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Schlafstörungen bei Diabetes: Das können die Ursachen sein

Wach in der Nacht  

Schlafstörungen bei Diabetes: Das können Ursachen sein

08.02.2021, 07:15 Uhr | dpa

Schlafstörungen bei Diabetes: Das können die Ursachen sein. Schlafstörung: Manchmal kann eine Anpassung der Diabetestherapie helfen. (Quelle: dpa/Christin Klose)

Schlafstörung: Manchmal kann eine Anpassung der Diabetestherapie helfen. (Quelle: Christin Klose/dpa)

Nachts auf die Toilette müssen: Diabetiker leiden oft unter Schlaflosigkeit. Die Ursachen hierfür können unterschiedlich sein. Experten geben Rat.

Manche Diabetessymptome können einen um den erholsamen Schlaf bringen. Aber auch die Zuckerwerte können dadurch aus der Balance geraten und der Blutdruck in die Höhe steigen.

Ursachen für Schlafstörungen

Gerade nachts quält der Drang auf die Toilette zu müssen viele Menschen mit Diabetes. "Eine naheliegende Ursache sind hohe Blutzuckerwerte", erklärt Facharzt Igor Alexander Harsch in der Zeitschrift "Diabetes Ratgeber" (Ausgabe 02/2021).

Denn die Niere scheide den Zuckerüberschuss mit dem Urin aus. Auch manche Diabetesmedikamente und Entwässerungstabletten fördern die Harnausscheidung. Aber auch eine Unterzuckerung kann den Ablauf der Schlafphasen stören. In beiden Fällen ist der Arzt gefragt, um die Blutzuckerwerte richtig einzustellen.

Eine häufige Folge von Diabetes sind Nervenschäden, die sich als Stechen, Brennen und Kribbeln in den Beinen äußern können. Medikamente können diese Schmerzen lindern, Betroffene sollten dabei aber nicht selbstständig zu rezeptfreien Schmerzmitteln greifen, warnen Experten.

Schlafprobleme immer mit dem Arzt besprechen

Für Typ-2-Diabetiker kann zudem nächtliches Sodbrennen zum Problem werden – eine Folge des mit der Krankheit oft einhergehenden Übergewichts.

Der grundsätzliche Rat der Experten: Bei Schlafproblemen immer den behandelnden Arzt ansprechen. Denn oft bringt eine Anpassung der Diabetestherapie eine Verbesserung der Nachtruhe.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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