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Sexualität: Spaß im Bett trotz Blasenschwäche

Blasenschwäche  

Spaß im Bett trotz Blasenschwäche

06.03.2013, 10:55 Uhr | akl

Sexualität: Spaß im Bett trotz Blasenschwäche. Sex ist nicht immer ungefährlich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sex ist nicht immer ungefährlich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Betroffene mit Blasenschwäche haben oft Hemmungen im Bett. Zu groß ist die Angst, dass etwas daneben geht und zu groß die Scham dem Partner gegenüber. Doch auch mit Inkontinenz können sich Paare der körperlichen Liebe hingeben. Dabei müssen nur ein paar kleine Tipps beherzigt werden, und die Zeit zu zweit wird viel entspannter.

Angst plagt besonders Männer

Nach Angaben des Infozentrums für Inkontinenz leiden besonders Männer mit einer schwachen Blase unter der Angst, im Bett Urin zu verlieren. Nässe, möglicher Geruch und nicht zuletzt die Angst des Kontrollverlusts über die eigene Ausscheidung beeinträchtigen bei vielen Betroffenen den Spaß im Bett ganz erheblich.

Bei Blasenschwäche offen mit dem Partner sprechen

Wer unter Blasenschwäche leidet, sollte seine Gedanken und Ängste offen mit dem Partner besprechen. Denn wer Verständnis und Einfühlungsvermögen erfährt, kann sich viel leichter entspannen und gerät nicht durch Versteckspiele unter Druck. Vielleicht gehen auch beide zusammen zum Arzt und besprechen Therapiemöglichkeiten und offene Fragen gemeinsam. Wissen beide Bescheid, können dann auch ganz offen Vorkehrungen getroffen werden, damit das Liebesspiel für beide schön wird.

Kondom kann kleine Mengen Urin auffangen

Auch auf die Gefahr hin, dass das Gespräch mit dem Arzt als unangenehm und peinlich empfunden wird: Es kann helfen, einen Weg zu finden, die Beschwerden deutlich zu verbessern und wertvolle Tipps bei Blasenschwäche zu bekommen. Vielen hilft zudem gezieltes Beckenbodentraining. Vor dem Sex gilt außerdem: Besser nichts mehr trinken und vorher noch einmal auf die Toilette gehen. Ist die Blasenschwäche nur leicht ausgeprägt, kann auch ein Kondom die Tropfen auffangen, sagt das Infozentrum.

Auf Kaffee und Spargel besser verzichten

Auch was man isst und trinkt spielt eine bedeutende Rolle. Da sich Urin an der Luft schon nach kurzer Zeit zersetzt, bildet sich schnell der urintypische Geruch. Auf Spargel und harntreibende Getränke wie Kaffee und grüner Tee sollten Betroffene daher verzichten. Und: Wer aufgrund eines Herzleidens entwässernde Medikamente nehmen muss, sollte dies nichts abends tun.

Harn ist keine Infektionsquelle

Zudem sollten beim Geschlechtsverkehr Stellungen vermieden werden, welche die Blase stark reizen. Für Männer kann die Reiterstellung unangenehm werden, für Frauen beispielsweise, wenn sie auf dem Rücken liegt und die Beine zu sich heranzieht. Beide Partner müssen ausprobieren, was sie als angenehm empfinden und was nicht. Sollte doch etwas Harn abgehen, ist das aber nicht schlimm. Urin ist keine Infektionsquelle, sagen die Experten. Sorgen müsse man sich deswegen keine machen.

Damit die Matratze geschützt ist, kann man spezielle Einlagen unterlegen. Diese sind in Apotheken und Sanitätshäusern erhältlich und können ganz dezent unter das Laken gelegt werden. Auch zur Kochwäsche können sie gegeben werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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