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Orchideen pflegen: Das sollten Sie beim Gießen, Düngen und Kaufen beachten

Richtig gießen, düngen und umtopfen  

Mit dieser Pflege leben Orchideen länger

06.09.2018, 13:41 Uhr | sj, t-online.de

Gießen, düngen, beschneiden oder umtopfen: Pflege von Orchideen (Screenshot: Getty Images)
Blumen: Wie Sie Orchideen richtig pflegen

Ob gießen, düngen, beschneiden oder umtopfen: t-online.de zeigt Ihnen wie es geht.

"Königin der Blumen": Wie Sie Orchideen richtig pflegen. (Quelle: t-online.de)


Die Blütenpracht von Orchideen zu erhalten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Beim Gießen, Düngen und Beschneiden kann man vieles falsch machen: Wir zeigen Ihnen, welche Fehler Sie bei der Pflege vermeiden sollten. Vor allem zu viel und zu kalt gießen darf man die Tropenschönheiten nicht.

Seit Orchideen in Asien und den Niederlanden günstig in Massen gezüchtet werden, gehören die eleganten Blumen zum Standardangebot beinahe jedes Supermarkts. Meist handelt es sich dabei um Pflanzen der Gattung Phalaenopsis. Diese Art ist vergleichsweise robust und damit für Anfänger einfacher zu pflegen, als andere Orchideenarten. Zudem blüht die Phalaenopsis recht üppig. Damit Sie die Blütenpracht möglichst lange genießen können, lohnt es sich, beim Kauf genauer hinzuschauen.

Gesunde Orchideen erkennen

Einen guten Hinweis auf eine gesunde Pflanze liefert das Wurzelwerk der Orchidee. Gesunde Wurzeln sind weißlich bis hellgrün oder dunkelgrün und fest, je nach dem, wie feucht sie gerade sind. Zeigen sich die Wurzeln hingegen braun oder schwarz und schleimig, sollten Sie besser die Finger von der Pflanze lassen. Auch sehr trockene Wurzeln verheißen nichts Gutes.

Bei den Blättern deuten braune Stellen oder kleine Löcher auf einen Schädlingsbefall hin. Gesunde Orchideen haben ein satt grünes, festes, gleichmäßiges Blattwerk.

Häufig sehen auch bei bereits geschädigten Orchideen die Blüten noch gut aus. Sie sind daher nicht direkt in Indiz dafür, ob es sich um eine gesunde Pflanze handelt, der es auch gut geht. Greifen Sie am besten zu Orchideen, deren Blüten gleichmäßig gefärbt sind und bei denen noch nicht alle Knospen geöffnet sind. 

Insgesamt sollte die Pflanze weder mit spinnenartigen Netzen, noch mit weißen Punkten überzogen sein. Dies kann nämlich ein Hinweis auf Schädlinge sein. Kontrollieren Sie auch, ob sich an der Orchidee Wollläuse oder Blattläuse befinden.

Dünger

Auch wenn der Nährstoffbedarf der Pflanze relativ gering ist, sollten Sie sie ab und zu düngen. Das kommt vor allem einer üppigen Blüte zugute. Orchideensubstrat liefert kaum die benötigten Nährstoffe, zu denen unter anderem Magnesium, Kalzium und Stickstoff gehören.

Bei den gängigen Orchideen, wie beispielsweise Cattley, Phalaenopsis oder Frauenschuh reicht die Wässerung mit Regenwasser. Verwenden Sie für Spezialsorten oder Zuchtexemplare einen Spezialdünger für Orchideen. Produkte für Zimmerpflanzen haben eine andere Zusammensetzung und enthalten nicht die Nährstoffe, die eine Orchidee benötigt.  

Unser Tipp
Düngen Sie Ihre Orchidee nur während der Wachstumsphase. Eine Nährstoffzufuhr im Winter ist nicht nötig. Gleiches gilt für die Zeit nach dem Umtopfen.

Pflege: Orchideen nicht zu viel gießen

Bei der Pflege von Orchideen gilt in vielerlei Hinsicht der Grundsatz: Weniger ist mehr. Sie brauchen wenig Wasser, vergleichsweise schwache Düngung und mögen kein pralles Sonnenlicht. Allerdings ist der Bedarf von Art zu Art unterschiedlich. Zugluft mögen sie jedoch alle nicht.

Die Phalaenopsis beispielsweise bevorzugt einen halbschattigen Standort. Direktes Sonnenlicht und Hitze bekommt ihr nicht so gut. In ihrer Heimat wächst diese Orchidee zumeist auf Bäumen und bezieht ihre Nährstoffe hauptsächlich aus der Luft und dem Regenwasser. Deshalb ist es sinnvoll, die Pflanzen auch hierzulande mit Regenwasser zu gießen. Es sollte allerdings sauber sein.

Generell mögen Orchideen kein kalkhaltiges Wasser. Wer in einer kalkreichen Gegend wohnt und kein Regenwasser zur Hand hat, sollte daher besser gefiltertes Wasser verwenden. Generell sollte das Wasser Umgebungstemperatur haben.

Da Orchideen zu viel Wasser nicht vertragen, sollten Sie die Pflanze nur sparsam gießen – andernfalls kann sie schnell eingehen. 

Es reicht gewöhnlich, Orchideen ein bis zweimal pro Woche zu wässern. Um Staunässe im Topf zu vermeiden, ist es gut, das überschüssige Wasser nach dem Gießen ablaufen zu lassen. Statt von oben zu gießen kann man den Topf auch ins Wasser tunken. Der Becher oder Topf muss anschließend aber unbedingt gut abtropfen.

weiter zu: Orchideen pflegen | Orchideen düngen

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