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Sieben Tipps: Wie Sie Fett- und Zuckerfallen vermeiden

In der Weihnachtszeit  

Sieben Tipps: Wie Sie Fett- und Zuckerfallen vermeiden

23.12.2020, 16:21 Uhr | sah, t-online, dpa

Sieben Tipps: Wie Sie Fett- und Zuckerfallen vermeiden. Weihnachten: Viele schlemmen gerne in der Adventszeit. (Quelle: Getty Images/SilviaJansen)

Weihnachten: Viele schlemmen gerne in der Adventszeit. (Quelle: SilviaJansen/Getty Images)

Tägliche Leckereien und der Gänsebraten an den Feiertagen gehören für viele zur Weihnachtszeit dazu. Wer trotzdem ein wenig auf seine Gesundheit achten will, kann mit einfachen Kniffen die größten Fett- und Zuckerfallen umgehen.

Die Weihnachtszeit ist für viele die Zeit des Schlemmens – so richtig gesund ist das aber nicht. Vor allem die Leber leidet unter der Kombination aus wenig Bewegung, Süßkram und Alkohol. Das Jahresende lässt sich aber ohne viel Verzicht ein klein wenig gesünder gestalten.

1. Trick beim Plätzchenbacken

Viele Kalorien lassen sich schon beim Plätzchenbacken sparen – ganz einfach mit natürlichen Aromen. Sternanis, Gewürznelken, Kardamom, Zimt, Zitrone und Vanille sind typische Weihnachtsgewürze. Durch ihren intensiven Geschmack benötigen Sie beim Backen weniger Extrasüße. Besonders das Aroma der Vanille schmeckt und duftet süßlich. Auch Kokosraspeln liefern Süße. Daher kommen Kokosmakronen mit weniger Zucker aus.

2. Keksteller wegstellen

Die duftenden, selbst gebackenen Kekse, Weihnachtsschokolade und gebrannte Mandeln sollten etwas Besonderes bleiben. Vor allem, wer Kinder hat, sollte das Gebäck unter der Woche sorgfältig verwahren und den Keksteller nur am Wochenende auf den Tisch stellen. Auf diese Weise schützen Sie auch sich selbst. Stehen jeden Tag Kekse bereit, greift man eben doch schnell mal zu, ohne groß darüber nachzudenken.

3. Die richtigen Getränke wählen

Man kann es drehen und wenden, wie man möchte: Alkohol ist und bleibt Gift für die Leber. Wie so oft gilt deshalb: Maß halten. Probieren Sie als Alternative zu Glühwein oder Feuerzangenbowle in der Weihnachtszeit doch mal heißen Apfelpunsch. Der schmeckt auch herrlich weihnachtlich, enthält aber keinen Alkohol und deutlich weniger Kalorien. Die gesündeste Variante ist allerdings Tee: Er ist wärmend, aber zucker- und alkoholfrei.

4. Die Gesamtmenge im Blick behalten

Schlemmen gehört in der Weihnachtszeit einfach dazu. Wer sich etwas Gutes tun will, achtet aber darauf, was und wie viel er isst. Wer nachmittags oder verteilt über den Tag ordentlich zugeschlagen hat, sollte versuchen, das am Abend auszugleichen. Dann kann es sinnvoll sein, das Abendessen einfach mal wegzulassen. Sind Sie wiederum abends eingeladen, hilft es, mittags nur eine Suppe zu essen. Die hat in der Regel wenig Kalorien, macht aber satt und ist nahrhaft.

5. Eigene Einladungen gesund gestalten

Weihnachten: Es muss nicht immer ein üppiges Menü sein. (Quelle: Getty Images/RgStudio)Weihnachten: Es muss nicht immer ein üppiges Menü sein. (Quelle: RgStudio/Getty Images)

Als Gast muss man essen, was es gibt, aber wer selbst einlädt, hat die Gestaltung des Menüs in der Hand. Viele freuen sich in der Weihnachtszeit über leichte, gesunde Speisen. Statt eines mehrgängigen Menüs können Sie beispielsweise viele kleine Schüsseln mit Leckereien zum Teilen anbieten wie Currys oder Salate. Dazu etwas Brot – fertig.

Wer zum Kaffee geladen hat, kann statt Kuchen Waffeln anbieten. Mit Lebkuchengewürz verfeinert, werden sie schön weihnachtlich. Auch Bratäpfel verbinden viele mit der Adventszeit. Gefüllt mit Nüssen und Trockenfrüchten, machen sie richtig satt. Für Gesundheitsbewusste können Sie zudem Nüsse zum Selbstknacken anbieten. Denn wenn sich neben dem Teller die Schalen stapeln, essen viele automatisch weniger.

6. Esspausen einlegen

Selbst wenn es erst am ersten Advent losgeht, schlemmt man alles in allem doch gut vier Wochen. Statt in dieser Zeit ständig auf das Essen zu achten, hilft auch tageweises Pausieren. Sie können zwischendurch zum Beispiel Hülsenfrüchte-Tage einplanen. Eine Erbsensuppe oder ein Linsencurry beschäftigen den Magen auch. Der Körper hat dann aber mal einen Tag Zeit, sich von all den Herausforderungen zu erholen.

7. Bewegung einplanen

Nach dem Familienfrühstück schön festgequatscht, ist es eigentlich schon wieder Zeit fürs Mittagessen. Kaum ist das vertilgt, wird der Kuchen aufgetischt. Laufen die Feiertage so ab, bekommt der Körper nicht nur viel zu viele Kalorien – man sitzt auch die ganze Zeit. Für die Leber ist beides schädlich – ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung.

Planen Sie am besten ausgedehnte Spaziergänge zwischen den Mahlzeiten ein. Ideal sind etwa 10.000 Schritte pro Tag. Je nach Schrittlänge ist das etwa eine Distanz zwischen sechs und acht Kilometern.

Weihnachtsleckereien: Kalorien im Überblick

Getränke und Speisen

Kalorien

Gebrannte Mandeln 

ca. 500 kcal/100 g

Vanillekipferl

ca. 490 kcal/100 g

Crêpe mit Nutella

ca. 400 kcal/100 g

Lebkuchen

ca. 370 kcal/100 g

Eierpunsch

ca. 370 kcal/200 ml

Glögg

ca. 270 kcal/200 ml

Feuerzangenbowle

ca. 250 kcal/200 ml

Lumumba

ca. 220 kcal/200 ml

Heiße Maronen

ca. 210 kcal/100 g

Glühwein

ca. 210 kcal/200 ml

Grog

ca. 160 kcal/200 ml

Irish Coffee

ca. 110 kcal/200 ml

Alkoholfreier Punsch

ca. 100 kcal/200 ml

Apfelwein, heiß

ca. 100 kcal/200 ml

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche

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