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Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Das sind die fĂŒnf schlimmsten Konzentrationskiller

Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 25.01.2022Lesedauer: 4 Min.
Frau schaut wĂ€hrend der Arbeit am Laptop auf ihr Handy: Der Blick auf das Handy gehört zu den hĂ€ufigsten Ablenkungsfaktoren. Beim BewĂ€ltigen wichtiger Aufgaben kann es helfen, das Handy vorĂŒbergehend stumm zu stellen.
Der Blick auf das Handy gehört zu den hĂ€ufigsten Ablenkungsfaktoren. Beim BewĂ€ltigen wichtiger Aufgaben kann es helfen, das Handy vorĂŒbergehend stumm zu stellen. (Quelle: PeopleImages/getty-images-bilder)
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Auf dem BĂŒrotisch stapeln sich die AuftrĂ€ge, doch der Kopf ist woanders. Irgendwie will es mit der Konzentration nicht recht klappen und auch die zĂŒndende Idee fĂŒr das Projekt bleibt aus.

Das Wichtigste im Überblick


  • Multitasking fĂŒhrt zu Überforderung
  • StĂ€ndig erreichbar sein? Ein echter Konzentrationskiller
  • Fehlende Regenrationszeiten stressen das Gehirn
  • Konzentrationskiller Bewegungsmangel
  • "Schnitzelkoma": Konzentrationstief durch falsche ErnĂ€hrung

Konzentrationsprobleme kommen nicht nur bei der Arbeit vor, auch in GesprĂ€chen oder beim Lesen, kann man sich schnell ablenken lassen. Holen Sie sich Ihre Aufmerksamkeit und KreativitĂ€t zurĂŒck, indem Sie fĂŒnf hĂ€ufige Konzentrationskiller vermeiden.


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Multitasking fĂŒhrt zu Überforderung

Verzetteln Sie sich nicht, sondern konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Wer im Kopf mehrere "Baustellen" bearbeitet, schwĂ€cht nicht nur seine Konzentration, sondern erhöht auch das Fehler-Risiko. Unter Stress fĂ€llt es dem Gehirn oftmals schwer, Sachverhalte zu sortieren und zu priorisieren. Wir fĂŒhlen uns schnell ĂŒberfordert und ĂŒberlastet. Effektiver kommt man meist voran, wenn man seine "Doings" nacheinander abarbeitet. Doch im Alltag ist das oft schwer, wenn viel auf einen einstĂŒrmt. Leichtere Aufgaben können Sie daher ruhig im Multitasking-Modus bearbeiten. Doch fĂŒr die wirklich wichtigen Dinge sollten Sie sich genĂŒgend ablenkungsfreie Zeit einplanen.

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"Viele Menschen kommen mit Multitasking gut zurecht. Das Gehirn ist auf die Informationsflut trainiert. Allerdings gibt es auch Menschen, die vor allem dann effizient und fehlerfrei arbeiten, wenn sie die Dinge nacheinander erledigen und sich auf eine Sache fokussieren können", sagt Dr. Sabine Köhler, FachĂ€rztin fĂŒr Psychiatrie und Psychotherapie in Jena sowie Vorsitzende des Berufsverbands Deutscher NervenĂ€rzte (BVDN).

"Ein Grund fĂŒr eine vermehrte FehleranfĂ€lligkeit ist negativer Stress. Wer ĂŒberfordert ist, ist weniger konzentriert und wird eher etwas vergessen oder durcheinanderbringen. Es ist also nicht allein eine Überforderung des Gehirns an sich, die sich beim Multitasking negativ auf die Gehirnleistung auswirken kann, sondern auch eine emotionale Überforderung."

StÀndig erreichbar sein? Ein echter Konzentrationskiller

Ein weiterer Konzentrationskiller ist Ablenkung. Wer sich nicht auf eine Aufgabe fokussieren kann, sondern immer wieder aus seinen Gedanken gerissen wird, arbeitet weniger konzentriert. Das Handy ist ein bedeutender Ablenkungsfaktor. Das Gehirn ist darauf trainiert, Ă€ußere Reize wahrzunehmen, sei es den Piepton einer Nachricht, das Klingeln eines Anrufes oder das kurze Aufscheinen einer Benachrichtigung auf dem Display.

FĂŒr wichtige Aufgaben, die Konzentration benötigen, ist es daher empfehlenswert, das Handy fĂŒr einen gewissen Zeitraum auf stumm zu schalten und mit dem Display nach unten hinzulegen. Das gilt ĂŒbrigens auch fĂŒr GesprĂ€che mit Freunden: Nehmen Sie sich bewusst Zeit fĂŒr den Austausch – und lassen Sie das Handy in der Tasche. So können Sie sich viel besser auf Ihr GegenĂŒber konzentrieren.

Fehlende Regenrationszeiten stressen das Gehirn

Wer seine KonzentrationsfĂ€higkeit fördern möchte, sollte seinem Gehirn regelmĂ€ĂŸige Regenerationszeiten gönnen. Das Gehirn braucht Pausen, um EindrĂŒcke sortieren und verarbeiten zu können. Und oft lĂ€uft es gerade in Ruhephasen zu Hochtouren auf. Nicht selten kommt die zĂŒndende Idee unter der Dusche, bei einem Spaziergang oder einer anderen TĂ€tigkeit. Wer sich zu verkrampft auf eine Sache konzentriert, blockiert oft seine KreativitĂ€t. Ein effektiver Mix ist daher eine Mischung aus konzentriertem Arbeiten und Entspannung. Übrigens: Entspannung ist auch nachts wichtig. Das Gehirn braucht ausreichend Schlaf, um leistungsfĂ€hig zu bleiben. Schlafmangel stört die Konzentration.

"Das Gehirn ist aufnahmefĂ€higer, wenn wir ausgeglichen sind. Wer seinem Gehirn Pausen gönnt, etwa im Rahmen einer Meditation oder beim Yoga, unterstĂŒtzt seine Konzentrations- und MerkfĂ€higkeit. Die Reizpause entlastet die Arbeitsspeicher im Kopf und bringt neue Energie zurĂŒck. Das Gehirn hat danach wieder KapazitĂ€ten fĂŒr neue EindrĂŒcke", sagt Köhler. "Mit Hilfe von Meditation und anderen Entspannungstechniken können Sie zudem lernen, besser mit belastende Situationen umzugehen und allgemein gelassener zu werden.

Oft sind es private Sorgen und Probleme, die unsere Konzentration rauben. Das Gehirn fokussiert immer auf emotionale EinflĂŒsse. Ein Streit mit dem Partner am Morgen kann die Konzentration fĂŒr den ganzen Tag nehmen, weil der emotionale Fokus auf der belastenden Situation liegt. Emotionen wirken auf das Gehirn immer stĂ€rker als reine Sachinformationen."

(Quelle: Privat)


Dr. Sabine Köhler ist FachĂ€rztin fĂŒr Psychiatrie und Psychotherapie in Jena sowie Vorsitzende des Berufsverbands Deutscher NervenĂ€rzte (BVDN).

Konzentrationskiller Bewegungsmangel

Ein weiterer Konzentrationskiller ist Bewegungsmangel. Viele kennen es: Nach einiger Zeit am Schreibtisch wird man unruhig, unkonzentriert und gereizt. Neben Langeweile und Lustlosigkeit ist Stress ein bedeutender Faktor. Je weniger wir uns bewegen, desto anfĂ€lliger wird der Körper fĂŒr Stress. "Besonders negativ empfundener Stress erzeugt einen Cocktail verschiedener Stresshormone, darunter Adrenalin und Cortisol. In einer solchen Belastungssituation ist es nicht ungewöhnlich, dass die Konzentration schwindet und Dinge vergessen gehen", erklĂ€rt Köhler.

Bewegung ist eine gute Möglichkeit, Stresshormone abzubauen, das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen, eine Denkpause zu haben und Energie fĂŒr den nĂ€chste Konzentrationsphase zu sammeln. Im Mittagstief kann ein Spaziergang helfen. Nach Feierabend kann die Heimfahrt mit dem Rad Körper und Gehirn entspannen.

"Besonders in stressigen Phasen ist Bewegung ein wertvolles Instrument, um Stress entgegenzuwirken und einen Ausgleich zu schaffen", weiß Köhler. "Doch auch im normalen Alltag hilft Bewegung, die AufnahmefĂ€higkeit und KonzentrationsfĂ€higkeit des Gehirns zu verbessern."

"Schnitzelkoma": Konzentrationstief durch falsche ErnÀhrung

Ein ebenfalls oft unterschĂ€tzter Konzentrationskiller ist eine ungĂŒnstige ErnĂ€hrung. Viele kennen das GefĂŒhl, nach dem Mittagessen in ein Konzentrationstief zu fallen. Umgangssprachlich ist oft von "Schnitzelkoma" die Rede. Nicht ohne Grund: Je schwerer das Essen im Magen liegt und je mehr die Verdauung gefordert ist, desto stĂ€rker sind MĂŒdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten ausgeprĂ€gt. Verdauung braucht Energie – die dann nicht mehr fĂŒr konzentriertes Arbeiten zur VerfĂŒgung steht. Das Gehirn ist quasi im Sparmodus.

Hinzu kommt, dass der Körper mittags biologisch bedingt in den Ruhemodus schaltet. Eine gewisse TrĂ€gheit ist also völlig normal. Sie können das Mittagstief abmildern, wenn Sie mittags zu leichter verdaulichen Speisen greifen, etwa einer Suppe, magerem HĂŒhnchen mit GemĂŒse oder einem Salat. Um den Kreislauf in Schwung zu bringen und um die Verdauung zu unterstĂŒtzen, hilft oftmals auch ein kleiner Verdauungsspaziergang – und danach ein Kaffee.

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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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