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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Insektenstich entzündet – das ist jetzt zu tun

Von Lydia Klöckner

Aktualisiert am 05.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau kratzt sich am Arm.
Wer sich einen Insektenstich aufgekratzt hat, sollte die Wunde reinigen und vor Keimen und Schmutz schützen, damit sie sich nicht entzündet. (Quelle: Pheelings Media/getty-images-bilder)
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Ein Insektenstich heilt oft rasch von selbst ab – es sei denn, er hat sich entzündet. Wir erklären, wie Sie das erkennen und welche Maßnahmen dann helfen.

Im Prinzip ruft jeder Insektenstich eine Entzündung hervor, denn Entzündung ist zunächst einmal nur eine allgemeine Bezeichnung für eine Abwehrreaktion des Körpers auf einen Reiz. Im Falle eines Insektenstiches wehrt sich der Körper gegen das Insektengift.

Wie sich das bemerkbar macht, hängt vor allem davon ab, ob die oder der Gestochene eine Allergie gegen das Gift hat. Wenn nicht, sind je nach Art des Stiches eher harmlose Symptome zu erwarten. Zum Beispiel kann die Haut gerötet und geschwollen sein und schmerzen, brennen und/oder jucken.

Eine allergische Reaktion, wie sie häufig nach Bienen- oder Wespenstichen vorkommt, verläuft heftiger. Typischerweise nehmen die Schwellung und die Rötung deutlich größere Ausmaße an. Außerdem kann der gesamte Organismus in Aufruhr geraten, schlimmstenfalls bis hin zum anaphylaktischen Schock.

Insektenstich-Entzündung durch Infektion

Wer über einen entzündeten Insektenstich klagt, meint damit aber womöglich weder die allergische noch die normale Reaktion der Haut auf das Insektengift. Meist geht es eher um die Sorge, der Stich könne infiziert, also von Krankheitserregern befallen sein.

Tatsächlich kann ein Insektenstich Bakterien als Eintrittspforte dienen, gerade wenn die betroffene Hautstelle schon aufgekratzt ist und eine größere Wunde entstanden ist. Der Körper setzt sich dann nicht mehr nur gegen das Insektengift zur Wehr, sondern auch gegen die bakteriellen Eindringlinge. Typische Anzeichen dafür sind

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  • Schmerzen,
  • eine Rötung und
  • eine Schwellung.

Die Symptome der bakteriellen Entzündung unterscheiden sich also nicht unbedingt von der Reaktion auf den Stich. Allerdings geht die Infektion oftmals mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl sowie mit Fieber einher. Vor allem Fieber gehört nicht zu den normalen Folgen eines Insektenstiches und auch nicht zu den üblichen Symptomen einer Insektengiftallergie.

Zudem entwickelt sich die Infektion erst einige Zeit nach dem Stich. Daher setzen auch die durch sie ausgelösten Symptome erst nach den durch das Insektengift verursachten Beschwerden ein. Unter Umständen erst Tage später.

Was hilft, wenn ein Insektenstich sich entzündet?

Wenn ein Insektenstich sich entzündet, sollten Betroffene ihn mit Seife und Wasser säubern und kühlen. Die wichtigste Maßnahme ist jedoch ein Besuch in einer ärztlichen Praxis. Nur eine Ärztin oder ein Arzt kann sicher beurteilen, ob tatsächlich eine Infektion hinter der Entzündung steckt, oder es noch einen anderen Grund für die Beschwerden geben könnte.

Im Falle einer Infektion lässt sich die Entzündung oft gut und schnell mithilfe von Antibiotika in den Griff bekommen. Diese hindern die Bakterien an der Ausbreitung und dämmen somit die Entzündung ein.

Ohne Behandlung sind riskantere Folgen möglich

Ohne Behandlung besteht die Gefahr, dass die Infektion auf umliegendes Gewebe und im weiteren Verlauf auf andere Organe übergreift. Dann kann es zur Sepsis kommen, umgangssprachlich Blutvergiftung genannt, und die ist lebensbedrohlich.

Grund zur Panik ist ein Insektenstich trotzdem nicht. Insgesamt ziehen Insektenstiche selten bakterielle Infektionen nach sich. Wenn doch, nehmen diese nicht zwangsläufig gefährliche Ausmaße an. Da dieses Risiko aber grundsätzlich besteht, sollten Betroffene lieber auf Nummer sicher gehen, und zeitnah die ärztliche Praxis aufsuchen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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