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Rösti: Die Kartoffel-Spezialität einfach selber machen | Rezept


Kartoffelrösti selber machen: So geht's

  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens

Aktualisiert am 30.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Rösti: Mit Kräuterquark serviert, ist das Gericht ein Klassiker der Schweizer Küche.
Rösti: Mit Kräuterquark serviert, ist das Gericht ein Klassiker der Schweizer Küche. (Quelle: KMG/die-kartoffel.de/dpa-tmn)
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Für die Zubereitung von Schweizer Rösti verwendet man am besten nur ganz bestimmte Kartoffeln. Nur so behält die knusprige Kartoffel-Spezialität ihre Form.

Das Wichtigste im Überblick


  • Welche Kartoffeln eignen sich für Rösti?
  • Rezept: Rösti selber machen
  • Vegane Kartoffelrösti selber machen
  • Selbst gemachte Rösti mit Zwiebeln
  • Kartoffelrösti variieren

Aus der Schweiz und in Bayern sind die in Öl ausgebackenen Rösti nicht mehr wegzudenken. Traditionell werden Rösti aus einem Kartoffelteig hergestellt und je nach Geschmack mit Kräutern, Zwiebeln oder Käse verfeinert.


Küchenfachbegriffe: Von Blanchieren bis Tranchieren

Das Wort Tranchieren leitet sich aus dem französischen Wort "trancher", zu Deutsch "zerlegen", ab. Beim Tranchieren wird nicht nur Fleisch wie Braten oder Geflügel, sondern auch Obst und Gemüse geschickt zerlegt. Wichtigstes Hilfsmittel hierbei ist ein scharfes Messer oder eine Geflügelschere.
Blanchieren wird vom französischen "blanchir" abgeleitet, was "weiß machen" bedeutet. Denn Fleisch nimmt bei dem Vorgang eine weiße Farbe an. Beim Blanchieren werden Lebensmittel vorgegart und dafür kurz in heißes, kochendes Wasser gegeben. Meist blanchiert man Gemüse bevor man es einfriert.
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Welche Kartoffeln eignen sich für Rösti?

Für Rösti eignen sich am besten festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln – denn nur die Stärke hält kross gebratene Schweizer Rösti zusammen.

Oft wird heiß diskutiert, ob rohe oder vorgekochte Kartoffeln zu verwenden sind. Das ist allerdings Geschmackssache. In beiden Fällen behält der Fladen beim Braten seine Form.

Es gibt auch viele regionale Varianten: In Bern werden Rösti beispielsweise kurz vor dem Ende des Backens mit Milch übergossen und von beiden Seiten erneut gebacken. Im Tessin verspeist man Rösti mit Speckwürfeln und Rosmarin, Walliser Rösti lässt man sich mit Raclettekäse überbacken schmecken.

Info: Zwischen Rösti und Kartoffelpuffer gibt es einen Unterschied. Während Kartoffelpuffer zusätzlich mit Mehl und Ei gebunden werden, bestehen Rösti meist nur aus Kartoffeln – selten wird noch etwas Ei dazugegeben.

Rezept: Rösti selber machen

Wenn Sie Schweizer Rösti selber machen möchten, können Sie wahlweise auf rohe oder gekochte Kartoffeln zsurückgreifen.

Zutaten:

  • Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer
  • Butterschmalz

Zubereitung:

  1. Reiben Sie die rohen oder gekochten Kartoffeln fein. Am besten verwenden Sie hierfür eine Reibe mit tropfenförmigen Löchern.
  2. Mischen Sie die geriebenen Kartoffeln mit etwas Salz. Für ein Kilogramm Kartoffeln reichen ein halber bis ein Teelöffel.
  3. Erhitzen Sie das Butterschmalz und lassen Sie dann pro Kartoffelrösti circa zwei Esslöffel der Kartoffelmasse in die Pfanne gleiten.
  4. Drücken Sie die Rösti mit einem Spatel flach und backen Sie sie so lange, bis die Unterseite eine braune Färbung angenommen hat.
  5. Wenden Sie die Rösti und backen Sie auch die andere Seite goldbraun aus. Servieren Sie die Schweizer Rösti auf einer vorgewärmten Platte.

Rösti schmecken sehr lecker mit Kräuterquark oder als Beilage zu Fleisch.

Vegane Kartoffelrösti selber machen

Das Grundrezept für Rösti ist schon vegan. Nur beim Ausbacken verwenden Sie hier anstatt der Butter am besten spezielles Bratöl auf Pflanzenbasis. Für eine süße Variante können Sie auch Kokosöl verwenden.

Selbst gemachte Rösti mit Zwiebeln

Wenn Sie diese Rösti-Variante mit Zwiebeln selbst machen möchten, benötigen Sie folgende Zutaten:

  • festkochende Kartoffeln
  • eine Zwiebel
  • ein Ei
  • Salz, Pfeffer
  • Butterschmalz

Zubereitung:

  1. Die rohen Kartoffeln werden geschält, gerieben und durch ein sauberes Küchenhandtuch ausgepresst.
  2. Anschließend werden die trockenen Kartoffelraspel in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, einem Ei sowie der klein geschnittenen Zwiebel vermischt.
  3. Die Masse wird dann portionsweise in einer mit Butterschmalz ausgelassenen Pfanne gebraten.
  4. Die Backzeit beträgt je nach Größe der Rösti fünf bis zehn Minuten von jeder Seite. Dabei sollte die Hitze auf mittlerer Stufe stehen, da die Rösti sonst verbrennen können.

Kartoffelrösti variieren

Schweizer Rösti können Sie nach Belieben variieren. Besonders würzig werden die Rösti, wenn Sie eine fein gewürfelte Zwiebel, einen Teelöffel gehackte Kräuter und einige in Ringe geschnittene Schalotten in den Teig geben. Mit zwei Esslöffeln geriebenem Käse und 70 Gramm gewürfeltem Speck wird aus der Beilage ein Hauptgericht.

Wenn Sie die süße Variante bevorzugen, geben Sie einen halben gewürfelten Apfel mit in den Teig und servieren Sie die Rösti mit Apfelmus.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche
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