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Garam Masala: Indische Gewürzmischung selber machen

Gewürz  

Garam Masala: Indische Gewürzmischung selber machen

07.12.2016, 13:43 Uhr | hm (CF)

Garam Masala: Indische Gewürzmischung selber machen. In Indien hat jede Familie ihr eigenes, geheimes Garam Masala-Rezept. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In Indien hat jede Familie ihr eigenes, geheimes Garam Masala-Rezept. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Garam Masala ist eine hauptsächlich in der indischen und pakistanischen Küche verwendete Mischung aus gemahlenen Gewürzen. Es lässt sich frei als "heißes Gewürz" übersetzen.

Garam Masala: Typische Gewürze

Die Zusammensetzung einer Garam Masala-Mischung kann sich regional unterscheiden. So ziemlich jede indische Familie hütet ihr eigenes geheimes Rezept. Eine traditionelle Variante besteht aus den Gewürzen Zimt, Kümmel, Schwarzer Pfeffer, Gewürznelken, Muskat und geröstetem Kreuzkümmel.

Diese Mischung kann noch durch viele weitere Zutaten erweitert oder ersetzt werden, darunter Ingwer, Chili, Kurkuma, Senfkörner, Knoblauch oder Sternanis. Die traditionellen Mischungen enthalten allesamt Gewürze, die im Sinne der ayurvedischen Heilkunde den Körper erhitzen – "modernere" Mischungen enthalten allerdings häufig Gewürze wie Grünen Kardamom oder Fenchel, die eher eine kühlende Wirkung haben.

Garam Masala-Rezept: Traditionelle Mischung

Viele Fertigmischungen verlieren leider schnell ihr Aroma. Besser ist es, wenn Sie die Garam Masala-Gewürze vorrätig haben und die Gewürzmischung bei Bedarf selber herstellen. In einem luftdicht verschlossenem Glas hält sich die selbstgemachte Variante ungefähr drei Monate lang frisch bzw. aromatisch. Für das folgende Rezept verwenden Sie diese typischen Zutaten:

  • 4 Zimtstangen
  • 8 Kardamomkapseln
  • 4 EL Korianderkörner
  • 2 EL Kreuzkümmel
  • 1 TL Gewürznelken
  • ½ EL schwarze Pfefferkörner
  • ½ TL geriebene Muskatnuss

(Quelle: currywelten.com)

Garam Masala selber machen

Rösten Sie zunächst Zimtstangen, Kardamomkapseln, Korianderkörner, Kreuzkümmel, Pfeffer und Gewürznelken in einem Wok oder einer Pfanne, bis sie intensiv duften. Durch den Röstvorgang werden die ätherischen Öle und andere Geschmacksstoffe freigesetzt, was für das spätere Aroma der Gewürzmischung wichtig ist. Stellen Sie die gerösteten Gewürze anschließend zum Abkühlen beiseite.

Besteht keine Gefahr mehr, sich zu verbrennen, schälen Sie die Kardamomkörner aus den Kapseln und werfen die leeren Hüllen weg. Alle Gewürze kommen nun in einen Mixer oder werden mithilfe von Mörser und Stößel zu feinem Pulver gemahlen. Zu guter Letzt kommt bei Bedarf noch Muskatnuss hinzu.

Indische Gewürzkomposition verwenden

Die Gewürzmischung wird in den meisten Fällen erst gegen Ende des Kochvorgangs zum Gericht hinzugegeben. Alternativ können die gemahlenen Gewürze auch in heißes Fett gegeben werden, bevor zum Beispiel Fleisch angebraten wird. Die indische Gewürzkomposition wird ursprünglich eher sparsam eingesetzt und dient als Lieferant für einen würzigen Grundgeschmack. Meist enthalten indische Speisen noch weitere Gewürze.

Ideen für Rezepte mit Garam Masala

Garam Masala enthält die bedeutendsten Gewürze Asiens und des Orients. Es schmeckt vollmundig, würzig und warm. Dank des starken Aromas wird die tabakbraune Mischung vor allem in Fleischgerichten verwendet, macht sich jedoch auch hervorragend in Gemüsegerichten, Fisch- und Hähnchen-Currys, Reis- und Linsengerichten sowie zu Kichererbsen und in verschiedenen Dips.

Rezept: Tandoori-Hähnchenbrust

Ein typisches Rezept mit Garam Masala ist marinierte Tandoori-Hähnchenbrust vom Grill. Neben vier Hähnchenbrustfilets benötigen Sie für die Mariande:

  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL Koriander
  • 1 TL Kurkuma 
  • 1 TL Kardamom
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL frisch geriebenen Ingwer
  • zwei frisch gepresste Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer
  • 250 g Joghurt

Tandoori-Hähnchenbrust zubereiten

Tupfen Sie die Hähnchenbrustfilets mit Küchenpapier trocken. Dann stechen Sie sie rundherum mit einem kleinen Messer ein und legen sie in eine flache Form. Dort werden sie vollständig mit Marinade bedeckt und müssen für zwei Stunden im Kühlschrank ziehen. Danach nehmen Sie die Filets aus der Marinade heraus und rösten sie für insgesamt 15 Minuten entweder auf dem Grill oder in einer Grillpfanne auf dem Herd. Wenden Sie das Geflügelfleisch immer wieder und bestreichen Sie es zwischendurch mit der Marinade. Dazu passt ein frischer Blattsalat oder Basmatireis.

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