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Vorsicht bei Lippenherpes während der Schwangerschaft

Vorsicht bei Lippenherpes während der Schwangerschaft

17.05.2011, 10:23 Uhr | dapd

Vorsicht bei Lippenherpes während der Schwangerschaft. Der Lippenherpes-Erreger kann auch für Genitalherpes verantwortlich sein.  (Quelle: imago images)

Der Lippenherpes-Erreger kann auch für Genitalherpes verantwortlich sein. (Quelle: imago images)

Vorsicht bei einer Lippenherpes-Erkrankung während der Schwangerschaft: Eine gute Sexualhygiene sei wichtig, um die Viren nicht auf den Intimbereich zu übertragen, betont der Berufsverband der Frauenärzte (BVF).

Entbindung per Kaiserschnitt bei Genitalherpes

Zwar sei eine Ansteckung des ungeborenen Kindes ausgeschlossen, erklärt Michael Wojcinski vom BVF. Leide eine Frau jedoch beim Geburtstermin unter Genitalherpes, müsse das Kind mit Kaiserschnitt entbunden werden, um eine Ansteckung zu vermeiden. Denn in diesem Fall könnte das Neugeborene schwere Schädigungen erleiden.

Vorsicht bei Virenübertragung

Beide Partner sollten bei Lippenherpes in der Schwangerschaft auf oralen Sex verzichten, um keine Viren aus den Bläschen auf die Genitalien zu übertragen, empfiehlt Wojcinski. "Erste Krankheitsanzeichen bei einer genitalen Herpesinfektion sind grippeähnliche Symptome sowie ein Gefühl von Brennen, Jucken und Schmerzen im Genital- oder Analbereich. Später können sich Bläschen bilden", erläutert der Experte.

Zwei Arten von Herpesviren

Herpesinfektionen werden von zwei unterschiedlichen Herpesviren, dem Herpes-simplex-Virus 1 (HSV1) und dem Herpes-simplex-Virus 2 (HSV2) hervorgerufen. Das HSV1 verursacht vor allem den Lippenherpes (Herpes labialis), kann jedoch auch auf den Genitalbereich übertragen werden. HSV2 ist der Haupterreger für Genitalherpes (Herpes genitalis).

ratgeber.t-online.de - Lippenherpes: So sieht die richtige Behandlung aus

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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