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F√ľr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgf√§ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Was tun bei Borreliose-Anzeichen?

Von Lydia Klöckner

Aktualisiert am 22.09.2021Lesedauer: 8 Min.
Mutter spr√ľht Tochter mit Zeckenschutzmittel ein: Bei Ausfl√ľgen im Gr√ľnen sind unbekleidete Beine ein Risiko.
Zeckenschutzmittel: Bei Ausfl√ľgen im Gr√ľnen sind unbekleidete Beine ein Risiko. (Quelle: Imgorthand/getty-images-bilder)
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Borreliose ist eine seltene, aber gef√ľrchtete Folge von Zeckenstichen. Die Erkrankung entsteht durch Bakterien, die sich vom Stich aus im K√∂rper ausbreiten k√∂nnen. Hier erfahren Sie, woran Sie eine Borreliose erkennen und wann Sie zum Arzt sollten.

Das Wichtigste im √úberblick


  • Definition: Was ist Borreliose?
  • Borreliose: Ursachen
  • Infektionsverlauf
  • Ist Borreliose ansteckend?
  • Borreliose: Symptome
  • Borreliose: Diagnose
  • Borreliose: Behandlung
  • Gibt es eine Impfung?
  • Ist Borreliose t√∂dlich?

Zeckenstiche sind meist harmlos ‚Äď aber nicht immer: Etwa eine von 100 Personen, die von einer Zecke gestochen wurden, entwickelt eine Borreliose, auch Lyme-Borreliose genannt. Breitet sich die Erkrankung im K√∂rper aus, kann sie zu gef√§hrlichen Entz√ľndungen in verschiedenen Organen f√ľhren ‚Äď etwa in Gelenken, Nerven und im Herzmuskel.


Wie gefährlich ist die Borreliose?

Mehr als nur ein Qu√§lgeist: Zecken k√∂nnen nicht nur schmerzhaft zustechen - sondern damit auch Krankheiten √ľbertragen.
Professor Sebastian Rauer ist Neurologe und Leitender Oberarzt der Neurologischen Universitätsklinik Freiburg.
+3

Um das zu verhindern, ist es wichtig, eine Zecke so fr√ľh wie m√∂glich zu entfernen und bei Anzeichen f√ľr eine Borreliose sofort einen Arzt aufzusuchen. Rechtzeitig erkannt und behandelt l√§sst sich eine Borreliose gut in den Griff bekommen.

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Definition: Was ist Borreliose?

Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die nach einem Zeckenstich auftreten kann. Benannt ist sie nach ihrem Ausl√∂ser: den Borrelien. Das sind Bakterien, die manche Zecken in sich tragen und die beim Stechen auf den Menschen √ľbergehen k√∂nnen.

In den USA und anderen englischsprachigen L√§ndern hei√üt die Borreliose "Lyme Disease", hierzulande ist auch der Begriff "Lyme-Borreliose" gel√§ufig. Lyme ist ein Ort in den USA. In den 1970er-Jahren entwickelten dort auff√§llig viele Menschen nach Zeckenstichen Gelenkentz√ľndungen. Sp√§ter erkannte man, dass das eine m√∂gliche Folge der Borreliose ist.

Borreliose: Ursachen

Die Ursache der Borreliose ist eine Infektion mit Borrelien. Diese Bakterien vermehren sich in Tieren wie Rehen, Hirschen, Nagetieren und V√∂geln, ohne dass diese davon krank werden. Zecken k√∂nnen die Erreger auf den Menschen √ľbertragen: Sticht eine Zecke ein mit Borrelien infiziertes Tier und anschlie√üend einen Menschen, k√∂nnen die Bakterien in dessen Blutbahn gelangen. Das passiert jedoch nicht sofort, sondern erst, wenn die Zecke schon mindestens etwa 12 Stunden saugt.

Sind die Erreger in den K√∂rper eingedrungen, kommt es nicht zwangsl√§ufig zur Erkrankung. Oftmals kann das Immunsystem sie erfolgreich abwehren ‚Äď allerdings nicht immer: Borrelien haben verschiedene Strategien, um dem Immunsystem auszuweichen. Gelingt ihnen das, kann die Borreliose gef√§hrlich werden. Darum ist eine rechtzeitige Behandlung mit Antibiotika so wichtig.

Ein Risiko f√ľr Borreliose besteht vor allem im Fr√ľhjahr und Sommer, denn Zecken werden erst bei etwa 7 Grad Celsius aktiv. Allerdings tr√§gt h√∂chstens etwa ein Drittel aller Zecken Borrelien in sich ‚Äď in manchen Regionen sind es auch deutlich weniger. Grunds√§tzlich sind Zecken in Wald- und Wiesenlandschaften anzutreffen, sie lauern in B√ľschen und im Gras.

Infektionsverlauf

Wenn ein Zeckenstich zur Borreliose f√ľhrt, macht diese sich fr√ľhestens nach drei Tagen durch erste Symptome bemerkbar. Meist vergehen zwischen Stich und Krankheitsbeginn ein bis zwei Wochen, selten vier Wochen. Bei rechtzeitiger Behandlung klingt die Infektion rasch wieder ab. Ohne Therapie kann sie binnen einiger Wochen oder Monate auf verschiedene Organe √ľbergreifen, etwa auf Nerven, Gelenke und/oder das Herz.

Ist Borreliose ansteckend?

Nein, Borreliose ist nicht ansteckend. Wer Kontakt zu einer infizierten Person hatte oder hat, muss sich keine Sorgen machen, selbst zu erkranken. Von Tieren, die Borrelien in sich tragen, geht ebenfalls keine Gefahr aus. Die Erreger k√∂nnen nicht direkt auf den Menschen √ľbergehen. Die √úbertragung erfolgt √ľber Zecken.

Borreliose: Symptome

Das typische erste Anzeichen der Borreliose ist die Wanderr√∂te, eine etwa f√ľnf Zentimeter gro√üe, ringf√∂rmige Hautr√∂tung um die Einstichstelle. Die R√∂tung ist eine Entz√ľndungsreaktion der Haut auf die Borrelien, die sich von der Einstichstelle nach au√üen hin ausbreiten.

Ein anderes fr√ľhes Symptom der Borreliose sind grippe√§hnliche Beschwerden wie leichtes Fieber und Abgeschlagenheit. Bei manchen Betroffenen √§u√üert sich der Beginn der Erkrankung sowohl durch die Wanderr√∂te als auch die Grippesymptome.

Unbehandelt kann die Borreliose fortschreiten und auf andere Organe √ľbergehen, zum Beispiel auf das Nervensystem oder die Gelenke, in seltenen F√§llen auch auf das Herz. Zudem k√∂nnen sich die Erreger in der Haut ausbreiten, was sich durch gr√∂√üer werdende rote Flecken am gesamten K√∂rper zeigen kann.

Ein weiteres m√∂gliches, aber seltenes Hautsymptom der Borreliose ist eine rot-bl√§uliche, feste, knotenf√∂rmige Schwellung an Ohrl√§ppchen, einer Brustwarze oder im Intimbereich. Diese kann bereits in den ersten Wochen auftreten. Im sp√§teren Verlauf der Borreliose k√∂nnen sich dann mehrere solcher Hautknoten entwickeln. √Ąrztinnen und √Ąrzte sprechen von Lymphozytomen.

Ist das Nervensystem betroffen, spricht man von einer Neuroborreliose. Sie kann sich etwa durch Nervenschmerzen, L√§hmungen und Taubheitsgef√ľhle √§u√üern.

Befallen die Erreger die Gelenke, entz√ľnden diese sich, was mit Schwellungen und manchmal mit Schmerzen einhergeht. Fachleute nennen eine durch Borrelien verursachte Gelenkentz√ľndung auch Lyme-Arthritis. Sie entwickelt sich in der Regel erst nach Monaten oder sogar erst Jahre nach dem Stich und betrifft oft nur eines der gro√üen Gelenke, zum Beispiel das Knie.

Borreliose: Wann zum Arzt?

Wer nach einem Zeckenstich typische Borreliose-Anzeichen wie die Wanderr√∂te oder grippale Symptome bei sich feststellt, sollte so bald wie m√∂glich zur √Ąrztin oder zum Arzt gehen. Ohne entsprechende Beschwerden ist √§rztliche Hilfe erst einmal nicht notwendig. Die oder der Betroffene sollte den Stich aber im Blick behalten und aufmerksam auf das eigene Befinden achten, und zwar noch f√ľr ungef√§hr sechs Wochen nach dem Stich. Denn manchmal dauert es l√§nger, bis nach einer Infektion Symptome auftreten.

Borreliose: Diagnose

Bildet sich nach einem Zeckenstich eine Wanderr√∂te um die Einstichstelle, ist die Diagnose klar. Die √Ąrztin oder der Arzt verschreibt dann meist ohne weitere Untersuchungen Antibiotika. Wenn nach dem Stich keine Wanderr√∂te zu sehen ist, die oder der Betroffene aber andere Beschwerden versp√ľrt, sind zur Diagnose weitere Untersuchungen n√∂tig.

Zun√§chst steht eine Blutuntersuchung an: Die √Ąrztin oder der Arzt l√§sst das Blut auf Antik√∂rper gegen die Erreger untersuchen. Das sind Abwehrstoffe, die der K√∂rper bei einer Infektion bildet. Bei Anzeichen f√ľr eine Neuroborreliose, bei der das Nervensystem von der Erkrankung betroffen ist, sind Antik√∂rper meist auch im Nervenwasser vorhanden. Dieses kann die √Ąrztin oder der Arzt mithilfe einer Spritze aus dem R√ľckenmarkskanal entnehmen.

Auf den Antikörpertest ist allerdings nur bedingt Verlass. Denn mitunter dauert es einige Wochen, bis sich bei einer Borreliose Antikörper nachweisen lassen. Zu Beginn der Borreliose kann der Test also trotz Infektion negativ ausfallen. Man spricht dann von einem falsch-negativen Testergebnis.

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Umgekehrt sind Antik√∂rper nicht immer ein sicheres Anzeichen f√ľr eine Borreliose: Wenn es dem K√∂rper gelingt, die Erreger rechtzeitig abzuwehren, entwickelt sich keine Erkrankung. Die Antik√∂rper sind dann aber trotzdem im Blut nachweisbar ‚Äď und zwar oftmals noch viele Jahre sp√§ter. Das ist auch bei Menschen der Fall, die schon zu einem fr√ľheren Zeitpunkt an Borreliose erkrankt waren und erfolgreich behandelt wurden.

Ohne Wanderr√∂te ist es daher mitunter schwierig, die Erkrankung zweifelsfrei festzustellen. Einen sicheren Borreliose-Test gibt es nicht. Um eine einigerma√üen verl√§ssliche Diagnose zu stellen, muss die √Ąrztin oder der Arzt sich zun√§chst ein Gesamtbild von den Symptomen und den Antik√∂rper-Testergebnissen machen.

Bei unklaren oder untypischen Symptomen sind manchmal noch weitere Untersuchungen n√∂tig. Die √Ąrztin oder der Arzt kann das Blut zum Beispiel auch direkt auf die Erreger untersuchen lassen, mithilfe der sogenannten PCR-Methode. Das Ergebnis ist aber auch nicht sicher. Es kann vorkommen, dass in der entnommenen Blutprobe trotz Infektion keinerlei Borrelien zu finden sind.

Treten nach einem Zeckenstich Hautver√§nderungen auf, die sich stark von der klassischen Wanderr√∂te unterscheiden, kann auch ein Besuch einer fach√§rztlichen Praxis f√ľr Hautkrankheiten n√∂tig sein. Die Haut√§rztin oder der Hautarzt kann einsch√§tzen, ob es sich dabei um untypische Borreliose-Anzeichen oder um eine andere Art von Hautausschlag handelt.

Diagnose einer "verschleppten" oder "chronischen" Borreliose

Eine Borreliose kann lange Zeit unbemerkt bleiben und sich erst Wochen bis Jahre sp√§ter bemerkbar machen. Wenn die Symptome dann f√ľr eine Borreliose sprechen, wird die √Ąrztin oder der Arzt den Verdacht durch die genannten Untersuchungen √ľberpr√ľfen. Das Gesamtbild aus den Symptomen und den Testergebnissen erm√∂glicht meist eine einigerma√üen ‚Äď wenn auch nicht immer hundertprozentig ‚Äď sichere Diagnose.

Klingen die Beschwerden trotz Antibiotikatherapie nicht ab, haben die Betroffenen manchmal die Bef√ľrchtung, dass die Behandlung wom√∂glich nicht angeschlagen hat. Mitunter sorgen sie sich vor einer "verschleppten" oder "chronischen" Borreliose oder vor einem "Post-Lyme-Syndrom".

Manche √Ąrztinnen und √Ąrzte raten dann zu Langzeit-Antibiotikatherapien. Das ist aber erstens riskant, weil diese Therapien schwere Nebenwirkungen haben k√∂nnen. Zweitens bringt eine langfristige Antibiotikabehandlung keine Vorteile. Denn Antibiotika zeigen selbst in sp√§teren Stadien einer Borreliose bereits nach kurzer Zeit Wirkung.

Symptome, die sich durch die Therapie nicht innerhalb weniger Wochen bessern, sprechen somit meist nicht daf√ľr, dass die Erreger noch aktiv sind und die Infektion noch akut ist. Wahrscheinlicher ist, dass eine ganz andere Erkrankung hinter den Beschwerden steckt. Oder dass die Borreliose im betroffenen Organ Sch√§den hinterlassen hat, deren Heilung Zeit braucht. In beiden F√§llen helfen Antibiotika nicht.

H√§ufig sind es allgemeine, also nicht Borreliose-typische Beschwerden, die die Angst vor einer chronischen Borreliose aufkommen lassen. Zum Beispiel Ersch√∂pfung, M√ľdigkeit oder Schmerzen in Muskeln und/oder Gelenken. Gerade solche Symptome k√∂nnen aber auf eine ganze Reihe von Krankheiten hindeuten, etwa auf Rheuma, Fibromyalgie oder psychische Erkrankungen. Eine verschleppte Borreliose ist als Ursache √§u√üerst unwahrscheinlich.

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Borreliose: Behandlung

Borreliose l√§sst sich in allen Stadien mit Antibiotika behandeln, meist in Form von Tabletten. Antibiotika sind Mittel, die die Bakterien an der Ausbreitung hindern und die Infektion somit zur√ľckdr√§ngen.
Die gängigsten Mittel gegen Borreliose sind Doxycyclin und Amoxicillin. Es können jedoch auch andere Antibiotika infrage kommen. Die Wahl des Wirkstoffs richtet sich nach

  • dem Stadium der Borreliose,
  • den individuellen gesundheitlichen Voraussetzungen (wie Allergien, Schwangerschaft), sowie
  • dem Alter der oder des Erkrankten.

Wie lange die oder der Betroffene die Medikamente einnehmen muss, h√§ngt vor allem vom Stadium der Borreliose ab. Im fr√ľhen Stadium, das sich durch eine Wanderr√∂te √§u√üert, dauert die Behandlung f√ľr gew√∂hnlich h√∂chstens zwei Wochen.

Bei weiteren Beschwerden sowie bei einer Borreliose im Sp√§tstadium kann auch eine l√§ngere Behandlung √ľber drei Wochen n√∂tig sein. L√§nger aber nicht: Langzeittherapien mit Antibiotika helfen nicht und k√∂nnen schwere Nebenwirkungen nach sich ziehen.

In manchen F√§llen kann die √Ąrztin oder der Arzt neben den Antibiotika noch andere Mittel verordnen oder Ma√ünahmen empfehlen, die die Symptome lindern sollen. Bei Gelenkentz√ľndungen (Lyme-Arthritis) zum Beispiel:

  • entz√ľndungshemmende Medikamente (nichtsteroidale Antirheumatika, kurz NSAR),
  • Physiotherapie oder
  • K√ľhlen.

Gibt es eine Impfung?

Eine Impfung gegen Borreliose gibt es nicht. Es ist m√∂glich, sich gegen die Fr√ľhsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen zu lassen, die auch durch Zecken √ľbertragen wird. Diese Impfung bietet aber keinen Schutz vor einer Borreliose.

Es gibt jedoch andere Möglichkeiten, einer Borreliose vorzubeugen:

  • Sch√ľtzen Sie sich mit langen Hosen und Socken vor Zeckenstichen, wenn Sie in der Natur unterwegs sind und dort direkten Hautkontakt mit Str√§uchern oder Gr√§sern haben.
  • Verwenden Sie Zeckenschutzmittel zum Aufspr√ľhen, zum Beispiel mit dem Wirkstoff DEET (Diethyltoluamid).
  • Suchen Sie ihren K√∂rper nach jedem Aufenthalt im Gr√ľnen auf Zecken ab.
  • Wurden Sie von einer Zecke gebissen, so entfernen sie diese fr√ľhzeitig. Meist dauert es etwa 12 Stunden, bis Borrelien von der Zecke auf den Menschen √ľbergehen.

Ist Borreliose tödlich?

Nein, rechtzeitig behandelt heilt sie vollst√§ndig aus. Wird die Infektion zu sp√§t erkannt, kann sie sich aber im K√∂rper ausbreiten und das betroffene Organ ‚Äď sehr selten mehrere Organe ‚Äď sch√§digen. M√∂gliche Folgen sind etwa:

  • leichte L√§hmungserscheinungen nach einer Neuroborreliose
  • Gelenksch√§den nach einer Lyme-Arthritis
  • bleibende Ver√§nderungen der Haut, wenn die Borreliose zu schweren Hautentz√ľndungen gef√ľhrt hat

Je nach Ausma√ü der Sch√§den k√∂nnen diese Folgen noch l√§ngere Zeit oder dauerhaft zu sp√ľren beziehungsweise zu sehen sein.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Julia Faltermeier
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