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Diese Krankheiten drohen durch Stress

Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 24.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Gestresste Frau am Laptop: Andauernder Stress schadet nicht nur der psychischen, sondern auch der körperlichen Gesundheit. Herz-Kreis-Lauf-Erkrankungen oder sogar Schlaganfälle könnten die Folge sein.
Andauernder Stress schadet nicht nur der psychischen, sondern auch der körperlichen Gesundheit. Herz-Kreis-Lauf-Erkrankungen oder sogar Schlaganfälle könnten die Folge sein. (Quelle: kieferpix/getty-images-bilder)
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Wenn Körper und Psyche unter Dauerstress stehen, kann die anhaltende Überflutung durch Stresshormone verschiedene Erkrankungen auslösen. Welche das sind und wie Sie sich davor schützen können.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was passiert bei Stress im Körper?
  • Warum schadet Stress dem Körper?
  • Stress und Psyche: Vorsicht Depressionen
  • Diese Warnzeichen sollten Sie ernst nehmen
  • Stress abbauen: Bewegung ist ein wichtiger Faktor

Die Ausschüttung von Stresshormonen hat eine wichtige Funktion: Der Körper wird aktiviert und ist reaktionsbereit und handlungsfähig. Nach der erlebten Stresssituation geht die Produktion von Stresshormonen zurück und der Körper kann sich regenerieren. Kritisch wird es jedoch, wenn Körper und Psyche unter Dauerstress stehen. Welche Krankheiten dann drohen können.


Was Sie gegen Stress tun können

Zu viel Stress kann auf Dauer krank machen. Betroffene leiden unter psychischen und körperlichen Folgen. Doch es gibt einige Tricks, mit denen Sie ganz leicht Stress abbauen und vermeiden können.
Der beste Weg, Stress zu vermeiden, ist eine Entspannungstechnik zu erlernen. Das kann Yoga sein, autogenes Training oder aber auch die progressive Muskelrelaxation (PMR) nach der Methode von Edmund Jacobsen.
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Was passiert bei Stress im Körper?

Unter Stress, also in einer Situation, die als überfordernd, bedrohlich oder beängstigend empfunden wird, schüttet der Körper Stresshormone aus, darunter Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Diese Hormone aktivieren den Körper und machen ihn reaktionsbereit und fokussiert. Vereinfacht lässt sich sagen, dass der Körper auf Kampf oder Flucht eingestellt ist.

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"Die Stresshormone lassen zum Beispiel das Herz schneller schlagen, den Blutdruck steigen und die Muskeln anspannen. Zugleich wird Zucker freigesetzt, damit der Körper rasch Energie zur Verfügung hat", erklärt Dr. Torsten Grüttert, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Chefarzt der Privatklinik Duisburg. "Kurzfristig ist das wichtig. Steht der Körper aber dauerhaft in Alarmbereitschaft, schadet das der Gesundheit."

Warum schadet Stress dem Körper?

Fehlen dem Körper Möglichkeiten zum Stressabbau und zur Regeneration, bleibt auch die Ausschüttung der Stresshormone auf einem erhöhten Niveau. Die Folgen sind eine andauernde Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems, ein Ungleichgewicht im Stoffwechsel- und im Hormonhaushalt, eine Schwächung des Immunsystems sowie anhaltende muskuläre Anspannungen.

"Über die Zeit können sich Erkrankungen entwickeln, etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall, aber auch Stoffwechselerkrankungen, etwa ein Diabetes mellitus", sagt Grüttert. "Auch das Immunsystem wird zunehmend geschwächt. Infekte werden häufiger. Muskuläre Verspannungen können zu chronischen Rückenschmerzen führen. Hinzu kommt, dass Entzündungsreaktionen im Körper gefördert werden, welche den Gefäßen zusätzlich zusetzen und beispielsweise Arterienverkalkung begünstigen. Auch Magen-Darm-Erkrankungen wie Reizmagen oder Reizdarm können sich entwickeln."

Stress und Psyche: Vorsicht Depressionen

Nicht zu unterschätzen ist zudem die psychische Belastung von anhaltendem Stress. Denn chronischer Stress bedeutet nicht nur, dass der Körper ständig in Alarmbereitschaft ist. Auch die Psyche ist intensiver Belastung ausgesetzt. Kurzfristige Folgen sind Schlafprobleme, Gereiztheit und Konzentrationsschwierigkeiten. Langfristig können sich psychische Erkrankungen entwickeln, etwa Angststörungen oder Depressionen.

"Stressige Lebensphasen, egal ob im Beruf oder im Privaten, sind in der Regel mit Gefühlen wie Überforderung, Angst und Hilflosigkeit verbunden", erklärt der Psychiater und Psychotherapeut. "Das Gefühl, die Situation unter Kontrolle zu haben und ihr gewachsen zu sein, geht verloren. Betroffene fühlen sich nicht mehr selbstwirksam. Sie haben zunehmend das Gefühl, die Anforderungen nicht länger stemmen zu können. Mit zunehmender geistiger Erschöpfung nimmt das Risiko für psychische Erkrankungen zu."

(Quelle: Privat)


Dr. Torsten Grüttert ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Chefarzt der Privatklinik Duisburg.

Rauchen und Alkohol sind zusätzliche Gesundheitsrisiken

Hinzu kommen die Gesundheitsrisiken, die von Substanzen ausgehen, die bei Stress oft vermehrt zur Bewältigung eingesetzt werden, etwa Zigaretten zur Entspannung, Alkohol zur Betäubung negativer Gefühle, Kaffee und andere aufputschende Getränke, um wacher und leistungsfähiger zu sein. Um dem Druck standhalten zu können, greifen manche Menschen zu Drogen.

"Die verschiedenen Substanzen können den Körper nachhaltig schädigen und viele bergen ein Suchtpotenzial. Für den Körper ist das eine zusätzliche Belastung – auch, wenn es für die Betroffenen zu Beginn oftmals als scheinbare Hilfe empfunden wird, um mit der Situation umgehen zu können", sagt Grüttert.

Diese Warnzeichen sollten Sie ernst nehmen

Wer andauernde Gefühle von Überforderung, Stress und Druck bemerkt, nicht mehr richtig entspannen kann und Warnzeichen wie Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Kopfweh, Gereiztheit und zunehmende Antriebslosigkeit bei sich beobachtet, sollte hellhörig werden und die Beschwerden ernst nehmen. Dann gilt es zu schauen: Was sind die Stressfaktoren? Welche Möglichkeiten gibt es, die täglichen Belastungen zu reduzieren? Kann möglicherweise ein Berufswechsel helfen? Wie kann ich mit familiären Belastungen umgehen lernen?

Wer das Gefühl hat, allein nicht weiterzukommen, sollte sich Unterstützung holen. Ein erster Ansprechpartner kann der Hausarzt sein. Dieser kann bei Bedarf zu einem Psychotherapeuten, Psychiater oder Psychologen überweisen. Auch das Erlernen von Entspannungsmethoden kann helfen, in der Akutsituation etwas zur Ruhe zu finden.

Stress abbauen: Bewegung ist ein wichtiger Faktor

Der Experte rät zudem, auf Bewegung zu setzen: "Bewegung ist die wichtigste Maßnahme, um Stresshormone abzubauen. Durch Bewegung wird die Energie, die der Körper für die Notsituation zur Verfügung gestellt hat, abgebaut. Zudem reguliert der Körper nach der Bewegung die Stresshormone nach unten. Zugleich werden ausgleichende und entspannende Hormone freigesetzt, etwa Serotonin und Dopamin", erklärt Grüttert.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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