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Staudensellerie zubereiten: Tipps und leckere Rezepte


Staudensellerie zubereiten: So wird’s gemacht


Aktualisiert am 08.10.2022Lesedauer: 3 Min.
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Staudensellerie: Die Stangen haben einen niedrigen Kalorien- und hohen Kaliumgehalt.Vergrößern des Bildes
Staudensellerie: Die Stangen haben einen niedrigen Kalorien- und hohen Kaliumgehalt. (Quelle: ArtCookStudio/getty-images-bilder)

Staudensellerie sorgt in vielen Rezepten für den würzigen Geschmack. Auch roh lässt sich das Gemüse genießen. Tipps, wie Sie ihn am besten zubereiten.

Staudensellerie wird auch als Stangensellerie bezeichnet. Es gibt zudem den weißlichen "Bleichsellerie", der durch das Abdecken der Pflanzen entsteht.

Im Gegensatz zum Knollensellerie zählt Stauden- oder Stangensellerie zu den Stängelgemüsen – er liefert fleischige und gerippte Blattstiele, die grün oder gelb gefärbt sein können. Bleich- oder Staudensellerie ist milder als die kugelige Rübe des Knollen- oder Wurzelselleries.

Wie gesund ist Staudensellerie?

Staudensellerie enthält viele Mineralstoffe wie Kalium, Natrium, Magnesium und Kalzium sowie Vitamine und ätherische Öle. Da das Gemüse zu über 90 Prozent aus Wasser besteht, ist es sehr kalorienarm. 100 Gramm enthalten nur 15 bis 25 Kilokalorien.

Da der Gehalt an Kalium in den grünen Stangen recht hoch ist – 260 Milligramm pro 100 Gramm – wirkt Sellerie harntreibend. Darüber hinaus enthält er durch Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Phenolsäuren eine antioxidative Wirkung.

Tipp: Wer es etwas milder im Geschmack mag, sollte die helleren Varianten bevorzugen, der Vitamingehalt ist aber bei grünen Stangen höher.

Staudensellerie zubereiten

Staudensellerie sollten Sie vor dem Verzehr oder der Weiterverarbeitung putzen. Nach Belieben können Sie das gesunde Wintergemüse auch schälen.

Staudensellerie putzen – in drei Schritten

  1. Im ersten Schritt schneiden Sie den unteren Teil – den Wurzelansatz – ab, sodass Sie die einzelnen Stangen voneinander trennen können.
  2. Waschen Sie das Gemüse anschließend gründlich ab und befreien Sie es von Erdrückständen.
  3. Wenn Sie Staudensellerie putzen, um ihn anschließend als Rohkost zu verzehren, ist es ratsam, die Stangen nochmals mit heißem Wasser abzuspülen.

Die Stiele können Sie nun je nach Bedarf in Stücke, Scheiben oder Würfel schneiden.

Staudensellerie schälen

Staudensellerie müssen Sie nicht zwangsläufig schälen. Auch wenn Sie das Wintergemüse roh verzehren möchten, kann die äußere Schale an den Stangen bleiben. Stört Sie die teilweise etwas festere Konsistenz, schälen Sie die oberste Schicht einfach mit einem Messer ab. Schneiden Sie dafür an einem Ende jeder Stange vorsichtig die Haut ein und ziehen Sie die langen Fasern ab. Wiederholen Sie diese Prozedur rund um die Stange, bis alle Fasern entfernt sind.

Alternativ können Sie auch einen Sparschäler verwenden. Da sich die Fäden überwiegend an den höher liegenden Rippen der Stange befinden, können Sie sich so das Schälen vereinfachen.

Tipp: Roh schmecken die feinen, innenliegenden Stangen am besten. Die Blätter lassen sich zum Würzen von Suppen oder Eintöpfen verwenden.

Staudensellerie: Rezepte

Staudensellerie kann in zahlreichen Gerichten verwendet werden. Egal, ob Sie einen knackigen Salat daraus zaubern, ihn garen, als Dip oder als Zutat in verschiedenen Gerichten wie Suppen, Aufläufen oder Eintöpfen verwenden – Staudensellerie hat viele Einsatzmöglichkeiten in der Küche.

Gefüllter Staudensellerie

Dieses Rezept ist einfach und schnell zubereitet. Sie benötigen nur etwa 20 Minuten Zubereitungszeit.

Zutaten für vier Portionen:

  • 1 Dose Thunfisch in Öl (ca. 300g)
  • 2 EL eingelegte Kapern
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1-2 EL Mayonnaise
  • kalt gepresstes Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 3-4 Stangen Sellerie

Zubereitung:

  1. Lassen Sie den Thunfisch und die Kapern abtropfen und zerdrücken Sie beides fein mit einer Gabel. Schälen Sie den Knoblauch und pressen Sie ihn dazu.
  2. Verrühren Sie alles mit Mayonnaise und so viel Olivenöl, dass eine geschmeidige Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.
  3. Putzen Sie den Sellerie und lassen Sie ihn abtropfen. Legen Sie das feine Grün beiseite. Schneiden Sie die unteren, breiten Teile der Stangen in etwa fünf bis sechs Zentimeter lange Stücke.
  4. Richten Sie die Selleriestücke an und verteilen Sie die Thunfischmasse darauf. Bestreuen Sie den gefüllten Staudensellerie zuletzt mit dem feinen Selleriegrün.

Pastasalat mit Staudensellerie

Für diesen Salat benötigen Sie nur etwa 30 Minuten Zubereitungszeit.

Zutaten für vier Portionen:

  • 250 g Spaghetti
  • 100 g Kirschtomaten
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 4 Stangen Staudensellerie
  • 150 g Bergkäse
  • 100 g gemischte italienische Kräuter (TK)
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Kochen Sie die Spaghetti bissfest. Schneiden Sie die Kirschtomaten in Scheiben, würfeln Sie die Paprikaschote.
  2. Schneiden Sie den Staudensellerie in dünne Ringen und den Bergkäse in dünne Streifen. Vermischen Sie alles miteinander.
  3. Lassen Sie die Nudeln abtropfen und vermengen Sie sie mit dem Gemüse.
  4. Rühren Sie aus den gemischten italienischen Kräutern, dem weißem
  5. Balsamico, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver ein Dressing. Geben Sie es über den Salat und lassen Sie es etwa zehn Minuten durchziehen.

Wie lange hält sich Staudensellerie?

Frischer Staudensellerie ist leicht zu erkennen. Halten Sie beim Einkauf nach knackigen und festen Stangen Ausschau, die nicht zu biegsam und frei von Flecken und Verfärbungen sind.

Im Kühlschrank hält sich das Gemüse problemlos bis zu zwei Wochen. Es verliert allerdings nach und nach Wasser. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie die Stauden in ein feuchtes Geschirrtuch wickeln. Wer Sellerie in kleine Stücke schneidet und in Salzwasser in einem Weck-Glas aufbewahrt, macht ihn durch Fermentieren noch länger haltbar.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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