönlichen Termin für die kostenlose Corona-Schutzimpfung vereinbaren können. Erst- und Zweitimpfung finden im selben Impfzentrum statt. 

Anmeldung: Hotline für den Impftermin

Für die telefonische Vergabe der Impftermine hat die Regierung eine zentrale Hotline eingerichtet. Seit dem 12. Januar ist eine Anmeldung zur Corona-Impfung unter der bundesweiten Hotline 116 117 möglich. Daneben gibt es eine weitere Telefonnummer, unter der Menschen aus Hessen einen Termin buchen können. Die Nummer der regionalen Hotline lautet 0611 - 505 92 888 und ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar. 

Die Terminvergabe wird  auf postalischem Weg bestätigt. Der Brief enthält weitere Unterlagen, unter anderem ein Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Schutzimpfung. Mittlerweile können in Hessen auch Paartermine gebucht werden. Konkret kann nun ein Paar in einem Buchungsvorgang zwei Impftermine innerhalb eines Zeitraums von 30 Minuten erhalten. Das war bislang technisch nicht möglich.

Impftermin online beantragen

Neben der telefonischen Anmeldung zum Impftermin besteht auch die Möglichkeit, sich online einen Impftermin für die erste und zweite Corona-Impfung im jeweils zuständigen Impfzentrum zu reservieren. Die Anmeldung erfolgt auf folgenden Internetseiten: www.impfterminservice.de  oder www.impfterminservice.hessen.de. Bei der Online-Terminvergabe bekommen Sie Ihre Terminbestätigung per E-Mail zugesandt. 

Achtung: Impftermine für Menschen ab 60 Jahren 
Nachdem sich seit Anfang März auch Angehörige der zweiten Priorisierungsgruppe (Senioren ab 70 Jahren, Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen und medizinisches Personal) für eine Corona-Impfung anmelden können, ist eine Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca ab sofort auch für Menschen ab 60 (dritte Priorisierungsgruppe) möglich. Das hat das hessische Innenministerium mitgeteilt. 

Sonderregelungen in Pflegeeinrichtungen 

Menschen, die 80 Jahre oder älter sind und in einem Seniorenheim leben, müssen keinen Termin über die genannten Telefonnummern oder Internetseiten vereinbaren. Bei ihnen erfolgt die Impfung direkt in der Einrichtung durch ein mobiles Impf-Team. Bei Fragen zu den Terminen wenden sich Betroffene oder deren Angehörige direkt an die Pflege- und Einrichtungsleitung.

Senioren, die zu Hause leben, aber gesundheitlich nicht in der Lage sind, ein Impfzentrum aufzusuchen, können sich auch zu Hause impfen lassen. Die mobilen Teams der Landkreise und kreisfreien Städte, die aktuell noch in den Alten- und Pflegeheimen im Einsatz sind, sollen zukünftig auch Hausbesuche durchführen. Wann genau dieser Service startet und Impftermine für zu Hause vergeben werden, ist jedoch noch ungewiss.

Liste der Impfzentren in Hessen

Aus logistischen Gründen ist die Impfung ausschließlich in dem Landkreis/der kreisfreien Stadt vorgesehen, in der Sie wohnhaft sind. In Hessen gibt es 28 regionale Impfzentren. Für diese Landkreise sind folgende Impfzentren verantwortlich.

  • Alsfeld: Vogelsberg-Kreis
  • Bad Homburg: Hoch-Taunuskreis
  • Bensheim: Kreis Bergstraße
  • Büdingen: Wetteraukreis
  • Darmstadt: Stadt Darmstadt
  • Calden: Kreis Kassel
  • Eltville am Rhein: Rheingau-Taunus-Kreis
  • Erbach: Odenwaldkreis
  • Eschwege: Werra-Meißner-Kreis
  • Frankfurt: Stadt Frankfurt
  • Fritzlar: Schwalm-Eder-Kreis
  • Fulda: Landkreis Fulda
  • Gelnhausen: Main-Kinzig-Kreis
  • Groß-Gerau: Kreis Groß-Gerau
  • Hanau: Main-Kinzig-Kreis
  • Hattersheim, Heusenstamm
  • Heuchelheim: Wetteraukreis
  • Heusenstamm: Kreis Offenbach
  • Kassel: Stadt Kassel
  • Korbach: Kreis Waldeck-Frankenberg
  • Lahnau: Lahn-Dill-Kreis
  • Limburg: Kreis Limburg-Weilburg
  • Marburg: Kreis Marburg-Biedenkopf
  • Offenbach: Stadt Offenbach
  • Pfungstadt: Kreis Darmstadt-Dieburg
  • Reinheim: Kreis Darmstadt-Dieburg
  • Rotenburg an der Fulda: Kreis Hersfeld-Rotenburg
  • Wiesbaden: Stadt Wiesbaden

Wenn alle Impfzentren von Montag bis Sonntag 7 bis 22 Uhr Uhr geöffnet sind, können im Schnitt rund 1.000 Menschen täglich pro Impfzentrum geimpft werden.

Mit dem Taxi ins Impfzentrum? 

Menschen über 80, die zur höchsten Priorisierungsstufe gehören, und weder mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch dem eigenen Auto ein Impfzentrum aufsuchen können und niemanden haben, der helfen könnte, können lokale Fahrdienste in Anspruch nehmen. Einige Städte und Gemeinden in Hessen bieten hierzu einen extra organisierten Fahr-Service für Senioren an. 

Auch eine Anfahrt mit dem Taxi ist möglich. Voraussetzung für die Kostenübernahme ist in der Regel der Erstattungsanspruch für sogenannte Krankenfahrten gegenüber der eigenen Krankenkasse. Sollten Taxifahrten zum Impfzentrum und zurück nicht von der Kasse übernommen werden, besteht auch die Möglichkeit einer Kostenübernahme durch andere Stellen. Eine einheitliche, landesweite Regelung wird derzeit noch diskutiert und wird bis dahin je nach Einzelfall entschieden. Die Stadt Frankfurt zahlt beispielsweise allen über 80-Jährigen die Taxifahrt zum Impfzentrum.

Welche Unterlagen zum Impftermin mitbringen?

In den hessischen Impfzentren gelten die bekannten AHA+L-Regeln zum Schutz vor Corona. Dazu gehört, ausreichend Abstand zu halten, die Hygieneregeln zu befolgen und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das gilt auch für Angehörige oder Betreuer, die die Impfberechtigten begleiten.

Folgende Dokumente werden zur Impfung benötigt: 

  • Personalausweis
  • Arbeitsbescheinigung für alle, die im Gesundheits- und Pflegedienst arbeiten
  • nach Möglichkeit einen Impfpass (falls Sie keinen besitzen, erhalten Sie eine Bestätigung in Papierform)
  • Krankenversicherungskarte
  • Terminbestätigung
  • Einwilligungsbogen und Aufklärungsmerkblatt

Ablauf: So wird die Impfung durchgeführt

Die Impfung wird durch geschultes medizinisches Fachpersonal durchgeführt und im Impfpass mit der Chargennummer des Impfstoffs eingetragen. Das eigentliche Impfen geht sehr schnell und dauert nur wenige Minuten. In einem gesonderten Wartebereich bleiben Sie zur Sicherheit noch etwa 15 bis 30 Minuten unter medizinischer Beobachtung.

Einschließlich einzuplanender Wartezeiten, eines ärztlichen Aufklärungsgesprächs und der Nachbeobachtungszeit wird der Impfvorgang in der Regel etwa eine Stunde in Anspruch nehmen.

► Impftermine Baden-Württemberg
► Impftermine in Bayern
► Impftermine in Berlin
► Impftermine in Brandenburg
► Impftermine in Bremen
► Impftermine in Hamburg
► Impftermine in Hessen
► Impftermine Mecklenb.-Vorpomm.
► Impftermine in Niedersachsen
► Impftermine Nordrhein-Westfalen
► Impftermine in Rheinland-Pfalz
► Impftermine in Saarland
► Impftermine in Sachsen
► Impftermine in Sachsen-Anhalt
► Impftermine in Schleswig-Holstein
► Impftermine in Thüringen


Welche Impfstoffe sind derzeit zugelassen?

In Deutschland sind derzeit drei verschiedene Impfstoffe zugelassen und werden verimpft. Ende letzten Jahres wurde der Impfstoff von Biontech/Pfizer zugelassen. Am 7. Januar folgte der Impfstoff von Moderna. Die genannten Impfstoffe sind sogenannte mRNA-Impfstoffe. Sie enthalten keine Elemente des Virus, sondern nur Informationen aus dessen DNA. Auf dieser Basis entwickeln die körpereigenen Zellen die gewünschte Immunität.

Ende Januar erhielt außerdem der Impfstoff von Astrazeneca die Zulassung. Er gehört zur Gruppe der Vektor-Impfstoffe. Seine Wirkung beruht auf der Verabreichung von abgeschwächten und somit harmlosen Viren, auf die der Körper mit der Bildung eines Immunschutzes reagiert. Nach einem aktuellen Beschluss der Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister von Bund und Ländern soll  AstraZeneca  nur bei über 60-Jährigen eingesetzt werden. Unter 60-Jährige sollen sich "nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung" weiterhin damit impfen lassen können. Wie das Pharmaunternehmen AstraZeneca mitteilte, soll das Vakzin künftig den Namen Vaxzevria tragen.


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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