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Wie lange dauert es, bis Nierensteine abgehen?


Wie lange dauert es, bis Nierensteine abgehen?

Von Lydia Klöckner

Aktualisiert am 02.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Ein Mann sitzt auf Toilette und schaut auf sein Smartphone.
Nach einer Stoßwellentherapie können die Bruchstücke der Nierensteine mit dem Urin abgehen. (Quelle: StefaNikolic)
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Nierensteine lassen sich durch eine Stoßwellentherapie zertrümmern. So kann der Körper sie besser ausscheiden. Wir erklären, wann damit zu rechnen ist.

Eine Möglichkeit, um Nierensteine zu entfernen, ist die sogenannte Stoßwellentherapie. Diese dauert meist eine halbe bis ganze Stunde. Anders als bei anderen Verfahren werden die Nierensteine dadurch nicht sofort beseitigt, sondern nur zerkleinert.

Die Trümmer sind unmittelbar nach der Behandlung also noch im Körper, werden dann aber in den darauffolgenden Wochen mit dem Urin ausgespült – wenn alles gut geht. Manchmal sind dazu mehrere Sitzungen nötig.

Den endgültigen Erfolg der Behandlung überprüft die Ärztin oder der Arzt nach sechs Wochen bis drei Monaten durch eine Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung.

Das heißt: Nach einer Stoßwellentherapie kann es mehrere Wochen dauern, bis die Bruchstücke der Nierensteine abgehen.

Allerdings glückt das nicht immer. Mitunter zeigt sich bei der Nachuntersuchung, dass einige der Trümmer im Körper verblieben sind. Wie hoch die Chance ist, Nierensteine durch eine Stoßwellentherapie vollständig zu entfernen, hängt maßgeblich von der Größe und Lage der Steine ab.

Eine genauere Einschätzung erlauben die Werte in der folgenden Tabelle. Sie stammen aus wissenschaftlichen Untersuchungen zur Wirksamkeit der Stoßwellentherapie.

Lage Größe Anteil der Behandelten, deren Nierensteine komplett beseitigt wurden
Nierenbecken und mittlere und obere Nierenkelche 4 bis 9 Millimeter 90 Prozent
Nierenbecken und mittlere und obere Nierenkelche 10 bis 19 Millimeter 85 Prozent
Untere Nierenkelche 4 bis 9 Millimeter 60 Prozent
Untere Nierenkelche 10 bis 19 Millimeter 50 Prozent

Nierensteine, die größer sind als zwei Zentimeter, werden normalerweise nicht durch eine Stoßwellentherapie beseitigt. Sie lassen sich aber durch andere Verfahren entfernen. Meist ist dazu ein kleiner chirurgischer Eingriff notwendig.

Nierensteine zertrümmern – wie genau funktioniert das?

Bei einer Stoßwellentherapie legt sich die oder der Betroffene auf eine Liege, die mit verschiedenen Geräten ausgestattet ist. Dazu gehören Ultraschall- und/oder Röntgengerät, mit dem die Ärztin oder der Arzt die Nierensteine genau orten kann, sowie ein Schallkopf.

Der Schallkopf wird im Bereich der Niere auf die Haut gedrückt. Er erzeugt Schallwellen, die ins Gewebe bis zu den Steinen vordringen und diese zertrümmern. Da dies etwas unangenehm sein kann, bekommt die behandelte Person meist ein Schmerz- oder Beruhigungsmittel verabreicht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Online-Informationen von AMBOSS: www.amboss.com (Abrufdatum: 22.7.2022)
  • Online-Informationen von Deximed: deximed.de (Abrufdatum: 22.7.2022)
  • Online-Informationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.gesundheitsinformation.de (Abrufdatum: 22.7.2022)
  • Herold, G.: "Herold Innere Medizin." Selbstverlag, Köln 2021
  • Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie: "Urolithiasis: Diagnostik, Therapie und Metaphylaxe." AWMF-Leitlinien-Register Nr. 043-025 (Stand: Mai 2019)
  • Srisubat, A., et al.: "Extracorporeal shock wave lithotripsy (ESWL) versus percutaneous nephrolithotomy (PCNL) or retrograde intrarenal surgery (RIRS) for kidney stones." The Cochrane database of systematic reviews, Iss. 11, Art. No.: CD007044 (November 2014)
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