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Hausstauballergie: Von Husten bis Ausschlag – diese Symptome sind typisch


Von Husten bis Ausschlag
Hausstauballergie – diese Symptome sind typisch

Von Lydia Klöckner

Aktualisiert am 06.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Eine Frau sitzt im Bett und putzt sich die Nase.Vergrößern des Bildes
Eine Hausstauballergie ruft unter anderem Schnupfen hervor. (Quelle: PeopleImages/google-earth-bilder)

Niesen, laufende Nase, Husten: Eine Hausstauballergie wirkt sich stark auf die Atemwege aus. Mitunter aber auch auf die Haut. Alle Symptome im Überblick.

Im Hausstaub leben winzige Spinnentiere, sogenannte Milben. Ihr Kot enthält Allergene, also Stoffe, die bei einigen Menschen eine Abwehrreaktion auslösen. Atmen die Betroffenen Staub ein oder kommen ihre Augen damit in Kontakt, haben sie in der Regel nach kurzer Zeit mit einer Reihe von lästigen Symptomen zu kämpfen.

Häufige Anzeichen für eine Hausstauballergie sind:

  • Niesen
  • eine laufende Nase
  • Juckreiz in den Augen
  • gerötete Augen
  • tränende Augen
  • trockene Augen
  • geschwollene Lider
  • Abgeschlagenheit und Müdigkeit

Anders als bei einer Pollenallergie treten diese Symptome nicht nur im Frühjahr und Sommer auf, sondern das ganze Jahr hindurch – zumindest, wenn die Erkrankten keine Gegenmaßnahmen ergreifen. Etwa, indem sie ihre Wohnung sorgfältig reinigen und sich mit ihrer Allergie in ärztliche Behandlung begeben. Das ist wichtig, weil sich die Beschwerden sonst verschlimmern und die Gesundheit dauerhaft belasten können. Dann droht unter Umständen das sogenannte allergische Asthma.

Husten und Asthma durch Hausstauballergie

Wie jede andere Allergie, die die Atemwege betrifft, kann eine Hausstauballergie zu allergischem Asthma führen. Dabei beschränken sich die Symptome nicht mehr allein auf Nase, Nasennebenhöhlen und Augen, sondern gehen auf die unteren Atemwege über. Diese entzünden sich dauerhaft.

Typische Anzeichen dafür sind:

  • Husten
  • Kurzatmigkeit
  • Engegefühl in der Brust

Darüber hinaus kann es zu Asthmaanfällen kommen. Das Risiko besteht vor allem, wenn die Atemwege plötzlich sehr viel Staub ausgesetzt sind oder durch andere Einflüsse zusätzlich gereizt oder belastet werden – zum Beispiel Rauch, körperliche Anstrengung oder kalte Luft.

Ein Asthmaanfall äußert sich vor allem durch plötzliche Atemnot, welche so heftig sein kann, dass die Betroffenen Angst haben, zu ersticken. Weitere Symptome sind

  • pfeifende Atemgeräusche,
  • trockener Husten und
  • ein ausgeprägtes Engegefühl in der Brust.

Die Beschwerden können nach wenigen Minuten wieder abklingen, aber auch über mehrere Stunden anhalten.

Wichtig: Ein schwerer Asthmaanfall kann lebensbedrohliche Ausmaße annehmen und ist ein Fall für den notärztlichen Rettungsdienst, erreichbar unter der 112.

Verursacht eine Hausstauballergie auch Symptome auf der Haut?

Hautausschlag zählt nicht zu den klassischen Anzeichen für eine Hausstauballergie. Für gewöhnlich ruft diese hauptsächlich die genannten Atemwegsbeschwerden hervor. Hautreaktionen sind dennoch möglich: Bei Menschen, die an der chronischen Hautkrankheit Neurodermitis leiden, kann Hausstaub akute Schübe auslösen. Dann entwickeln sie Hautentzündungen, welche mit juckendem Ausschlag verbunden sind.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
Verwendete Quellen
  • Online-Informationen von AMBOSS: www.amboss.com (Abrufdatum: 5.8.2022)
  • Online-Informationen von Deximed: deximed.de (Abrufdatum: 5.8.2022)
  • Online-Informationen des Helmholtz Zentrums München: www.allergieinformationsdienst.de (Abrufdatum: 5.8.2022)
  • Online-Informationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.gesundheitsinformation.de (Abrufdatum: 5.8.2022)
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