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Corona-Pandemie | Weltweite Sterbedaten: Wo steht Deutschland?

Auswertung von Sterbedaten  

So viele Menschenleben haben die AHA-Regeln gerettet

03.08.2021, 12:04 Uhr | dpa

Corona-Pandemie | Weltweite Sterbedaten: Wo steht Deutschland?. Intensivstation (Symbolbild): Hier werden schwere Covid-19-Fälle behandelt. (Quelle: imago images/Reichwein)

Intensivstation (Symbolbild): Hier werden schwere Covid-19-Fälle behandelt. (Quelle: Reichwein/imago images)

Seit Beginn der Pandemie sind weltweit bereits mehr als vier Millionen Menschen nach einer Covid-19-Infektion gestorben. Doch wie hat sich die Sterblichkeit in den einzelnen Länden entwickelt?

Ein deutsch-israelisches Forscherteam hat die Sterbedaten während der Corona-Pandemie von rund 100 Ländern in vergleichbarer Form aufbereitet. Ein Ergebnis: Die Übersterblichkeit – die Zahl der Toten über die gewöhnlich zu erwartende Sterblichkeit hinaus – lag in Deutschland unter der europäischer Nachbarländer.

Deutschland: Viel geringere Übersterblichkeit

Mit rund 50 zusätzlichen Toten pro 100.000 Einwohner habe Deutschland in der Pandemie eine viel geringere Übersterblichkeit erfahren als umliegende europäische Länder, wie zum Beispiel:

  • Niederlande: 110
  • Belgien: 140
  • Frankreich: 110
  • Schweiz: 100
  • Österreich: 110
  • Tschechien: 320
  • Polen: 310

Ausgenommen Dänemark, das keine Übersterblichkeit verzeichnet habe. Die Ergebnisse des Forscherteams von der Universität Tübingen und der Hebräischen Universität Jerusalem wurden online im Fachjournal "eLife" veröffentlicht.

Todeszahlen in Lateinamerika stiegen

Während die Todeszahlen in einigen lateinamerikanischen Ländern in der Pandemie um mehr als die Hälfte stiegen, starben der Studie zufolge in Australien und Neuseeland sogar weniger Menschen als in vergleichbaren Zeiträumen vor der Pandemie.

Die Forscher gehen davon aus, dass dies durch die Abstands- und Hygieneregeln zustande kam, was die Todesfälle durch andere Infektionskrankheiten wie etwa die Grippe reduzierte. Auch für Deutschland nehmen sie an, dass in den Wintermonaten vergleichsweise wenig Menschen an herkömmlichen Atemwegserkrankungen gestorben sind.

Die Sterblichkeit kann von vielen Faktoren beeinflusst werden wie großen Hitzewellen aber eben auch Vorsichtsmaßnahmen während einer Pandemie.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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