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Babysprache: Zeichen und Laute richtig deuten


Babyentwicklung
Babysprache: Zeichen und Laute richtig deuten

tl (CF)

Aktualisiert am 14.05.2013Lesedauer: 2 Min.
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Zeichen und Laute geben Aufschluss darüber, ob es dem Baby gut gehtVergrößern des Bildes
Zeichen und Laute geben Aufschluss darüber, ob es dem Baby gut geht (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Babysprache zu verstehen, fällt vielen Eltern schwer. Dabei ist die Verständigung mit dem eigenen Kind besonders wichtig. Zeichen und Laute geben auch Aufschluss darüber, ob es Babys gut geht und was ihnen fehlt.

Babysprache richtig deuten

Auf Anhieb erscheinen Zeichen und Laute, die ein Baby von sich gibt, meist unverständlich. Doch auch wenn sich ein Kind noch nicht mit Worten ausdrücken kann, so übermittelt es mittels Gesichtsausdruck, Gestik und Babysprache seine Bedürfnisse. Um die Zeichen und Laute richtig deuten zu können, sollten Sie ihr Kind genau beobachten und ihm viel Aufmerksamkeit schenken.

Wenn Kinder müde sind

Liegt das Baby ruhig und entspannt, lässt den Kopf hängen, reibt sich Augen und Ohren, gähnt, wendet den Blick ab oder blickt „durch Sie hindurch“, bedeutet das, dass es sich ausruhen und entspannen möchte. Spielangebote sind jetzt überflüssig. Übermüdung kann in der Babysprache aber auch durch ruckartige Bewegungen, einen starren Blick und gerötete Wangen ausgedrückt werden. Sie sollten dann den Raum abdunkeln und laute Geräusche vermeiden. Hat das Kind erst die Tiefschlafphase erreicht, wird sich sein ganzer Körper entspannen und der Atem gleichmäßig fließen. Jetzt bloß nicht wecken, Quengelgefahr! (So bringen Sie Ihr Baby zum Einschlafen)

Worauf Eltern reagieren müssen

Im wachen Zustand blickt Sie das Baby hingegen direkt an, folgt Ihnen mit dem Blick, bewegt seine Arme, strampelt, streckt die Hände entgegen, quietscht und plappert. Solche Zeichen und Laute deuten darauf hin, dass Ihr Kind Kontakt zu Ihnen aufnehmen, Neues ausprobieren und spielen will.

Besonders wichtige Zeichen und Laute sind solche, die auf Schmerzen oder Unwohlsein hindeuten. Quengelt oder weint ein Baby verstärkt, ballt die Hände zu Fäusten, zappelt und wirkt angespannt, müssen weder Hunger noch Durst Ursache für die Unruhe sein. In der Babysprache kann dieses Verhalten auch bedeuten, dass Ihr Kind beruhigt werden und auf den Arm genommen werden will.

Schreit es anhaltend, zieht seine Beine ruckartig an oder krümmt sich zusammen, hat das Kind vermutlich Bauchschmerzen. Für Linderung sorgen warme Bauchwickel. Wenn sich Kinder nicht beruhigen lassen, ihr Gesicht blass oder gerötet ist, sie schwitzen und schnell atmen, sollte ein Arzt konsultiert werden. (Baby dreht Kopf weg: Anzeichen für Überforderung)

Wie Eltern Zeichen und Laute spiegeln

Schon in den ersten Lebensmonaten lernt das Baby, Emotionen wie Trauer, Überraschung, Freude oder Angst im Gesicht der Eltern zu erkennen, wie Dr. Andrea Schmelz, medizinische Fachredakteurin des Fachportals "elternwissen.com", weiß. Nach einiger Zeit beginnt das Kind schließlich, sie nachzuahmen. Es lacht, wenn die Eltern lachen, runzelt die Stirn, wenn sie traurig aussehen.

Mit der intuitiven Reaktion, die Zeichen und Laute zu "spiegeln", liegen Sie genau richtig. Diese Interaktion hilft nicht nur Babysprache zu verstehen, sondern regt auch die sozioemotionale Entwicklung des Kindes an. Mit der Zeit lernt es, sich selbst und die Menschen in seiner Umgebung zu beobachten und Gefühlsreaktionen richtig einzuordnen. (Babyentwicklung: So schnell lernen Babys)

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