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Lebensmittelpreise: Weihnachtsessen 2023 wird laut Verbraucherzentrale teurer


So teuer wird das Weihnachtsessen dieses Jahr

Von t-online, trf

08.12.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0304044744Vergrößern des BildesWeihnachtsessen: Kohlrouladen mit Rotkohl werden in diesem Jahr um durchschnittlich 28 Prozent teurer. (Quelle: IMAGO/Peter Widmann/imago)
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Weihnachtsgeschenke, Adventskalender und Co. können ganz schön ins Geld gehen. In diesem Jahr müssen Konsumenten auch fürs Weihnachtsessen tief in die Tasche greifen.

Die Preise für Lebensmittel bleiben überdurchschnittlich teuer – und das trotz der derzeit gesunkenen Inflationsrate. Das wird sich auch auf das diesjährige Weihnachtsessen auswirken. Denn Kartoffeln, Würstchen und Co. sind im Vergleich zum Jahr 2021 um durchschnittlich 27 Prozent teurer. Das besagt eine Marktanalyse der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Die Analyse vergleicht die Preise der Zutaten von beliebten Weihnachtsgerichten im Oktober 2023 mit jenen im selben Monat der vergangenen zwei Jahre. Denn in dieser Zeit seien die Lebensmittelpreise besonders stark gestiegen.

Video | So weit kommt man mit 30 Euro auf dem Weihnachtsmarkt
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Quelle: t-online

Enorme Preissteigerungen

Das Ergebnis: Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind die Preise um 6,1 Prozent gestiegen. Noch größer fällt der Unterschied mit Blick auf den Oktober 2021 aus – Lebensmittel sind dieses Jahr um ganze 27,3 Prozent teurer geworden.

Von der größten Preissteigerung ist Weizenmehl betroffen. Im Gegensatz zum Oktober 2021 kostet es satte 69,6 Prozent mehr. Auch der Preis für Margarine ist um 50,8 Prozent gestiegen.

Die klassischen Würstchen mit Kartoffelsalat, die für viele Deutschen nicht von der Weihnachtstafel wegzudenken sind, werden verglichen mit Oktober 2021 in diesem Jahr laut Verbraucherzentrale NRW um rund 32 Prozent teurer. Bei Raclette sind es 29 Prozent, während der Preis für selbstgebackenes Weihnachtsgebäck um ganze 46 Prozent steigt.

Die Armut in Deutschland steigt

Dass die Lebensmittelpreise trotz der gesunkenen Inflationsrate weiterhin hoch bleiben, begründet die Verbraucherzentrale NRW mit gestiegenen Kosten für Energie und Importgüter, höheren Personalkosten und einem Arbeitskräftemangel sowie Folgen des Klimawandels wie etwa Ernteausfällen. Allerdings seien auch versteckte Preiserhöhungen in der Lebensmittelbranche Schuld an dem teuren Weihnachtsessen.

Darunter werden dieses Jahr viele Menschen leiden. Denn laut Verbraucherzentrale NRW sind über 14 Millionen Deutsche von Armut betroffen oder bedroht. Auch die Zahl der Menschen, deren Einkommen zwar über der Armutsgrenze liegt, die aber aufgrund steigender Ausgaben ihre Lebenshaltungskosten nicht mehr decken können, nimmt zu.

Die Verbraucherzentrale NRW fordert eine Monitoringstelle für Lebensmittelpreise, die Preisänderungen von Produkten und Marken überwacht und für Verbraucher transparent macht.

Verwendete Quellen
  • Pressemitteilungen der Verbraucherzentrale NRW
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