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Fleischkonsum: Mehr als die Hälfte der Deutschen ist "Flexitarier"

Das kommt bei uns auf den Teller  

Mehr als die Hälfte der Deutschen sind "Flexitarier"

24.05.2020, 13:59 Uhr | AFP

Fleischkonsum: Mehr als die Hälfte der Deutschen ist "Flexitarier". Fleisch: "Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört nicht jeden Tag Fleisch und Wurst", sagt Julia Klöckner. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)

Fleisch: "Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört nicht jeden Tag Fleisch und Wurst", sagt Julia Klöckner. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)

In einer Umfrage im Auftrag des Bundesernährungsministeriums haben die Deutschen Angaben zu ihrer Ernährung gemacht – mit einem überraschenden Ergebnis.

Die Deutschen essen weniger Fleisch, wollen darauf aber größtenteils nicht ganz verzichten. Rund ein Viertel (26 Prozent) der Befragten isst noch täglich Fleisch oder Wurst, wie die am Sonntag veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergab. Im Jahr 2015 lag dieser Anteil mit 34 Prozent deutlich höher.

Deutsche ernähren sich "immer abwechslungsreicher" 

Mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) bezeichnet sich der Umfrage im Auftrag des Bundesernährungsministeriums zufolge selbst als "Flexitarier" und verzichtet gelegentlich bewusst auf Fleisch. Der Anteil der Vegetarier liegt demnach in Deutschland bei fünf Prozent, nur ein Prozent der Deutschen sind Veganer.

Vegetarische oder vegane Alternativen wie pflanzliche Frikadellen werden aber beliebter. Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) hat schon einmal oder öfter solche Produkte gekauft. Unter den Jüngeren sind die Anteile dabei höher. So haben laut der Umfrage 61 Prozent der 14- bis 29-Jährigen und 64 Prozent der 30- bis 44-Jährigen schon einmal oder öfter beim Einkauf zu solchen Alternativprodukten gegriffen.

Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) zeigte sich angesichts der Umfragezahlen überzeugt, dass sich die Deutschen "immer abwechslungsreicher" ernährten. "Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört nicht jeden Tag Fleisch und Wurst", erklärte Klöckner. Sie sprach sich aber gegen "staatliche Vorschriften für den privaten Einkaufszettel" aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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